Region: Potsdam

Erhalt der Kita Am Heiligen See - Keine Schließung ohne Transparenz und faire Kriterien

Petition richtet sich an
Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam

1.172 Unterschriften

40 %
724 von 1.800 für Quorum in Potsdam Potsdam

1.172 Unterschriften

40 %
724 von 1.800 für Quorum in Potsdam Potsdam
  1. Gestartet 09.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

07.07.2026, 06:08

Wir sind überwältigt: Bereits über 1.000 Menschen haben unsere Petition für den Erhalt der Kita Am Heiligen See unterzeichnet. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen und die Petition bereits geteilt haben!

Unser nächstes Ziel sind 1.800 Unterschriften aus Potsdam. Dafür brauchen wir weiterhin eure Hilfe.
Bitte hört nicht auf, die Petition zu teilen und zu unterzeichnen! Jede Stimme zählt und macht deutlich, dass Entscheidungen über unsere Kitas transparent, nachvollziehbar und unter Berücksichtigung der Qualität getroffen werden müssen.

💙 Danke für eure großartige Unterstützung! Gemeinsam können wir unser Ziel erreichen.

Bitte teilt die Petition mit Familie, Freunden, Nachbarn und Kolleginnen und Kollegen – jede weitere Stimme bringt uns unserem Ziel näher.


02.07.2026, 05:01

Sehr geehrte Unterstützende,

die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

Ihr openPetition-Team


01.07.2026, 10:58

Quellen hinzugefügt, Falsche Hausnummer korrigiert.


Neuer Petitionstext:

Die Kita amAm Heiligen SeeSee, in der Seestraße 4443 in Potsdam, steht auf einer Liste von Einrichtungen, deren Schließung im Spätsommer von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll.

Bei einer Elternversammlung im Juni 2026 stellte die Leiterin des Jugendamtes die Bewertungskriterien vor. Sie beruhten ausschließlich auf wirtschaftlichen Kennzahlen und die zugrundeliegenden Daten zur Auslastung waren nicht nachvollziebar.

Eine Entscheidung über die Zukunft von Kindertageseinrichtungen darfsollte nicht allein auf wirtschaftlichen Kennzahlen beruhen, sondern muss die Ausstattung und Qualität der Einrichtungen, sowie besondere Gegebenheiten im Planungsraum gleichermaßen berücksichtigen.

Bitte unterstützen Sie den Erhalt dieses besonderen Ortes mit Ihrer Unterschrift!

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Wir fordern die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam auf, der Kita-Bedarfsplanung 20262027 in ihrer jetzigen Form nicht zuzustimmen, solange die Entscheidungsgrundlagen nicht vollständig transparent, nachvollziehbar und überprüfbar sind.

Vor einer Beschlussfassung mussmöge die Stadtverwaltung:

1. Transparenz schaffen

  • die Auswahlkriterien für die betroffenen Kitas offenlegen,
  • aufzeigen wie diese Kriterien durch die jeweiligen Einrichtungen erfüllt werden und
  • darstellen welche Daten der Bewertung zugrunde liegen

2. Auslastung der Einrichtungen korrekt berechnen

  • die Auslastung aller Kitas auf Basis der tatsächlich genehmigten Plätze (Betriebserlaubnis) berechnen und
  • die verwendeten Berechnungsgrundlagen offenlegen

Für die Kita amAm Heiligen See wurde die Auslasung mit einer Kapazität von 121 Plätzen berechnet, obwohl die gültige Betriebserlaubnis lediglich 90 Plätze vorsieht. Dies verschlechtert die berechnete Auslastung erheblich.

3. Qualität und pädagogische Angebote berücksichtigen
Die Entscheidung darf sich nicht allein auf Auslastung und Kosten stützen. Ebenso müssen berücksichtigt werden:

  • pädagogische Qualität,
  • besondere Angebote und räumliche Gegebenheiten

Die Kita amAm Heiligen See bietet ihren Kindern besonders viel Platz undPlatz, einen schattigen Garten,Garten derund somit Schutz vor Hitze, einer "akuten und zunehmenden Gefahr für die Jüngstenöffentliche vorGesundheit" einer(WHO, der2026). größten Gesundheitsgefahren schützt - Hitze im Sommer. Das Brandenburgische Kindertagesstättengesetz sieht nur 3,5 qm Spielfläche pro Kind vor - was in neugebauten Kitas leider auch ausgereizt wird.

4. Besondere Situation im Planungsraum berücksichtigen

  • die tatsächliche Erreichbarkeit anderer Einrichtungen durch die räumliche Teilung des Planungsraums "Nauener Vorstadt/Berliner Vorstadt" durch den Heiligen See berücksichtigen
  • die besonderen Verkehrs- und Wegebeziehungen (Behlertstraße, Am Neuen Garten) im Planungsraum westlich des Heiligen Sees einbeziehen

Während in der Berliner Vorstadt nur noch eine Kita erhalten bliebe, würde im westlichen Teil des Planungsraums, der Nauener Vorstadt, eine Hand voll Einrichtungen erhalten bleiben. Aufgrund der kinderunfreundlichen Verkehrswege rund um die Behlertstraße und am Neuen Garten, sind diese Einrichtungen aus der Berliner Vorstadt nur schlecht zu erreichen.

5. Trägervielfalt und Wahlmöglichkeiten für Familien sichern

  • darlegen, wie die Auswirkungen auf die Trägervielfalt geprüft wurden (§ 43 SGB VIII),
  • wie das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern berücksichtigt wurde (§ 5 SGB VIII)

Mit der Schließung der Kita amAm Heiligen See würde der Träger EJF vollständig aus dem Planungsraum verschwinden. Andere Träger (LSB) betreiben im selben Planungsraum weiterhinsogar mehrerezwei Einrichtungen.

6. Faire und nachvollziehbare Neubewertung

  • eine Neuberwertung aller Einrichtungen auf Grundlage einheitlicher und transparenter Kriterien durchführen
  • neben wirtschaftlichen Aspekten auch Qualität, räumliche Gegebenheiten, Trägervielfalt, Sozialraumversorgung und die Interessen von Kindern und Familien angemessen berücksichtigen.

Bis diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf der Kita-Bedarfsplanung 20262027 nicht zugestimmt werden.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 60 (30 in Potsdam)




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