Region: Mannheim

Für die Beibehaltung eines strikten Zutrittsverbots für Hunde im Luisenpark Mannheim

Petition is addressed to
Stadtpark Mannheim gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

2,624 Signatures

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03/05/2026, 08:27

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Mannheim, den 05.03.2026

Pressemitteilung der Initiatoren zur Übergabe der Petitionsunterlagen:

Die Unterlagen der Petition „Für die Beibehaltung eines strikten Zutrittsverbots für Hunde im Luisenpark Mannheim“ wurden heute zu Händen von Frau Prof. Dr. Pretzell als Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtpark Mannheim gGmbH und Herrn Hötting als deren Stellvertreter eingereicht. Der Aufsichtsrat wird am 25.03.2026 in seiner turnusgemäßen Sitzung unter anderem über den vergangenen Hundetag und über eine etwaige Wiederholung in den kommenden Jahren befinden.

Zu einer persönlichen Übergabe hatten sich weder Frau Prof. Dr. Pretzell noch Herr Schnellbach als Geschäftsführer der Parkgesellschaft bereit erklärt.

Exakt 2.624 Personen, darunter nach eigenem Bekunden viele Dauerkartennutzende und auch Hundehaltende, haben sich innerhalb von nur 21 Tagen durch Unterzeichnung der Petition für ein striktes Zutrittsverbots von Hunden im Luisenpark stark gemacht. Auch die hohe Nutzung der Möglichkeit zur Begründung der Stimmabgabe war mit über 1.270 Kommentaren beeindruckend und erfolgte sachlich differenziert.

Vor allem aber deuten die Initiatoren die hohe Beteiligung, insbesondere der Mannheimerinnen und Mannheimer, aber auch von Unterstützenden über die Stadtgrenzen hinaus als (mitunter nicht nur) kleine Liebeserklärung an die Schönheit und Einzigartigkeit des Luisenparks und als klares Votum, dies beizubehalten.

Nachdem sich die Tierschutzpartei um Herrn Parmentier im Verlauf der Petition dieser angeschlossen hat und es trotz aller Warnhinweise aufgrund der zahlreichen Regelverstöße am Hundetag tatsächlich zu nicht unerheblichen Beeinträchtigungen kam, wäre es für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger natürlich interessant gewesen, vorab zu erfahren, was Frau Prof. Dr. Pretzell unter einer nachhaltigen sowie familien-, natur- und tierschutzfreundlichen Politik in Mannheim versteht. Dazu wird aber im Rahmen der Aufsichtsratssitzung noch Gelegenheit sein.

Die hohe Anzahl an von der Parkaufsicht ungeahndeten Regelverstößen resultiert wohl auch aus der zu geringen Anzahl an in der Fläche eingesetzten Ordnern. Bei einer Parkfläche von knapp 42 Hektar und der Anzahl von 250 Hunden waren am Hundetag nur 5 erkennbare Parkaufsichten im Einsatz (Eingänge nicht mitgezählt). Damit käme lediglich ein Ordner auf 50 Hunde bzw. auf 8,4 Hektar, was etwa der Größe von 12 Fußballfeldern entspricht.

„Wenn es Herrn Schnellbach als Geschäftsführer der Stadtparkgesellschaft wirklich darum geht, nachhaltig Mehreinnahmen zu generieren, dann wäre er gut beraten, sich die Petition mitsamt der zahlreichen Kommentare und Anregungen anzusehen, denn diese stellen zugleich eine aufschlussreiche Kundenbefragung für die Stadtparkgesellschaft dar – und das frei Haus“ so die Initiatoren der Petition.


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