Region: Hamburg

Für eine Alternative zum Religionsunterricht in den Klassen 1 bis 6 an Hamburger Schulen

Petition richtet sich an:
Hamburgische Bürgerschaft

4.720 Unterschriften

Sammlung beendet

4.720 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Mai 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

04.08.2026, 13:03

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der GEW-Petition, 
wir haben die Petition beim Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft eingereicht. Am 19.6.26 hat openPetition Sie/dich darüber informiert und auch Links zu einigen öffentlichen Reaktionen beigefügt. Mittlerweile hat sich die Bürgerschaftskanzlei bei der GEW gemeldet und ist dabei, die Unterzeichner*innen zu „verifizieren“.  Es dauert also seine Zeit.
Die Senatorin der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, Frau Ksenija Bekeris, hatte sich noch am Tage der Petitions-Einreichung in einer unmissverständlichen Weise dem NDR-Fernsehen gegenüber geäußert, dass von Regierungsseite keine Änderung an der bestehenden unbefriedigenden Situation geplant sei. Wir stehen also sicherlich vor einer längeren Auseinandersetzung. Aber wir bleiben am Ball und werden auch weiter über die Entwicklung informieren.  
Nach Ende der Sommerferien in Hamburg (17.8.26) wird sich der Arbeitskreis Philosophie und Religion (AK PuR) der GEW-Hamburg wieder treffen und die nächsten Schritte planen. 
Angenehme und erholsame Sommertage wünschen im Namen des AK PuR 
Karin Hufert und Gerhard Lein 


19.06.2026, 09:54

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
 
der GEW-Petition „Philosophie/Ethik – Für eine Alternative zum Religionsunterricht in den Klassen 1 bis 6 an Hamburger Schulen“.
 
 
4720 Unterschriften haben wir am 8. Juni 2026 an die Vorsitzende des Eingabemausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft, Frau Botzenhart (Grüne), übergeben. Eine dieser Unterschriften war sicher Ihre. Wir sagen Ihnen herzlichen Dank dafür.
 
Ein Jahr lang wurde auf openPetition gesammelt, nicht nur elektronisch. Viele Menschen wurden von den Aktiven des AK PuR (Philosophie und Religion) der Hamburger GEW auch auf Wochen- und Floh-Märkten, vor Theatern und bei sonstigen Veranstaltungen angesprochen. erklärten sich zur Unterschrift bereit, die dann von uns in die Datenbank bei openPetition übertragen wurden. Über 700 dieser Unterzeichner*innen haben ihren Schritt auf openPetition auch kommentiert, manche anonym und in vielen Fällen unter öffentlicher Namensnennung. Auch Meinungsäußerungen und Erfahrungsberichte über Widerstände an Schulen, die die Nicht-Teilnahme-Entscheidung am Religionsunterricht von Eltern so nicht akzeptieren wollten. Dabei steht doch genau dieses Recht im Hamburger Schulgesetz, § 7 Abs. 3: „Über die Teilnahme am Religionsunterricht entscheiden die Sorgeberechtigten, nach Vollendung des 14. Lebensjahres die Schülerinnen und Schüler.“
 
Die Übergabe vor dem imposanten Gebäude des Rathauses sendete das NDR Hamburg Journal in einem ausführlichen Bericht: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/lehrergewerkschaft-fordert-ethik-statt-religion-bereits-ab-klasse-1,ethik-104.html
 
Auch das Hamburger Abendblatt berichtete sowie die Tageszeitung/TAZ:
https://www.abendblatt.de/hamburg/politik/article412111033/muessen-kinder-in-der-grundschule-nicht-mehr-am-religionsunterricht-teilnehmen.html (Bezahlschranke)
https://taz.de/Hamburger-Petition-fuer-Ethikunterricht/!6186133&s=Gretchenfrage/
 
Sogar der Zentralrat der Konfessionsfreien, eine säkulare Lobby-Organisation in Berlin, unterstützte mit einer eigenen Erklärung: https://konfessionsfrei.de/konfessionsfreie-unterstuetzen-hamburger-gew-forderung-nach-ethikunterricht-ab-klasse-1/
 
Und hier noch einmal der Bericht auf der Homepage der GEWhttps://www.gew-hamburg.de/themen/aktionen-und-kampagnen/2026-06/gew-hamburg-uebergibt-petition
 
Wie geht es nun weiter? Die Bürgerschaftskanzlei sichtet zunächst alle Unterschriften, stellt sicher, dass dahinter reale Personen stehen. Dabei fallen immer einige Unterschriften weg (z.B. bei Fehlern in den Angaben zur Person). Das ist zwar schade, aber nicht weiter schlimm, denn – wie die Vorsitzende des Eingabe-Ausschusses bei der Übergabe sagte – selbst bei nur einer einzigen Unterschrift wäre eine Petition schon gültig. Die große Zahl aber macht mehr Eindruck und verstärkt das politische Gewicht. Danach wird der Senat zur Stellungnahme aufgefordert und diese im Eingabenausschuss erörtert und bewertet. Schließlich wird es dann auch eine schriftliche Antwort geben. Wir dürfen gespannt sein.
 
Der AK PuR der GEW wird weiter am Ball bleiben und berichten. Nicht jedem einzelnen Unterzeichnenden persönlich, aber in den Publikationen der GEW (z.B. auf der Homepage). Wir sind sicher, dass uns dieses politische „Dickschiff“ noch länger begleiten wird. Und wer von Ihnen selbst aktiv werden will, kann uns gerne schreiben: akpur@gew-hamburg.de. Zuweilen haben ja Leser*innen-Briefe an die Medien oder Stellungnahmen gegenüber Politiker*innen durchaus eine überraschende Wirkung.
 
Mit nochmaligem Dank an alle Unterstützenden und der Bitte: Bleiben Sie weiterhin beharrlich, aber gleichzeitig auch geduldig mit den Abläufen in der politischen Auseinandersetzung.
 
Mit herzlichen Grüßen
Karin Hufert und Gerhard Lein
 
Für den AK PuR der GEW Hamburg
 




06.11.2025, 08:12

Wir haben festgestellt, dass die Gewinnung von Unterstützerinnen und Unterstützern über das Internet und die elektronische Kommunikation nicht so einfach läuft wie zunächst vermutet. Wir haben jedoch auch festgestellt, dass das persönliche Ansprechen von Menschen an den Hotspots der Stadt hohe Zustimmung findet. Wir wollen in der Verlängerungszeit mit unseren Helfenden diesen Weg stärker nutzen und versprechen uns davon einen kontinuierlichen Zustrom von Zeichnungen. Da die Einreichung unserer Petition nicht an einen festen Termin gebunden ist, sehen wir auch keinen Schaden oder Nachteil durch diese Verlängerung.


Neues Zeichnungsende: 17.05.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3.126 (2.521 in Hamburg)


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