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Bild zur Petition mit dem Thema: Für mehr Demokratie bei Quartierplanung Weiße Stadt Mitte / Walther-Bothe-Straße in Oranienburg Für mehr Demokratie bei Quartierplanung Weiße Stadt Mitte / Walther-Bothe-Straße in Oranienburg
  • Von: Dirk Kaar mehr
  • An: Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke
  • Region: Oranienburg mehr
    Kategorie: Wohnen mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 56 Tage verbleibend
  • 110 Unterstützende
    79 in Oranienburg
    11% erreicht von
    700  für Quorum  (?)

Für mehr Demokratie bei Quartierplanung Weiße Stadt Mitte / Walther-Bothe-Straße in Oranienburg

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Im März 2017 hat die Stadtverordnetenversammlung von Oranienburg den B-Plan 100 für die Bebauung des Grünstreifens zwischen Walther-Bothe-Straße und Johannes-Rau-Straße verworfen. Es wurde damit einhergehend beschlossen, der Oranienburger WoBa zu überlassen, in Eigenregie einen Vorschlag für die Bebauung zu erbringen und diesen im Anschluss umzusetzen. Im April wurde schnellstmöglicher Kita-Bau auf dem Naturkorridor zwischen den Einfamilienhäusern Erzbergerstraße und Julius-Leber-Straße beantragt. Wir wünschen uns für diesen Stadtteil ein lebendiges, lebenswertes Miteinander von Alt bis Jung, von Alteingesessen bis Neubürger, für alle Gesellschaftsschichten. Dazu sollen die Belange aller Oranienburger angehört werden, und die Planer von Politik bis Bauherren müssen aktiv den Dialog mit den betroffenen Menschen, suchen und ernst nehmen. Die besondere Lage des Quartiers hat Auswirkungen auf die ganze Innenstadt, was in 20 Jahren nicht leicht fiel, kann nicht jetzt im Eilverfahren zum Ende der Amtszeit des Bürgermeisters auf einen Schlag gut werden.

Die gewöhnliche Auslegung im Planfeststellungsverfahren reicht für das Vorhaben in dieser Größe und Nachhaltigkeit nicht aus, wir fordern ein, daß in der laufenden Planung die Belange der Bürger von den Verantwortlichen vor Ort mit den Betroffenen diskutiert werden, die Hauptsatzung der Stadt, §3, Förmliche Einwohnerbeteiligung, sieht dazu die Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung und Einwohnerversammlungen vor. Die Petition fordert, dass §3, Absatz 3b, vom Bürgermeister nicht als Verbot einer durch ihn spontan einberufenen Einwohnerversammlung ausgelegt wird, sondern dass in Oranienburg die lebendige Bürgerbeteiligung am Stadtleben endlich nicht nur Lippenbekenntnis zu Wahlterminen bleibt.

Quellen: Amtsblatt für die Stadt Oranienburg Nummer 2/2017; Pressebericht www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Das-Korsett-lockern, daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/6/5/7/8/Hauptsatzung_der_Stadt_Oranienburg_Lesefassung.pdf

Begründung:

Der von den Stadtverordneten im März 2017 befürwortete Auftrag der Stadt an die WoBa sah vor, daß durchweg 4-5 Geschoss-Bauten, mit langen Gebäudefassaden, in hoher Verdichtung und Pkw-Parkplätzen am Straßenrand und in den Höfen entstehen sollen. Es war gewünscht, im sozial geförderten Wohnungsbau, ca. 360 Wohnungen zu bauen um ein Maximum an Fördermitteln zu erhalten. Der ab 10.07.2017 in der Öffentlichkeitsbeteiligung befindliche Bebauungsplan sieht am nördlichen Planrand aufgelockerte 2-3 Geschossbauten mit Oberkante 10m vor. Entlang der Walther-Bothe-Str. jedoch werden weiterhin bis zu 16m hohe 5-Geschossbauten mit langen Straßenfronten gestattet.

Der alte hochgewachsene Baumbestand auf dem Gelände soll weitgehend ausgedünnt werden, ein Schicksal welches auch der ohnehin schon in Brandenburg bedrohten Feldhasenpopulation droht. Als schwacher Ersatz für dieses wundervolle Stück Natur soll eine Parkanlage mit Kinderspielplätzen direkt zwischen der viel befahrenen Walther-Bothe-Straße und einer neuen Parallelstraße entstehen, obwohl das Lärmschutzgutachten nicht einmal für die zurückgesetzten Wohngebäude die Einhaltung der Lärmschutzauflagen für den neuen Wohnraum ohne bauliche Maßnahmen ergibt.

Die von der WoBa mit Flachdach geplanten Gebäude, erlaubt sogar mit verspiegelter Glasfassade, passen weder zur Weißen Stadt von 1938 südlich der Walther-Bothe-Straße, noch harmonieren sie mit den heranwachsenden Gartengrundstücken Am Wolfsbusch. Auch entlang dem nördlichen Teil der Dr.-Kurt-Schuhmacher-Straße befinden sich Mehrfamilienwohngebäude aus den 1930ern, deren Stil den Charakter des Stadtteils prägt.

Dabei wird auf dem Gelände zwischen städtischem Friedhof und jüdischem Friedhof eine weitere Neubebauung geplant, die sich diesem Charakter durchaus anpassen will (2-3 geschossige Wohngebäude).

Die städtebauerliche Qualität des angekündigten Bauvorhabens, bzw. das Fehlen derselben, kann man heute beim Übergang von den Plattenbauten an der Erzbergerstraße zu den Gartengrundstücken an deren Westseite besichtigen. Die Straßen sind mit Pkw zugeparkt, die Einfamilienhausbesitzer schließen die Straßenseite ihrer Grundstücke mit hohen Hecken von den Straßen ab, lange Schattenwürfe der Mehrgeschosser verdunkeln das Quartier.

Strenge räumliche Trennung von Wohnarten trennt auch die Menschen. Der nun entsorgte Wettbewerbsgewinner www.oranienburg.de/seite/150560/»weiße-stadt«.html von 2013 sah bei aller Kritikwürdigkeit zurecht eine Mischung von Wohnformen vor.

Mit einer aktiven Beteiligung der ortskundigen Einwohner soll es gelingen, die Vision vom attraktiven Tor in die Stadt Oranienburg an der Walther-Bothe-Str. zu verwirklichen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Oranienburg, 14.04.2017 (aktiv bis 13.10.2017)


Neuigkeiten

Den Kern des Gebiets auch für meinen Alternativentwurf mit Luftbildoverlay dargestellt. So kann man sich bei einem Spaziergang ein besseres Bild davon machen, welche Bereiche im besten Fall unberührt bzw. nur aufgeforstet als Park überleben würden.

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Es ist unfair, Diskussionswünsche an Kita-Projekten abzuwürgen, weil das Risiko, selbst in eine Schublade gesteckt zu werden mit Kinderliebe verwechselt wird. Von falsch konzipierter Kinderbetreuung geht eine erhebliche Lärmbelastung aus, diese betrifft ...

PRO: Ich wurde auf § 14 BrbKVerf,hingewiesen: "(1) Einwohner, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, können beantragen, dass die Gemeindevertretung über eine bestimmte Angelegenheit der Gemeinde berät und entscheidet (Einwohnerantrag)." Nun könnten wir unsere ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Menschen unterschreiben

Ich wohne dort

Ich sehe die schöne Atmosphäre in der weißen Stadt mit der flachen Bebauung in großer Gefahr. Der Bebauungsplan der Ausschreibung war viel angenehmer, als die Pläne der WOBA

Da in meiner unmittelbaren Nachbarschaft noch unbebaute Baufelder liegen, könnte ich ggf. selbst davon betroffen sein.

Ich möchte das mein Enkelkind in einer ruhigen Siedlung aufwächst. Aus diesem Grund haben unsere Kinder in die Zukunft investiert, um ihr Kind, Kinder in einer ruhigen und erholsamen Wohnlage aufwachsen zu sehen.

Ich wohne in unmittelbarer Nähe und möchte mitbestimmen.

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

  • Daria H. Z. Mutterstadt am 17.06.2017
  • Martina S. Berlin am 13.06.2017
  • Nicht öffentlich Oranienburg am 07.06.2017
  • Nicht öffentlich Oranienburg am 07.06.2017
  • Mark S. Oranienburg am 07.06.2017
  • Nicht öffentlich Fellbach am 05.06.2017
  • Nicht öffentlich Berlin am 20.05.2017
  • Nicht öffentlich Berlin am 20.05.2017
  • Norbert S. Oranienburg am 20.05.2017
  • Handschriftlich Oranienburg am 17.05.2017
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit