• Perspektive für unser Bahnhofsgebäude - erste Schritte einer Renaissance des ÖPNV in Zweibrücken? (Teil 1)

    at 12 Aug 2019 16:28

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Petitions-Unterstützerinnen und -Unterstützer,

    manchmal geschehen schon noch Zeichen und Wunder - mit diesen Worten könnte man einen literarischen Text einleiten, dessen Ende ein `Happy End´ oder auch nur ein Stück weit Hoffnung auf Besseres bringt. Beide Varianten passen hier auf unser Begehren: Und das nur, durch Ihre Tatkraft in Unterschrift und Verbreitung - vielen Dank! Hinter der Überschrift >> Bahnhofshalle wird aufgewertet << - einem Presseartikel in der regionalen Tageszeitung Die Rheinpfalz vom 11. Juni 2019 - versteckt sich in meinen Augen das Bekenntnis eines Oberbürgermeisters, der von Beginn an - parteiübergreifend kritisch nach Außen, mahnend zur innerstädtischen Parteipolitik - zum Wohle der Stadt Zweibrücken, als Kommune und Wirtschaftsstandort mit menschlichen Weitblick handelt. Nach einem konstruktiven Gespräch zur Übergabe unserer Petition gegen die Schließung der Warte- und Empfangshalle mit Herrn Dr. Marold Wosnitza am 28. Februar 2019 ist dies ein positiver und in dieser Schnelligkeit nicht zu erwartender erster Schritt in der Entwicklung unseres altehrwürdigen denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes und damit unserer gesamten Rosenstadt. Mit der Wiederkehr eines Bahnhofskiosks würde eine unserer Forderungen umgesetzt; Lassen wir uns im Engagement unseres Hoffnungsträgers überraschen: Die Vorhaben sind vielversprechend und allemal lohnenswert!

    Hoffentlich hält dieses Herzblut nicht nur das erste Jahr, sondern über seine gesamte achtjährige Amtszeit hinaus an. Denn Zweibrücken, gemeinsam mit den kommunalen Gebietskörperschaften als direkte und indirekte Nachbarn, durchlebt schwere Zeiten, in denen die Anbindung durch Bus und Bahn eine tragende Rolle einer nachhaltigen Mobilität, gegründet in einer guten Infrastruktur spielt. In dieser Weise gibt es viel Nachholbedarf in der strukturschwachen Großregion Saar-/Westpfalz, die es nur zusammen zu lösen gibt - nicht nur auf der Schiene:

    - Bahnhaltepunkt Zweibrücken-Rosengarten
    - S-Bahn RheinNeckar über Kaiserslautern und Homburg(Saar) nach Zweibrücken
    - Entflechtung des `Bahnknoten´ Saarbrücken, zur Minderung der Verspätungsanfälligkeit der „Pfälzischen Schwarzbach- und Queichtalbahn“:  dreigleisiger Ausbau zwischen Saarbrücken Hbf und Saarbrücken Ost  Blockverdichtungen im Streckenabschnitt Saarbrücken - Rohrbach(Saar)  Anpassung der Leit- und Sicherungstechnik in Form sog. abgestufter Einfahrgeschwindigkeiten im Bahnhof St. Ingbert und Würzbach(Saar)
    - Zweigleisiger Ausbau der „Pfälzischen Schwarzbach- und Queichtalbahn“, sowie die Reaktivierung des Streckenabschnitts Landau(Pfalz) - Germersheim:  zwei-stündlich verkehrender Regional-Express der Relation Saarbücken - Zweibrücken - Pirmasens(Nord) - Landau/Pfalz - Germersheim - Graben-Neudorf - Karlsruhe  Taktverlängerung der betrieblichen Bedienung
     durchgebundene Züge über Pirmasens Nord nach Landau (Zusammenlegung KBS 674 und 675)  möglicherweise Taktverdichtungen nach Pirmasens Hbf
    - Bau des zusätzlichen Kreuzungsbahnhofs Steinalben:  Kein Auflassen der bisherigen Bahnhöfe Waldfischbach und Schopp!  halbstündige Taktverdichtung auf der Strecke Kaiserslautern - Pirmasens

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