05.01.2026 07:59
Konkretisierung im Text sowie Bereinigung von Rechtschreibfehlern.
Neue Begründung:
š VorschlƤge der VereineEinige Vereine haben konkrete VorschlƤge für einen verbesserten Spielmodus kommuniziert, um extreme Ergebnisse durch willkürliche Gruppenzusammenstellungen zu vermeiden:
1ļøā£ Abfrage der LeistungsstƤrke āļø
- Die Vereine schƤtzen ihre eigene LeistungsstƤrke vor Saisonbeginn ein.
- Vorteile: Einfach und schnell umsetzbar, geringer organisatorischer Aufwand. Keine zusƤtzlichen Spieltage oder Turniere erforderlich.
- Nachteile: Hohes Maà an Subjektivität. Gefahr von Fehleinschätzungen bei neuen oder stark veränderten Teams.
2ļøā£ Vorsaisonale Qualifikation für eine "Bestengruppe" ā
- Starke D-Jugend-Teams spielen vor den Sommerferien eine Qualifikation für eine separate āBestengruppeā. Die übrigen Teams werden auf mehrere Gruppen verteilt.
- Vorteile: Die stärksten Teams spielen untereinander. Die übrigen Gruppen werden entlastet und etwas homogener zusammengesetzt.
- Nachteile: Begrenzter zusätzlicher organisatorischer Aufwand für die Qualifikation.
3ļøā£ Vorsaisonale Qualifikationsturniere für alle Teams (Best-Practice aus Kƶln/Rheinberg)šÆ
- Durchführung von (zwei) Turnieren vor den Sommerferien.
- Vorteile: Die Qualifikationsergebnisse spiegeln die tatsƤchliche LeistungsstƤrke objektiv und transparent wider. Das Modell wurde im Handballkreis Kƶln/Rheinberg erprobt und erfolgreich etabliert. Es fƶrdert Fairness und Motivation, da die Gruppen homogener werden.
- Nachteile: ZusƤtzliche Belastung für Vereine (Organisation, Hallenzeiten, Schiedsrichter). Terminliche Herausforderung, da Turniere zwischen Oster- und Sommerferien stattfinden. Es besteht ein begrenztes Risiko, dass einzelne Turniertage nicht die wahre StƤrke abbilden (z.āÆB. AusfƤlle, schwache Tagesform, Vereinswechsel).
4ļøā£ Qualifikations-Vorrunde š
- Wiedereinführung der Qualifikations-Vorrunde (aktuell noch in der E-Jugend gespielt) mit Start nach den Sommerferien und anschlieĆender, leistungsadƤquater Neueinteilung der Gruppen für die Hauptrunde.
- Vorteile: BewƤhrter Spielmodus der letzten Jahre, welcher eine relativ homogene Gruppeneinteilung auf Basis objektiver und transparenter Vorrundenergebnisse ermƶglicht. Extreme Ergebnisse beschrƤnken sich auf die Vorrunde. Die Motivation bleibt erhalten, da die Hauptrunde ausgeglichener ist.
- Nachteile: Erhöhter organisatorischer Aufwand durch zwei Phasen (Vorrunde + Hauptrunde). Komplexere Saisonplanung, da Spielpläne angepasst werden müssen.
š Der KƶnigswegDieser 5. Vorschlag kombiniert sportliche ValiditƤt mit organisatorischer Machbarkeit und behebt die Nachteile der vorhergehenden VorschlƤge.
5ļøā£ Qualifikationsturniere zwischen Sommer- und Herbstferien š (Vorbild: HK Düsseldorf ā optimiert für hƶhere Aussagekraft)
š Zeitraum & Modus
- Qualifikationsphase:Ā 05.09.2026 bis 11.10.2026 (bis zu 6 Turniertage).
- Qualifikationsmodus: (Kreisinterne) Miniturniere, idealerweise "Jeder gegen Jeden" während der Phase.
- Turnierform:Ā Kurze Spieltage, z. B. 4 Teams mit 3
SpieleSpielen Ć 15 Min. pro Team. - Hauptrunde:Ā 07.11.2026 bis 14.03.2027 mit leistungsgestaffelten Gruppen (16 bis 17 Spieltage).
š Warum dies der āKƶnigswegā ist
- āļøĀ Keine Mehrbelastung:Ā Miniturniere mit 3x15 Min. pro Team entsprechen etwa einem regulƤren Spieltag (40 Min.). Kein zusƤtzlicher Hallenbedarf.
- šÆĀ Max. ObjektivitƤt:Ā Mehrere Turniertage minimieren Zufallsergebnisse und Tagesform-Schwankungen.
- š„Ā AktualitƤt:Ā KaderverƤnderungen der Sommerferien sind bereits berücksichtigt.
- š”ļøĀ Planungssicherheit:Ā Minimiert Mannschaftsrückzüge zum Hauptrundenstart (Vermeidung von āRumpf-Ligenā).
- š«Ā Keine Terminkollision:Ā Zeit vor den Sommerferien bleibt frei für Ober- und Regionalliga Qualifikationen Ƥlterer JahrgƤnge.
- šĀ Reduzierung der
Frustphase:Ā PhaseFrustphase:Ā Quali-Phase ungleicher Ergebnisse wird gegenüber Vorschlag 4 zeitlich halbiert. - šĀ Optimierung des Düsseldorfer Modells:Ā Mehrere Turniertage bieten validere Bewertung als nur ein einzelner Turniertag.
- šĀ Optionale Ausweitung der Kooperation:Ā Die vollstƤndige Einbindung der HK Düsseldorf und Essen für die weibliche E- und gesamte D-Jugend ermƶglicht z. B. in der mD-Jugend die Bildung von ca. acht leistungsgestaffelten Gruppen mit jeweils 8 bis 9 Teams. Dies maximiert die LeistungshomogenitƤt innerhalb der Gruppen und garantiert spannenden Breitensport āauf Augenhƶheā sowie eine āBestengruppeā für leistungsorientierte Vereine.
ā Ā Praxis-Check & Machbarkeit
- ā±ļøĀ Zeit zur
Reorganisation:Ā DerHauptrunden-Reorganisation:Ā Der HK Düsseldorf hat bewiesen, dass eineĀ zweiwƶchige PauseĀ für die Erstellung der neuen SpielplƤne ausreicht. - š Ā ZusƤtzlicher Puffer 2026:Ā Unser Vorschlag ist noch realistischer, da durch die Herbstferien 2026 insgesamtĀ drei spielfreie WochenendenĀ zur Verfügung stehen. Der Zeitdruck ist somit geringer als im Düsseldorfer Modell und vergleichbar mit dem Aufwand aus Vorschlag 4.
š£ Wir appellieren an die kooperierenden Handballkreise, VerbesserungsvorschlƤge aufzugreifen und gemeinsam mit den Vereinen eine umsetzbare Lƶsung für einen gerechteren Jugendspielbetrieb ab der Saison 2026/27 zu beschlieĆen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Ćnderung: 535