08.04.2026, 12:47
Ich habe noch einige Korrekturen bezüglich Rechtschreibung, Satzbildung und Grammatik vorgenommen.
Neuer Petitionstext:
In unserem Rechtssystem gilt der Wal Hope gem. § 90a BGB rechtlich als „Sache“. Er wird jedoch durch das Tierschutzgesetz geschützt. Eigenmächtige Rettungsversuche gelten als Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch, außer es liegt der sog. „rechtfertigende Notstand“ gem. § 34 StGB vor. Wenn dieser greift, sind Taten zur Abwendung einer gegenwärtigen Gefahr erlaubt, sofern das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dieser Tatbestand sollte im Falle von Hope erfüllt sein.Demnach sollten/dürften Aktivisten und Tierschützer, die Rettungsmaßnahmen an ihnihm vornehmen, nicht strafrechtlich verfolgt werden. Des Weiteren besagt die „rechtliche Güterabwägung“, dass bei KollidierenKollisionen von Interessen und Konflikten das höherwertige Rechtsgut, wie etwa die Erhaltung eines Lebens, Priorität hat. Geschützte Werte, wie Leben und Eigentum sind abzuwägen. Im Fall von Hope überwiegt das geschützte Leben des Wals das Eigentumsrecht im Wege der rechtfertigenden Güterabwägung. Das bedeutet, dass der Erhalt seines Lebens und die Linderung seiner Qualen Vorrang haben. Die Güterabwägung ergibt sich aus dem Verfassungsrecht sowie den Notstandsregeln in § 34 Strafgesetzbuch und § 228 BGB. Aktuell zeigt Hope noch starke Lebenszeichen. Er bringt Kampfgeist und Lebenswillen zum Ausdruck. Von den verantwortlichen Entscheidungsträgern wird in den Medien verkündet, dass sein Gesundheitszustand seit Tagen unverändert, also stabil, sei. Man möchte sich nicht vorstellen, wie sehr belastend die Lage für Hope sein muss. Da ich nicht tatenlos zuschauen möchte, wie Hope an der Grenze dessen leidet, was ein Lebewesen ertragen kann, und die Verantwortlichen ihn scheinbar abgeschrieben und schon zum Tode verurteilt haben, appelliere ich mit der vorliegenden Petition an Sie, schnellstmöglich weitere Rettungsmaßnahmen zu veranlassen. Ich bitte inständig um Verständnis, dass ich sowie alle Bürger, die diese Petition unterzeichnet haben, an der Hoffnung festhalten, dass die Angelegenheit für Hope doch noch einen positiven Ausgang haben wird. Bitte zeigen Sie Herz und Handeln, damit man nicht komplett das Gefühl hathat, gegen Mauern aus Bürokratie oder Desinteresse zu rennen, während die Zeit für Hope abläuft. Diese Zeit ist geprägt von Trauer, Machtlosigkeit, Verzweiflung und Ohnmacht. Dinge tatenlos geschehen zu lassen, empfinde ich als Tierschützerin alsmoralische und ethische Verletzung der Beistandspflicht. Verändert man nichts am derzeitigen Zustand, wird Hope qualvoll und langsam sterben. Der Prozess seines Ablebens könnte sich über etliche Wochen ziehen. Aus diesem Grund wäre ein weiterer Rettungsversuch, auch wenn Hope hierdurch möglicherweise Schmerzen oder Verletzungen zugefügt würden, in dem Zustand, in dem er sich aktuell befindet, zur Linderung seiner Qualen und der etwaigen Erhaltung seines Lebens, die einzig wahre und ethische Option. Das zählt auch dann, wenn er zu einem späteren Zeitpunkt in seiner natürlichen Umgebung versterben sollte. Der Tiefpunkt ist bereits erreicht. Somit muss das Risiko eines Rettungsversuchs anders bewertet werden. Wenn das Verharren im Status Quoquo den sicheren Tod bedeutet, verschieben sich die ethischen Parameter für ein Eingreifen massiv. Die Empfindung, dass Untätigkeit einer unterlassenen Hilfeleistung gleichkommt, ist ein Kernpunkt der Tierethik. Verantwortung sollte erst recht nicht enden, wenn Komplikationen eintreten. Es gibt unterschiedliche Lösungsansätze, Hope zu retten. Diese dürften Ihnen hinreichend bekannt sein. Um direkt dem Wal zu helfen, könnte man folgende Maßnahmen umsetzen: 1.) Offenbar kann man bereits mit 4 normalen 40ft Frachtcontainern40-ft-Frachtcontainern eine Spundwand um den Wal improvisieren. Leere Container hätten einen Tiefgang von weniger als 20 cm (!) und können auch ohne Abdichtung wochenlang treiben. Man könnte sie schon per Hand um den Wal zu einem Rechteck zusammenschieben und fluten (zus. Ballast), sodass ein Innenhof entsteht, in dem der Wal diagonal liegt (18m). Anschließend sollte man Unebenheiten mit Sandsäcken und Industriefolie abdichten und mit gefiltertem Salzwasser auffüllen. 2.) Es sollte versucht werden, das befindliche Seil und die Reste des Netzes bei dem inzwischen zu entfernen. 3.) Das Ozeaneum könnte Krill als Futter liefern. 4.) Meeresbiologen sollten dem Tier zur Seite stehen, um ihm Beistand zu spenden und zu signalisieren, dass er nicht alleine in seiner Lage ist. Es gibt eine reelle Möglichkeit, den Wal mit extra breiten Hebegurten und Pontons, die den Druck gleichmäßig um den Körper des Tieres verteilen, sicher in tiefere Gewässer zurückzuführen. Es sollen sich sogar einige Schiffe in der näheren Umgebung befinden, die möglicherweise dafür in Betracht kämenkämen, in die seichten Gewässer, wo sich der Wal befindet, vorzudringen. Trotz aller Querelen und Konflikte wollen Sie sich bitte noch einmal mit M. R. Lehmann in Verbindung setzen,setzen und ihn bitten, sich wieder an der Wahlrettung zu beteiligen. Man sollte jede Chance nutzen, ist der Funke noch so winzig. Danke!
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5.730