• Perspektive für unser Bahnhofsgebäude - erste Schritte einer Renaissance des ÖPNV in Zweibrücken? (Teil 2)

    at 12 Aug 2019 16:31

    Rückblickend muss man traurig feststellen, dass die Warte- und Empfangshalle wohl ohne unsere Petition, im Zusammenspiel des notwendig gewordenen Wahlkampfes nun verriegelt wäre. Vorausgegangen dem Beginn dieses Begehrens am 04. Juli 2018, war der durch die regionalen Tageszeitungen aufgespürte Verkauf der Konzerntochter der Deutschen Bahn AG - DB Immobilien im April des letzten Jahres. Durch eine Unterschriftenaktion in der Fußgängerzone von Zweibrücken setzten, binnen wenigen Stunden am Vormittag des 11. August, knapp 200 Menschen aus Nah und Fern ihre Unterstützung klassisch auf Papier. Rund zwei Wochen später, am 28 August 2018 endete die Sammlung: In der Summe sind 384 Menschen meinem Aufruf der Auflehnung gegen lobbyistische Willkür und unternehmerischer Profitgier auf unterschiedliche Weise der Unterstützung gefolgt.

    Eine Zahl, die mein veranschlagtes Pensum zwar um ein vielfaches unterschritten, aber dennoch den städtischen Amtsträgern einen Denkanstoß vermerkt hat und zeigt, dass der Verkehrssektor Schiene in der langen städtischen Geschichte den Menschen verbunden ist. Während die bleibende Arroganz der GeWoBau GmbH, als heutiger Eigentümer in der Frechheit der Verweigerung einer öffentlichen Übergabe gegenüber unserer Petition immer ein Dorn im Auge bleiben wird und auch die vermeintlich neutrale Pressestelle der Stadtverwaltung im Gescharre um den Posten des Oberbürgermeisters, als Nachfolger von Herrn Kurt Pirmann - der im Juni 2018 in den Folgen von Krebs mit nur 63 Jahren aus dem Leben gerissen wurde - leider sehr lange die Zuständigkeit nicht wahrgenommen hat, konnten wir schon am 08. Oktober 2018 unser Anliegen der Deutschen Bahn AG, stellvertretend Herrn Ulrich Demmer, Leiter des zuständigen Bahnhofsmanagements Kaiserslautern, annehmend in der Zielstrebigkeit von Unternehmensvorgaben, anvertrauen.

    In den gegenseitigen Bemühungen einer zeitnahen Übergabe unseres Begehrens nach dem Amtsantritt Herrn Dr. Marold Wosnitza´s, als neuer Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken, von Frau Feiertag (Sekretärin) und mir, gelang schließlich die o.g. Zusammenkunft am 28. Februar 2019. Abschließend darf ich an dieser Stelle der regionalen Presse rechtherzlich danken, die das große Themenspektrum `Bahn´, hier in unserer Region insbesondere das Projekt der Verlängerung der S-Bahn RheinNeckar über Kaiserslautern und Homburg(Saar) nach Zweibrücken verfolgen und in der Zukunft - in zeitlichen Unstimmigkeiten - hoffentlich noch kritischer nachfragen und auch das Bahnhofsgebäude mal mehr, mal weniger gut aufgearbeitet haben. Als neutrales Sprachrohr zu ihrer Leserschaft mit besten Beziehungen zu Politik, Wirtschaft, Touristik, …, hoffe ich weiter auf sie bauen zu können.

    Ich bedanke mich auch bei Ihnen allen, die nicht nur hier in Zweibrücken und der Großregion dieses Begehren zu unserer erfolgreichen Petition geführt, sondern auch Überregional ihre Pflicht der Auflehnung gegen lobbyistische Willkür und unternehmerischer Profitgier gesehen haben. In jedem Ende, steckt ein Neuanfang…! So hoffen wir, dass der Übergang des staatlichen Empfangsgebäudes in kommunale Hände zur erfolgreichen Eingliederung der städtischen Entwicklung führt und es für die Rosenstadt eine Renaissance des gesamten ÖPNV ist.

    In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit, wünsche Ihnen eine gute Zeit und verbleibe


    Mit freundlichen Grüßen

    Manuel Rumschinski (Initiator, Zweibrücken, den 04. August 2019)

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