Erhalt der Jagd mit Hunden am Naturbau–für Tierschutz, Artenvielfalt und Sicherheit in Niedersachsen

Petition richtet sich an
Präsidenten des Niedersächsischen Landtages

8.480 Unterschriften

Sammlung beendet

8.480 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 28.01.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

28.01.2026, 23:43

Gestern haben wir die Petition im Niedersächsischen Landtag übergeben.
Mehr als 8.400 Unterschriften in nur 17 Tagen – das hat Eindruck gemacht.

Die Politik hat zugesagt, unser Anliegen und unsere fachliche Stellungnahme ernsthaft zu prüfen und in den Ausschüssen zu diskutieren. Unser Ziel bleibt: sachliche Lösungen statt pauschaler Verbote.


28.01.2026, 23:40

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

gestern, am 28.01.2026, haben wir Eure Petition zum Erhalt der Baujagd am Naturbau im Niedersächsischen Landtag übergeben.
Über 8.400 Menschen – davon mehr als 5.500 aus Niedersachsen – haben in nur 17 Tagen unterschrieben. Dieses starke Signal wurde von der Politik ausdrücklich gewürdigt.

Die anwesenden Abgeordneten haben zugesagt, Petition und Stellungnahme in den zuständigen Ausschüssen zu beraten. Unser Vorschlag, statt eines Verbotes verbindliche Sachkunde-Standards und moderne Ortungstechnik einzuführen, stieß auf große Offenheit.

Wir danken Euch herzlich für eure Unterstützung.
Ohne Euch wäre dieses deutliche Zeichen nicht möglich gewesen.


09.01.2026, 07:32

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten Euch gern über den aktuellen Stand informieren:

Für den 28.01. ist die Übergabe der Petition an Herrn Dr. Marco Mohrmann, Mitglied des Niedersächsischen Landtags und des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, vorgesehen.

Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest, da sie sich nach dem Ablauf des Plenums richtet.

Selbstverständlich halten wir Euch über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden.

Herzlichen Dank für die große Unterstützung und das Vertrauen – dass dieser Termin zustande kommt, ist auch Eurer Unterstützung zu verdanken.


14.11.2025, 01:22

In einigen Kommentaren wird behauptet, eine Prädatorenkontrolle sei „unnötig“, weil z. B. Luxemburg oder die Schweiz zeigen würden, dass hohe Fuchsdichten „keine Probleme“ verursachen. Dazu eine klare Einordnung:
1. Die Datenlage ist eindeutig: Rebhühner erholen sich ohne Prädatorenkontrolle nicht.
Langjährige Feldstudien zeigen, dass Fuchs und Krähen erheblich zur Brut- und Kükensterblichkeit beitragen. Projekte, die allein auf Habitatmaßnahmen setzen, scheitern regelmäßig, selbst wenn der Lebensraum gut ist.
2. Luxemburg und die Schweiz sind keine geeigneten Vergleichsmodelle.
In beiden Ländern sind Rebhühner bereits weitgehend verschwunden.
Wenn eine Art fehlt, kann auch kein Prädationsproblem sichtbar werden.
Genau diese Entwicklung wollen wir hier verhindern.
3. Ziel ist der Schutz bedrohter Bodenbrüter – ein anerkannter „vernünftiger Grund“ im Sinne des Tierschutzgesetzes.
Der Zweck der Prädatorenbejagung ist nicht eine pauschale Fuchsreduktion, sondern der Erhalt hochbedrohter Offenlandarten.
Dies ist rechtlich und fachlich klar legitimiert.
Fazit:
Die internationale Forschung zeigt deutlich:
Erfolgreicher Rebhuhnschutz gelingt nur dort, wo Habitatförderung und Prädatorenkontrolle gemeinsam erfolgen.
Wer diesen Faktor ignoriert, riskiert das endgültige Verschwinden unserer letzten Bodenbrüter.

Quellen hierzu:
1. Tapper, Potts & Brockless (1996), Journal of Applied Ecology: Experimentelle Prädatorenkontrolle, 3,5-fach höhere Rebhuhndichten.
DOI: doi.org/10.2307/2404755
2. Sotherton, Aebischer & Ewald (2014), Journal of Applied Ecology: Große europäische Schutzprogramme – nur Habitat + Prädatorenkontrolle gemeinsam wirksam.
DOI: doi.org/10.1111/1365-2664.12240
3. Ewald (2020), Frontiers in Ecology and Evolution: Rebhuhnrückgang wird durch Habitatverlust, Insektenarmut und Prädation verursacht.
www.frontiersin.org/articles/10.3389/fevo.2020.517500/full
4. Vogelwarte Schweiz (Zustandsbericht 2020): Rebhuhn in der Schweiz „national ausgestorben“.
www.vogelwarte.ch
5. Luxemburg: Rebhuhn in Monitoringberichten des LIST weitgehend verschwunden.
www.list.lu



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