Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass es nach unserem Termin mit der Stadt Netphen am 06.05.2026 etwas ruhiger geworden ist.
Viele von euch haben sich sicherlich gefragt, warum es seitdem kein größeres Update gegeben hat. Der Grund dafür ist einfach: Wir wollten die im Gespräch angesprochenen Punkte zunächst unabhängig prüfen und belastbare Antworten einholen.
In den vergangenen Wochen haben wir daher zahlreiche Gespräche mit Förderstellen, Verbänden, Fachpartnern und Unterstützern geführt. Dabei ging es insbesondere um Aussagen und Einschätzungen, die im Rahmen der Gespräche mit der Stadtverwaltung genannt wurden.
Ein besonderer Schwerpunkt war die Frage, ob ein möglicher Trägerverein zur Sanierung oder Wiederinbetriebnahme der Eissporthalle tatsächlich in Konkurrenz zu kommunalen Förderprojekten stehen würde.
Hintergrund ist, dass im Gespräch mit der Stadt die Befürchtung geäußert wurde, Fördermittel für einen Trägerverein könnten sich negativ auf andere kommunale Projekte auswirken oder mit diesen konkurrieren.
Die eingeholten Rückmeldungen zeigen jedoch, dass eine pauschale Förderkonkurrenz nicht angenommen werden kann. Vielmehr existieren Förderprogramme, die ausdrücklich auf Vereine oder langfristig gepachtete Sportanlagen ausgerichtet sind und unabhängig von kommunalen Fördervorhaben beantragt werden können.
Damit besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein Trägerverein Fördermittel für die Eissporthalle einwerben kann, ohne automatisch in Konkurrenz zu kommunalen Projekten zu treten oder zusätzliche Belastungen für den städtischen Haushalt zu verursachen.
Darüber hinaus konnten wir in den vergangenen Wochen weitere Partner, Verbände und Unterstützer
für einen sachlichen Austausch gewinnen:• Deutscher Eishockey-Bund (DEB)
• Landes-Eissportverband Nordrhein-Westfalen (LEV NRW)
• Architekten Schlenker (GfS Sport. Raum. Zukunft.)
• ISS Ice, Sport & Solar GmbH
• Stadtsportverband Netphen
• Mitglieder der Initiative „Eissport muss bleiben“Mehrere dieser Partner haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, sich an einem gemeinsamen Gespräch mit der Stadt Netphen zu beteiligen und ihr Fachwissen einzubringen.
Unser Ziel hat sich dabei nicht verändert.
Wir fordern aktuell weder den sofortigen Wiederaufbau noch eine sofortige Investitionsentscheidung. Unser erster Schritt ist eine unentgeltliche technische und organisatorische Prüfung der Eissporthalle durch Fachleute, die ihre Unterstützung bereits angeboten haben. So soll der tatsächliche Zustand der Anlage objektiv bewertet werden können, ohne die Stadt Netphen zunächst finanziell zu belasten.
Langfristig verfolgen wir das Ziel eines gemeinnützigen Trägervereinsmodells, bei dem die Eissporthalle durch ehrenamtliches Engagement, Fördermitglieder, Sponsoren, Vereine und weitere Unterstützer getragen werden kann. So soll geprüft werden, ob ein wirtschaftlich tragfähiger Wiederbetrieb möglich ist, ohne die Stadt Netphen zusätzlich finanziell zu belasten.
Heute hat mich Bürgermeister Marco Müller darüber informiert, dass die Fraktionsvorsitzenden derzeit die Inhalte unseres Termins vom 06.05.2026 in ihren Fraktionen beraten.
Vor diesem Hintergrund haben wir den Bürgermeister heute erneut angeschrieben, die zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und um einen gemeinsamen Gesprächstermin gebeten.
Gleichzeitig haben wir unseren Partnern und Unterstützern eine Informationsmappe, ein Handout sowie die relevanten Unterlagen zur Verfügung gestellt, damit alle Beteiligten auf einem gemeinsamen Informationsstand arbeiten können.Nun beginnt eine wichtige Phase für unsere Initiative.
Wenn wir zeigen möchten, dass die Eissporthalle Netphen weiterhin ein wichtiges Thema für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist, dann brauchen wir jetzt eure Unterstützung.
Jede Unterschrift, jedes Gespräch und jede Weiterleitung zählen.
Hier klicken: openpetition.org/!hdxnz
Sprecht mit euren Familien, Freunden, Bekannten, Nachbarn und Arbeitskollegen über die Eissporthalle und teilt die Petition in sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen und persönlichen Gesprächen.
Je mehr Menschen von dem Thema erfahren, desto stärker wird das Signal an Politik und Verwaltung, dass viele Bürgerinnen und Bürger eine sachliche Prüfung der Eissporthalle unterstützen.
So könnt ihr uns und unseren Partnern, Verbänden und Unterstützern derzeit am besten helfen, um den Zugang für eine faire Prüfung der Eishalle zu erhalten.
Jetzt beginnt die entscheidende Phase.🔥
In den kommenden Tagen werden wir weitere Informationen und Beiträge veröffentlichen und euch über die nächsten Entwicklungen auf dem Laufenden halten, da ich nochmal eine große Kampagne starten werde.
Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten bereits viel erreicht. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Wochen zu nutzen und möglichst viele Menschen zu erreichen.
Vielen Dank für eure Unterstützung.
🏒💙
„Eissport muss bleiben“ -
Änderungen an der Petition
am 11.05.2026 -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in den vergangenen Wochen war es rund um das Thema Eissporthalle etwas ruhiger geworden. Deshalb möchte ich euch heute ein kurzes Update geben.
Nachdem ich in meiner letzten Nachricht interessierte Bürgerinnen und Bürger angesprochen hatte, die sich eine Mitarbeit an einem möglichen Trägerverein vorstellen könnten, sind darauf nur sehr wenige Rückmeldungen eingegangen.
Aus diesem Grund habe ich selbst die Initiative ergriffen und vor etwa fünf Wochen ein Telefonat mit dem Bürgermeister der Stadt Netphen geführt.
In diesem Gespräch habe ich dem Bürgermeister kurz meine Idee und den Ansatz eines möglichen Trägervereinsmodells erläutert. Daraufhin wurde mir signalisiert, dass ein Austausch zur Zukunft der Eissporthalle möglich ist. Ein Gespräch wurde mir angeboten, eine Ablehnung meines Anliegens erfolgte nicht.
Inzwischen hat sich der Bürgermeister erneut gemeldet und über den aktuellen Stand informiert. Hintergrund ist ein Termin der Stadtverwaltung mit einem Gutachter, der den aktuellen Ist-Zustand der Eissporthalle überprüfen soll. Dieses Gespräch findet am 12. März statt.
Im Anschluss daran wurde mir ein persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister in Aussicht gestellt, das voraussichtlich Ende März stattfinden soll. In diesem Termin sollen die aktuellen Erkenntnisse zum Gebäude und mögliche Perspektiven besprochen werden.
Aus meiner Sicht ist das zunächst eine gute Nachricht. Nach vielen Jahren ohne eine klare Bewertung wird der Zustand der Halle nun endlich offiziell geprüft.
Für mich ist dabei eines besonders wichtig: Klarheit.
In den vergangenen Monaten habe ich immer betont, dass es nicht darum geht, auf Biegen und Brechen etwas durchzusetzen. Entscheidend ist aus meiner Sicht eine ehrliche und transparente Bewertung der Situation.
Sollte sich zeigen, dass eine Reaktivierung, Sanierung und langfristige Erhaltung der Eissporthalle möglich ist, wäre das eine Chance, über konkrete Lösungsansätze zu sprechen.
Sollte das Gutachten hingegen ergeben, dass das Gebäude tatsächlich nicht mehr wirtschaftlich oder technisch nutzbar ist, dann sollte auch das offen und nachvollziehbar kommuniziert werden.
In beiden Fällen geht es letztlich um das Gleiche: Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger in Netphen und der Region.
Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir bei diesem Thema fair und realistisch bleiben. Nicht jede Idee lässt sich am Ende umsetzen, und genau deshalb ist eine ehrliche Bewertung der Situation so wichtig. Dennoch bleibe ich zuversichtlich, dass wir auf Grundlage eines Gutachtens und eines offenen Gesprächs zumindest eine klare Perspektive für die Zukunft der Eissporthalle bekommen können.
Ein möglicher Ansatz, den ich derzeit ausarbeite – sofern das Gutachten eine positive Perspektive für die Eishalle erkennen lässt – ist ein Trägervereinsmodell in drei Phasen mit drei zentralen Zielen:
• Reactivation – Reaktivierung und erneute Öffnung der Eissporthalle für Sport und Öffentlichkeit
• Renovation – notwendige Sanierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der technischen und baulichen Nutzung
• Long-Term Preservation – langfristiger Erhalt der Anlage durch nachhaltige Betreiber- und Finanzierungskonzepte
Aus meiner Sicht könnte ein solches Modell dazu beitragen, die Stadt organisatorisch und finanziell zu entlasten und gleichzeitig eine Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Vereinen und Kommune zu ermöglichen. Dies ist nur ein kleiner Teil des Konzeptes.
In den kommenden Tagen werde ich außerdem ein Video veröffentlichen, in dem ich mich ausführlicher zur aktuellen Situation äußern und einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen geben werde.
Vielen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung.
Viele Grüße
Eissport Muss Bleiben
Ouday Tabbarah
Weil die Eishalle Kultstatus hat.