• Sachstand zum Veräßerungsprozess

    10.08.2018 17:13 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Petitions-Unterstützerinnen und -Unterstützer,

    nach Angaben der regionalen Tageszeitung „Pfälzischer Merkur“ soll es sich bei dem bislang unbekannten neuen Eigentümer unseres Zweibrücker Bahnhofsgebäudes, um die in der Poststraße 19 ansässige „IMMOBILIA Vertriebsgesellschaft für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen mbH“ handeln. Leider geht aus dem heutigen (10. August 2018) Pressebericht aber noch immer nicht hervor, was aus dem Empfangsgebäude werden soll.
    Lediglich sei seitens der Stadt der Standpunkt erneuert worden, dass sie es begrüßen würde, wenn der Käufer mit einem überzeugenden Konzept auftrete. Welche Rahmenbedingungen an dieses „überzeugende Konzept“ gestellt werden, bleibt aber ebenso weiter offen, wie aussagekräftig.
    Auch die Stellungnahme von Frau Anita Schäfer (CDU - MdB, Wahlkreis Pirmasens), wonach sie sich beruhigt zeige, dass den Zugreisenden bei einem Eigentümerwechsel keine Nachteile entstünden, stößt bei mir auf völliges Unverständnis. Schließlich gehört zu einem attraktiven Schienenpersonenverkehr und starken Öffentlichen Personennahverkehr weit mehr `Service´, als nur Automaten, an denen sich der Kunde Fahrkarten lösen kann. Letztlich sei auch nochmals angemerkt, dass die Frequentierung im Fahrgastaufkommen, infolge von mind. 18 weiteren Zugpaaren durch die „S-Bahn RheinNeckar“ (im ersten Schritt), sich mehr als verdoppelt - wenn nicht sogar verdreifacht, oder vervierfacht (vgl. andere Streckenreaktivierungen).

    Auf diesem Wege erneuere ich meine Konzeptidee:
    - Tourist-Info & Servicepoint
    - Bäckerei o.ä. & Kiosk
    - Restaurant

    Und unserer Forderung nach der öffentlichen Zugänglichkeit der Warte- und Empfangshalle - es lohnt sich!

    Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit, wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe

    Mit freundlichen Grüßen

    Rumschinski Manuel
    (Gersheim, den 10. Aug. 2018)

    Abbildung - Warte- und Empfangshalle im Juli 2018:
    Eine `Visitenkarte´ sieht sicherlich anders aus – Potenzial für das Eingangstor in unsere Stadt bietet sie aber allemal - Nutzen wir es FÜR die Öffentlichkeit!

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