• Die Petition ist bereit zur Übergabe - Plan zur Wiedereröffnung der Grundschulen in BW = eine große Enttäuschung

    at 21 May 2020 23:46

    Liebe Unterstützende,

    der Plan zur Wiedereröffnung der Grundschulen ist da, aber wollen wir uns mit 30 Stunden Präsenzunterricht von März bis August 2020 in den Klassen 1-3 zufriedengeben? Und keine Aussicht auf Besserung nach den Sommerferien?
    Und dies trotz kaum vorhandener digitaler Unterstützung in der Grundschule?

    NEIN!

    Betroffene aus Singen haben eine Petition verfasst, die genau dies erreichen möchte.

    chng.it/5JZhQ4rKfk

    Bitte unterstützt diese Petition und verteilt Sie weiter! Denn nur durch Druck können wir Eltern bei Frau Eisenmann etwas erreichen!

    Wer seinen Unmut äußern möchte - und der Druck sollte aufrecht erhalten werden - sollte an das Staatsministerium (Ministerpräsident Kretschmann), Kultusministerin Eisenmann, auf die Landtags- und Bundestagsabgeordneten seines Wahlkreises und auch auf die Stadt- und Gemeinderäte zugehen.

    Kontakt Staatsministerium: poststelle@stm.bwl.de, Rudi Hoogvliet, Sprecher der Landesregierung, rudi.hoogvliet@stm.bwl.de, pressestelle@stm.bwl.de

    Kontakt Kultusministerium: susanne.eisenmann@km.kv.bwl.de, poststelle@km.kv.bwl.de, buergerreferentin@km.kv.bwl.de

    Hier finden sich die baden-württembergischen Landtagsabgeordneten: www.landtag-bw.de/home/der-landtag/wahlkreiskarte.html (Klick auf euren Wahlkreis zeigt entsprechende Abgeordnete an)

    Hier finden sich die baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten: www.bundestag.de/abgeordnete (etwas runtescrollen und Baden-Württemberg auswählen)

    Lasst uns gemeinsame für unsere Kinder den Druck auf die Politik erhöhen.

    Mittlerweile gibt es auch eine Stellungnahme zur Öffnung der Grundschulen aus dem Kreis der Kinder- und Jugendärzte:
    dgpi.de/stellungnahme-schulen-und-kitas-sollen-wieder-geoeffnet-werden/

    Katrin Knagge

  • Änderungen an der Petition

    at 26 Apr 2020 14:36

    Ergänzung Aussage der Kultusministerin Frau Dr. Eisenmann zur Wiederaufnahme des Unterrichts in den Grundschulen


    Neuer Petitionstext: Die Krisenmaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus betreffen uns alle und das Ziel, möglichst viele Leben zu schützen, ist richtig. Die Vollbremsung der Gesellschaft ist zwar ein gelungener Versuch, die Schwächeren und das Gesundheitssystem zu schützen, allerdings Allerdings wird nie die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen hinterfragt. Als Mutter zweier Grundschulkinder geht es mir insbesondere um die Schließung der Grundschulen.
    Seit 5 mittlerweile 6 Wochen sind die Schulen geschlossen, die Schließung wird nun für weitere 2 Wochen in Baden-Württemberg fortgesetzt. Aber aber eine Öffnung für die Grundschulen ist auch nach der dann derzeit geplanten 7-wöchigen Schließung nicht in Sicht, es gibt noch nicht einmal einen klaren Fahrplan für eine Wiedereröffnung.
    Unsere Kultusministerin Frau Dr. Eisenmann schrieb in einem Brief an die Baden-Württembergischen Schulleitungen am 20. April 2020 : "An den Grundschulen beginnt der Unterricht zu einem noch festzulegenden, späteren Zeitpunkt mit der Klassenstufe 4. Hier sind dann die Vorbereitung des Übergangs auf die weiterführende Schule sowie der Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht vorrangig. Ergänzende Hinweise folgen rechtzeitig."
    Kinder unter 10 Jahren weisen jedoch sehr selten Symptome einer Covid-Erkrankung auf.
    auf. Es wird jedoch argumentiert, dass die Kinder als Überträger des Virus fungieren könnten und dass in der Grundschule das Abstand halten nicht sichergestellt werden kann. Ein Tragen von Mundschutz könne nicht verlangt werden von den Jüngsten.

    Mittlerweile ist die Öffnung von Geschäften bis 800 qm ab dem 20.4.2020 beschlossen. Es soll über die Öffnung von Museen nachgedacht werden, es gibt Diskussionen ab wann Tourismus wieder möglich ist, nur die Grundschulen bleiben weiterhin geschlossen?
    Ich frage mich, wie lange die Grundschulen noch geschlossen bleiben sollen? Bis zum Ende der Pfingstferien, bis zum Ende der Sommerferien oder gleich bis Weihnachten? Wollen wir warten, bis ein Impfstoff verfügbar ist? Laut RKI Chef wird dies nicht vor Frühjahr 2021 sein.
    Wie kann es sein, dass die Corona-Krise weiterhin auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird, während die Rolle der Kinder für die Ansteckung nicht abschließend geklärt ist und es unterschiedliche wissenschaftliche Studien hierzu gibt. Die Politik diskutiert über die Machbarkeit der Isolierung von Risikogruppen ( = der eigentlich Gefährdeten), aber über die Isolierung der Kinder wird einfach so verfügt.
    Denken Sie bitte auch an die Kinder, die 7 Wochen wochenlang keinen Kontakt zu den Schulfreunden hatten (und bis auf weiteres auch nicht haben werden), Eltern, die sich zwischen sogenanntem Homeschooling, Homeoffice und Haushalt aufreiben, soziale Spannungen bei Familien, insbesondere wenn Sie sich den ganzen Tag in einer engen Wohnung ohne Garten aufhalten müssen.
    Nicht zu vernachlässigen die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, denn Grundschulkinder können noch nicht alleine zu Hause bleiben. Wo bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
    Aus meiner Sicht sollte den Eltern mehr Selbstverantwortung zugestanden werden. Wer mit den Großeltern im Haus wohnt oder selbst zur Risikogruppe gehört wird seine Kinder sicherlich nicht zur Grundschule schicken wollen - und sollte dies auch nicht müssen. Aber alle anderen Kinder könnten doch zumindest tageweise wieder in die Schule gehen, denkbar wäre ein Konzentrieren auf die Hauptfächer, ein Aufteilen der Klassen in 2 Gruppen, Präsenzunterricht an der Schule nur an jedem 2. Tag etc.
    Nur so ist sichergestellt, dass die schwächeren oder sozial benachteiligten Schüler nicht komplett den Anschluss verlieren und alle Grundschüler wieder einen kleinen Schritt in Richtung Normalität machen. Normalität, die sie dringend brauchen.
    Lassen Sie uns dem Vorbild Dänemarks, Schwedens (die Grundschulen waren hier nie flächendeckend geschlossen) oder Islands folgen und schnell die Grundschulen öffnen, da Online Lernen hier nicht möglich ist. Auch in den Niederlanden werden die Grundschulen als erstes geöffnet, da hier das Infektionsrisiko gering ist.
    Unsere Kinder werden sowieso für die finanziellen Kosten der Krise aufkommen müssen, warum müssen sie auch alle Nachteile (eingeschränkte Freiheitsrechte, keine Bildung, soziale Entwicklung) tragen? Daher legen Sie einen klaren Fahrplan zur kurzfristigen, zumindest teilweise Wiedereröffnung der Grundschulen und als nächsten Schritt, der Kindergärten vor. Nicht nur die Eltern, auch die Kinder brauchen diese Sicherheit.
    Vielen Dank!
    Sicherheit.


    Neue Begründung: www.merkur.de/bayern/coronavirus-kinder-kita-infektionen-spreader-virenschleudern-grundschule-ansteckung-13682510.html
    www.faz.net/aktuell/politik/corona-in-den-niederlanden-kindergaerten-und-sportplaetze-oeffnen-16736553.html
    www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-deutschlands-nachbarn-unternehmen-erste-lockerungen-16726397.html
    www.faz.net/aktuell/politik/inland/schule-in-corona-zeiten-geht-nicht-gibt-es-nicht-16730164.html
    km-bw.de/site/pbs-bw-new/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen%202020/2020%2004%2020%20MIN%20Schreiben%20Wiederaufnahme%20des%20Unterrichtsbetriebs.pdf
    www.n-tv.de/wissen/Tragen-Kinder-kaum-zur-Corona-Welle-bei-article21716973.html
    www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2006100?query=RP
    www.theweek.co.uk/coronavirus/106382/is-sweden-s-experimental-coronavirus-plan-working
    www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_04_13_Coronavirus-Pandemie-Die_Krise_nachhaltig_%C3%BCberwinden_final.pdf
    hms.harvard.edu/news/covid-19-children
    www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 220 (205 in Baden-Württemberg)

  • Änderungen an der Petition

    at 24 Apr 2020 08:23

    Ergänzung Öffnung der Grundschulen in den Niederlanden sowie Bewertung der Schulschließungen durch Prof. Dr. med. Johannes Hübner, pädiatrischer Infektiologe


    Neuer Petitionstext: Die Krisenmaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus betreffen uns alle und das Ziel, möglichst viele Leben zu schützen, ist richtig. Die Vollbremsung der Gesellschaft ist zwar ein gelungener Versuch, die Schwächeren und das Gesundheitssystem zu schützen, allerdings wird nie die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen hinterfragt. Als Mutter zweier Grundschulkinder geht es mir insbesondere um die Schließung der Grundschulen.
    Seit 5 Wochen sind die Schulen geschlossen, die Schließung wird nun für weitere 2 Wochen in Baden-Württemberg fortgesetzt. Aber eine Öffnung für die Grundschulen ist auch nach der dann 7-wöchigen Schließung nicht in Sicht, es gibt noch nicht einmal einen klaren Fahrplan für eine Wiedereröffnung.
    Kinder unter 10 Jahren weisen sehr selten Symptome einer Covid-Erkrankung auf.
    Es wird jedoch argumentiert, dass die Kinder als Überträger des Virus fungieren und dass in der Grundschule das Abstand halten nicht sichergestellt werden kann. Ein Tragen von Mundschutz könne nicht verlangt werden von den Jüngsten.
    Mittlerweile ist die Öffnung von Geschäften bis 800 qm ab dem 20.4.2020 beschlossen. Es soll über die Öffnung von Museen nachgedacht werden, es gibt Diskussionen ab wann Tourismus wieder möglich ist, nur die Grundschulen bleiben weiterhin geschlossen?
    Ich frage mich, wie lange die Grundschulen noch geschlossen bleiben sollen? Bis zum Ende der Pfingstferien, bis zum Ende der Sommerferien oder gleich bis Weihnachten? Wollen wir warten, bis ein Impfstoff verfügbar ist? Laut RKI Chef wird dies nicht vor Frühjahr 2021 sein.
    Wie kann es sein, dass die Corona-Krise weiterhin auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird, während die Rolle der Kinder für die Ansteckung nicht abschließend geklärt ist und es unterschiedliche wissenschaftliche Studien hierzu gibt.
    Die Politik diskutiert über die Machbarkeit der Isolierung von Risikogruppen ( = der eigentlich Gefährdeten), aber über die Isolierung der Kinder wird einfach so verfügt.
    Denken Sie bitte auch an die Kinder, die 7 Wochen keinen Kontakt zu den Schulfreunden hatten (und bis auf weiteres auch nicht haben werden), Eltern, die sich zwischen sogenanntem Homeschooling, Homeoffice und Haushalt aufreiben, soziale Spannungen bei Familien, insbesondere wenn Sie sich den ganzen Tag in einer engen Wohnung ohne Garten aufhalten müssen.
    Nicht zu vernachlässigen die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, denn Grundschulkinder können noch nicht alleine zu Hause bleiben. Wo bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
    Aus meiner Sicht sollte den Eltern mehr Selbstverantwortung zugestanden werden. Wer mit den Großeltern im Haus wohnt oder selbst zur Risikogruppe gehört wird seine Kinder sicherlich nicht zur Grundschule schicken wollen - und sollte dies auch nicht müssen. Aber alle anderen Kinder könnten doch zumindest tageweise wieder in die Schule gehen, denkbar wäre ein Konzentrieren auf die Hauptfächer, ein Aufteilen der Klassen in 2 Gruppen, Präsenzunterricht an der Schule nur an jedem 2. Tag etc.
    Nur so ist sichergestellt, dass die schwächeren oder sozial benachteiligten Schüler nicht komplett den Anschluss verlieren und alle Grundschüler wieder einen kleinen Schritt in Richtung Normalität machen. Normalität, die sie dringend brauchen.
    Lassen Sie uns dem Vorbild Dänemarks, Schwedens (die Grundschulen waren hier nie flächendeckend geschlossen) oder Islands folgen und schnell die Grundschulen öffnen, da Online Lernen hier nicht möglich ist. Auch in den Niederlanden werden die Grundschulen als erstes geöffnet, da hier das Infektionsrisiko gering ist.
    Unsere Kinder werden sowieso für die finanziellen Kosten der Krise aufkommen müssen, warum müssen sie auch alle Nachteile (eingeschränkte Freiheitsrechte, keine Bildung, soziale Entwicklung) tragen? Daher legen Sie einen klaren Fahrplan zur kurzfristigen, zumindest teilweise Wiedereröffnung der Grundschulen und als nächsten Schritt, der Kindergärten vor. Nicht nur die Eltern, auch die Kinder brauchen diese Sicherheit.
    Vielen Dank!


    Neue Begründung: www.merkur.de/bayern/coronavirus-kinder-kita-infektionen-spreader-virenschleudern-grundschule-ansteckung-13682510.html
    www.faz.net/aktuell/politik/corona-in-den-niederlanden-kindergaerten-und-sportplaetze-oeffnen-16736553.html
    www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-deutschlands-nachbarn-unternehmen-erste-lockerungen-16726397.html
    www.faz.net/aktuell/politik/inland/schule-in-corona-zeiten-geht-nicht-gibt-es-nicht-16730164.html
    www.n-tv.de/wissen/Tragen-Kinder-kaum-zur-Corona-Welle-bei-article21716973.html
    www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2006100?query=RP
    www.theweek.co.uk/coronavirus/106382/is-sweden-s-experimental-coronavirus-plan-working
    www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_04_13_Coronavirus-Pandemie-Die_Krise_nachhaltig_%C3%BCberwinden_final.pdf
    hms.harvard.edu/news/covid-19-children
    www.swr.de/wissen/corona-kinder-100.html
    www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 173 (161 in Baden-Württemberg)

  • Änderungen an der Petition

    at 20 Apr 2020 11:59

    Auf Bitte von Unterzeichnenden habe ich das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärker aufgenommen sowie aufgenommen, dass es auch für die Öffnung der Kindergärten keine Aussage zur Dauer der Maßnahmen gibt.


    Neuer Petitionstext: Die Krisenmaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus betreffen uns alle und das Ziel, möglichst viele Leben zu schützen, ist richtig. Die Vollbremsung der Gesellschaft ist zwar ein gelungener Versuch, die Schwächeren und das Gesundheitssystem zu schützen, allerdings wird nie die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen hinterfragt. Als Mutter zweier Grundschulkinder geht es mir insbesondere um die Schließung der Grundschulen.
    Seit 5 Wochen sind die Schulen geschlossen, die Schließung wird nun für weitere 2 Wochen in Baden-Württemberg fortgesetzt. Aber eine Öffnung für die Grundschulen ist auch nach der dann 7-wöchigen Schließung nicht in Sicht, es gibt noch nicht einmal einen klaren Fahrplan für eine Wiedereröffnung.
    Kinder unter 10 Jahren weisen sehr selten Symptome einer Covid-Erkrankung auf.
    Es wird jedoch argumentiert, dass die Kinder als Überträger des Virus fungieren und dass in der Grundschule das Abstand halten nicht sichergestellt werden kann. Ein Tragen von Mundschutz könne nicht verlangt werden von den Jüngsten.
    Mittlerweile ist die Öffnung von Geschäften bis 800 qm ab dem 20.4.2020 beschlossen. Es soll über die Öffnung von Museen nachgedacht werden, es gibt Diskussionen ab wann Tourismus wieder möglich ist, nur die Grundschulen bleiben weiterhin geschlossen?
    Ich frage mich, wie lange die Grundschulen noch geschlossen bleiben sollen? Bis zum Ende der Pfingstferien, bis zum Ende der Sommerferien oder gleich bis Weihnachten? Wollen wir warten, bis ein Impfstoff verfügbar ist? Laut RKI Chef wird dies nicht vor Frühjahr 2021 sein.
    Wie kann es sein, dass die Corona-Krise weiterhin auf dem Rücken der Grundschüler Kinder ausgetragen wird, während die Rolle der Kinder für die Ansteckung nicht abschließend geklärt ist und es unterschiedliche wissenschaftliche Studien hierzu gibt.
    Die Politik diskutiert über die Machbarkeit der Isolierung von Risikogruppen ( = der eigentlich Gefährdeten), aber über die Isolierung der Grundschüler Kinder wird einfach so verfügt.
    Denken Sie bitte auch an die Kinder, die 7 Wochen keinen Kontakt zu den Schulfreunden hatten (und bis auf weiteres auch nicht haben werden), Eltern, die sich zwischen sogenanntem Homeschooling, Homeoffice und Haushalt aufreiben, soziale Spannungen bei Familien, insbesondere wenn Sie sich den ganzen Tag in einer engen Wohnung ohne Garten aufhalten müssen.
    Und – auch wenn es keiner hören möchte, Nicht zu vernachlässigen die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, denn Grundschulkinder können noch nicht alleine zu Hause bleiben.
    Wo bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
    Aus meiner Sicht sollte den Eltern mehr Selbstverantwortung zugestanden werden. Wer mit den Großeltern im Haus wohnt oder selbst zur Risikogruppe gehört wird seine Kinder sicherlich nicht zur Grundschule schicken wollen - und sollte dies auch nicht müssen. Aber alle anderen Kinder könnten doch zumindest tageweise wieder in die Schule gehen, denkbar wäre ein Konzentrieren auf die Hauptfächer, ein Aufteilen der Klassen in 2 Gruppen, Präsenzunterricht an der Schule nur an jedem 2. Tag etc.
    Nur so ist sichergestellt, dass die schwächeren oder sozial benachteiligten Schüler nicht komplett den Anschluss verlieren und sich die soziale Schere nicht noch weiter öffnet. Zudem könnten alle Grundschüler wieder einen kleinen Schritt in Richtung Normalität machen. Normalität, die sie dringend brauchen.
    Lassen Sie uns dem Vorbild Dänemarks, Schwedens (die Grundschulen waren hier nie flächendeckend geschlossen) oder Islands folgen und schnell die Grundschulen öffnen, da Online Lernen hier nicht möglich ist.
    Unsere Kinder werden sowieso für die finanziellen Kosten der Krise aufkommen müssen, warum müssen sie auch alle Nachteile (eingeschränkte Freiheitsrechte, keine Bildung, soziale Entwicklung) tragen? Daher legen Sie einen klaren Fahrplan zur kurzfristigen, zumindest teilweise Wiedereröffnung der Grundschulen und als nächsten Schritt, der Kindergärten vor. Nicht nur die Eltern, auch die Kinder brauchen diese Sicherheit.
    Vielen Dank!

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 55 (50 in Baden-Württemberg)

  • Änderungen an der Petition

    at 20 Apr 2020 11:44

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