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  • Petition in Zeichnung - Übergabe Unterschriften

    09-12-15 16:44 Uhr

    Guten Abend,

    in den vergangenen Tagen haben insgesamt knapp 4.000 Menschen unsere Petition gezeichnet. Diesen Zwischenstand haben wir heute im Thüringer Landtag an den Staatssekretär im Umweltministerium, Olaf Möller, übergeben. Ich danke Ihnen allen, dass Sie sich bis hierhin beteiligt haben und dabei geholfen haben, dass wir dieses deutliche Zeichen setzen konnten. Ich freue mich, dass auch Vertreter des Betriebsrates des Werk Werra bei der Übergabe dabei waren.

    Mit den bisherigen Unterschriften haben Menschen aus Hessen, Thüringen und darüber hinaus gezeigt, dass Ihnen eine Zukunft des Kali-Abbaus am Herzen liegt. Eine Entscheidung des Regierungspräsidiums Kassel, ob weiter Produktionsreste versenkt werden können, steht weiterhin aus. Diese Erlaubnis ist notwendig, um an allen Standorten wieder die Produktion voll hochzufahren. Es ist leider insbesondere die Thüringer Landesregierung, die bisher in einem vielstimmigen Chor eine klare Position des Landes vermissen lässt. Auch mir ist klar, dass die letztliche Entscheidung in Kassel fallen muss. Dennoch müssen sich alle Verantwortlichen aufgerufen fühlen, ihren Einfluss geltend zu machen und in gemeinsamen Gesprächen über einen Lösungsweg nachdenken. Keiner sollte sich mit Verweis auf Zuständigkeiten einfach einen schlanken Fuß machen.

    Sollten Sie Hinweise oder Anregungen für weitere Aktionen haben, können Sie mir gern schreiben. Unter christian.hirte@bundestag.de erreichen Sie mich. Auf meiner Facebook-Seite (www.facebook.com/ChristianHirteMdB/) informiere ich auch weiter fortlaufend über die Gespräche und weiteren Schritte.

    Mit freundlichen Grüßen und Glück auf
    Ihr
    Christian Hirte

  • Petition in Zeichnung - Zwischenstand zur Petition Kalirevier Werra

    02-12-15 17:13 Uhr

    Guten Abend,

    vielen Dank für die Unterstützung unserer Online-Sammlung. Viele von Ihnen kennen mich wahrscheinlich gar nicht. Ich heiße Christian Hirte, bin Mitglied des Bundestages und vertrete unter anderem den Wartburgkreis in Berlin. Warum schalte ich mich als Politiker mit einer solchen Unterschriftensammlung in die aktuelle Debatte um die Zukunft des Kalistandortes am Werk Werra ein?

    Wir sind in den letzten Jahren verwöhnt worden mit guten Wirtschaftsnachrichten. Die Arbeitslosigkeit ist immer weiter gesunken, wir sind Musterland in Europa geworden. Doch ich fürchte, wir haben dabei vergessen, dass diese Situation nicht naturgegeben ist. In der Kaliregion an der Werra erleben wir im Moment, dass wir um die Zukunft von Arbeitsplätzen auch kämpfen müssen. Allen Beteiligten ist klar, dass die Verpressung von Produktionsresten kein Modell für die Ewigkeit sein kann. Ein sorgsamer Umgang mit der Natur ist für uns heute nicht mehr diskutabel. Zum Wartburgkreis gehört auch die Region der nördlichen Werra. Die Diskussion um die Folgen von Einleitung und Verpressung sind mir nicht egal. Aber wir dürfen nicht das eine gegen das andere ausspielen. Die Kali-Kumpel haben ein Recht darauf, dass sich die Gesellschaft für sie einsetzt.
    Und wir dürfen in solchen Debatten nicht so tun, als könnten wir leichtfertig den Ast absägen, auf dem wir alle sitzen. Eine starke Industrie ist für unser ganzes Land unverzichtbar. Und für mich gehört die Kali-Industrie in unserer Region unbedingt dazu. Mich erschreckt, dass einige Politiker nun so tun, als sei die drohende Arbeitslosigkeit von hunderten Kumpeln nur so etwas wie die gerechte Strafe für einen Weltkonzern. Wer so mit den Sorgen von tausenden Familien spielt, wer so über Unternehmen redet, das für eine ganze Region auch so etwas wie ein Zukunftsversprechen ist, der handelt verantwortungslos. Das ist mir unbegreiflich.

    In nur zwei Tagen haben bereits über 2.000 Menschen diese Petition unterzeichnet. Vielen Dank dafür. Über 50.000 Menschen haben in sozialen Netzwerken von dem Aufruf gelesen. Das zeigt mir, die Menschen in Hessen und Thüringen, aber auch darüber hinaus, nehmen Anteil. Mir haben Auszubildende geschrieben, ehemalige Kalikumpel oder einfach besorgte Nachbarn, die Angst vor dem haben, was möglicherweise droht. Wenn 17-18-jährige Jungen nicht wissen, ob ihr gerade eingeschlagener Weg tatsächlich der richtige sein wird, wenn Rentner schreiben, dass sie an ihre frühere Arbeit dort denken und daran, dass heute Kinder und Enkel dort arbeiten, wenn eine Spediteurin schreibt, dass ihr kleines Unternehmen zu mehr als der Hälfte von Aufträgen aus und um das Werk lebt, wenn Hotelbesitzer berichten, dass das Werk für den Gästebetrieb unverzichtbar ist – dann wird die Krise für mich greifbar. Das kann niemanden kalt lassen, das darf niemandem egal sein.

    Deshalb bitte ich Sie: Helfen Sie weiter dabei mit, auch Freunden, Nachbarn oder Kollegen von der Sammlung zu berichten. Sie können auch selber Listen ausdrucken und beim Einzelhändler um die Ecke fragen, ob Sie diese auslegen können. Unterschriebene Listen können Sie in dem Portal hochladen, die Unterschriften werden dann mitgezählt. Verbreiten Sie die Informationen über Facebook, Twitter, E-Mail, WhatsApp usw. Wir wollen erreichen, dass die Bundesländer Hessen und Thüringen, das Regierungspräsidium Kassel und nicht zuletzt das Unternehmen K+S an einer Lösung arbeiten, die der Kaliregion eine gute Zukunft sichert.

    Mit freundlichen Grüßen und Glück auf

    Ihr Christian Hirte

  • Änderungen an der Petition

    01-12-15 09:27 Uhr

    Der Begriff Kalirevier wurde in der Überschrift und im Petitionstext eingefügt. Damit wird die Auffindbarkeit erleichtert.
    Neuer Titel: Erhalt der Standorte und Arbeitsplätze im Kalirevier bei K+S
    Neuer Petitionstext: Wir setzten uns dafür ein, dass die 4.400 Arbeitsplätze in der Kali-Region im Kalirevier Hessen/Thüringen erhalten bleiben. 1.400 Beschäftigte leben in Thüringen. Weitere Arbeitsplätze im Umfeld sind bei Dienstleistern und anderen Unternehmen gefährdet, wenn K+S Stellen abbauen muss. Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich in den 1990er Jahren für den Erhalt des Kaliwerks Bischofferode eingesetzt. Den damaligen Einsatz inszeniert er bis heute. Wir erwarten, dass er sich auch in die Debatte um den Erhalt der Arbeitsplätze heute einmischt und uns dabei hilft, den wichtigsten und größten Arbeitgeber der Region zu halten.

  • CDU Wartburgkreis und CDU Hersfeld Rotenburg für Erhalt der Arbeitsplätze

    30-11-15 10:47 Uhr

    Im Zusammenhang mit dem Auslaufen der Versenk-Genehmigung für K+S in seinem Werk Werra setzen sich die Kreisverbände der CDU Wartburgkreis und CDU Hersfeld-Rotenburg sowie die Mitglieder der Landtage und des Bundestages gemeinsam für den Erhalt aller Produktionsstätten sowie der Arbeitsplätze ein. Die CDU-Vorsitzenden Christian Hirte (Wartburgkreis), zugleich Mitglied des Bundestags, Timo Lübeck (Hersfeld-Rotenburg) sowie die Abgeordneten Lena Arnoldt MdL, Manfred Grob MdL und Helmut Heiderich MdB erklärten:

    „Der drohende Abbau von hunderten Arbeitsplatzen bereitet uns und vielen betroffenen Familien große Sorgen. Für die gesamte Region auf beiden Seiten der Landesgrenze war und ist K+S ein Unternehmen, dass zum industriellen Kern gehört. Die Belastungen für die Umwelt, die mit dem Kali-Bergbau verbunden sind, sind uns allen bewusst. Deshalb ist klar, dass der Weg zur deutlichen Verringerung der Belastungen auch weiter beschritten werden muss. Hier bleibt das Unternehmen in der Verantwortung. Dennoch darf eine Debatte um Umwelt und Natur nicht dazu führen, dass wir unsere wirtschaftlichen Grundlagen für den Wohlstand ohne Rücksicht auf tausende Betroffene absägen.
    Unternehmen wie K+S haben gerade in der Grenzregion einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen geleistet. Die Beschäftigten an den Standorten Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Merkers haben es verdient, dass sich alle Verantwortlichen in Hessen und Thüringen für einen Erhalt der Arbeitsplätze stark machen und eine Lösung mit Augenmaß anstreben. Wir brauchen einen Schulterschluss aller Akteure. Insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Übernahmeversuche durch den kanadischen Konzern Potash sowie eines möglichen neuerlichen Übernahmeversuchs könnte die angekündigte vorübergehende Aussetzung der Produktion der Anfang einer Bedrohung des gesamten Kalireviers Werra sein.
    Der Abbau von 150 Stellen für Leiharbeiter ist ein erstes Zeichen für den Ernst der Lage. Die letzten Jahre haben uns mit guten Nachrichten über die wirtschaftliche Lage in Deutschland verwöhnt. Doch diese Entwicklung ist nicht zwangsläufig von Dauer. Wir dürfen deshalb nicht nachlässig werden, wenn es – wie jetzt – um den konkreten Einsatz für Arbeitsplätze geht.

    Wir bitten die Unternehmensleitung von K+S, die Landesregierungen sowie die verantwortlichen Verwaltungen um eine umfängliche Prüfung der Lage und darum, die Interessen einer ganzen Region nicht außer Acht zu lassen. Um unsere Solidarität mit den Beschäftigten zu untermauern, werden CDU-Ortsverbände der Region in den kommenden Tagen eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der Arbeitsplätze initiieren.