🏐 Für fairen Wettbewerb und Spaß im Jugendhandball – Modusänderung ab der Saison 2026/27!

Petition is addressed to
Bergischer Handballkreis e. V. (A. Bürger, S. Becker), Handballkreis Düsseldorf e.V. (W. Goeken, J. Scherhag), Handball-Kreis Essen e.V. (T. Humpert), Handballkreis Wuppertal-Niederberg e.V. (A. Kimmel, J. Mertens)

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12/16/2025, 15:41

Konkrete Verbesserungsvorschläge der Vereine wurden in den Text


Neue Begründung:

🧭 Was wir fordernWir setzen uns dafür ein, dass ab der Saison 2026/27 ein fairer und leistungsgerechter Spielmodus eingeführt wird – insbesondere für die jüngeren Altersklassen (E- und D-Jugend).

Unsere konkreten Vorschläge:

  • 🏁 Einführung von Qualifikations-Turnieren zu Saisonbeginn
  • 🧮 Leistungsbezogene Einteilung der Ligen auf Basis dieser Turniere
  • 🔄 Orientierung an erfolgreichen Modellen anderer Kreise (z. B. Köln/ Rheinberg)

Diese Maßnahmen fördern nicht nur den Spaß am Spiel, sondern auch die sportliche Entwicklung aller Kinder – unabhängig von ihrer aktuellen Spielstärke.

✍️ Unterstützen Sie diese PetitionMit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Zeichen für einen fairen, motivierenden und zukunftsfähigen Jugendhandball. Helfen Sie mit, den Kindern und Jugendlichen den Spaß am Spiel zurückzugeben!

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🏐 Vorschläge der VereineEinige Vereine haben konkrete Vorschläge für einen verbesserten Spielmodus kommuniziert, um extreme Ergebnisse durch willkürliche Gruppenzusammenstellungen zu vermeiden:

1️⃣ Abfrage der Leistungsstärke ⚖️

  • Die Vereine schätzen ihre eigene Leistungsstärke vor Saisonbeginn ein.
  • Vorteile: Einfach und schnell umsetzbar, geringer organisatorischer Aufwand. Keine zusätzlichen Spieltage oder Turniere erforderlich.
  • Nachteile: Hohes Maß an Subjektivität. Gefahr von Fehleinschätzungen bei neuen oder stark veränderten Teams.

2️⃣ Vorsaisonale Qualifikation für eine "Bestengruppe" ⭐

  • Starke D-Jugend-Teams spielen vor den Sommerferien eine Qualifikation für eine separate „Bestengruppe“. Die übrigen Teams werden auf mehrere Gruppen verteilt.
  • Vorteile: Die stärksten Teams spielen untereinander. Die übrigen Gruppen werden entlastet und etwas homogener zusammengesetzt.
  • Nachteile: Begrenzter zusätzlicher organisatorischer Aufwand für die Qualifikation.

3️⃣ Vorsaisonale Qualifikationsturniere für alle Teams (Best-Practice aus Köln/Rheinberg)🎯

  • Durchführung von (zwei) Turnieren vor den Sommerferien.
  • Vorteile: Die Qualifikationsergebnisse spiegeln die tatsächliche Leistungsstärke objektiv und transparent wider. Das Modell wurde im Handballkreis Köln/Rheinberg erprobt und erfolgreich etabliert. Es fördert Fairness und Motivation, da die Gruppen homogener werden.
  • Nachteile: Zusätzliche Belastung für Vereine (Organisation, Hallenzeiten, Schiedsrichter). Terminliche Herausforderung, da Turniere zwischen Oster- und Sommerferien stattfinden. Es besteht ein begrenztes Risiko, dass einzelne Turniertage nicht die wahre Stärke abbilden (z. B. Ausfälle, schwache Tagesform, Vereinswechsel).

4️⃣ Qualifikations-Vorrunde 🔄

  • Wiedereinführung der Qualifikations-Vorrunde (aktuell noch in der E-Jugend gespielt) mit Start nach den Sommerferien und anschließender, leistungsadäquater Neueinteilung der Gruppen für die Hauptrunde.
  • Vorteile: Bewährter Spielmodus der letzten Jahre, welcher eine relativ homogene Gruppeneinteilung auf Basis objektiver und transparenter Vorrundenergebnisse ermöglicht. Extreme Ergebnisse beschränken sich auf die Vorrunde. Die Motivation bleibt erhalten, da die Hauptrunde ausgeglichener ist.
  • Nachteile: Erhöhter organisatorischer Aufwand durch zwei Phasen (Vorrunde + Hauptrunde). Komplexere Saisonplanung, da Spielpläne angepasst werden müssen.

📣 Wir appellieren an die kooperierenden Handballkreise, Verbesserungsvorschläge aufzugreifen und gemeinsam mit den Vereinen eine umsetzbare Lösung für einen gerechteren Jugendspielbetrieb ab der Saison 2026/27 zu beschließen.

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🧩 Zusatzvorschlag: Finalrunde für alle Teams (nicht Bestandteil der Petition)In den älteren Altersklassen (C- bis A-Jugend) wird der Final-Four-Modus gespielt. Die jeweils zwei bestplatzierten Teams der Gruppenphase qualifizieren sich für das Viertelfinale und die Endrunde – für alle anderen ist die Saison vorzeitig beendet.Gerade im Breitensport wäre ein alternatives Saisonfinale für alle Teams wünschenswert.

Unser Vorschlag:

  • 🔄 Finalrunde für die Gruppendritten, -vierten usw.
  • ⚖️ Spiele „auf Augenhöhe“ um Platzierungen wie „bester Gruppendritter“
  • 🎉 Saisonabschluss für alle – unabhängig vom Tabellenplatz

So bleibt die Motivation erhalten und jedes Team bekommt ein positives Saisonerlebnis.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 272 (260 in Nordrhein-Westfalen)


12/09/2025, 06:25

Horst Mettler vom ATV Hückeswagen wurde nach Telefonat im Text eingefügt.


Neuer Petitionstext:

Adressaten:Bergischer Handballkreis e. V.Handballkreis Düsseldorf e.V.Handball-Kreis Essen e.V.Handballkreis Wuppertal-Niederberg e.V.

📣 Warum diese Petition wichtig istDer gemeinsame Jugendspielbetrieb in den vier Handballkreisen führt aktuell zu massiven Ungleichgewichten. Wie im Artikel des Solinger Tageblatts und Remscheider Generalanzeigers vom 09.10.2025 („Extrem-Ergebnisse: 88:2, 66:0, 51:1 – verlieren die Kids so die Lust am Handball?“) deutlich wird, sind solche Ergebnisse leider keine Ausnahme mehr.

Besonders betroffen ist die D-Jugend, da hier erstmals auf eine vorgeschaltete Qualifikationsrunde zur Leistungseinteilung verzichtet wurde. In der vergangenen Saison sorgte diese Runde in der E- und D-Jugend noch für deutlich ausgeglichenere Staffeln.

⚠️ Ein 88:2 oder 66:0 hat nichts mit fairem Sport, Talentförderung oder Spaß am Spiel zu tun. Solche Ergebnisse demotivieren nicht nur die unterlegenen Teams, sondern auch die überlegenen Mannschaften, denen echte sportliche Herausforderungen fehlen.

Trainer und Jugendkoordinatoren wie Christoph Rath (Bergischer HC), Horst Mettler (ATV Hückeswagen), Frank Alsdorf (HG Remscheid) und Daniel Konrad (Wald-Merscheider TV) berichten übereinstimmend von Frust undbzw. der Sorge, dass Kinder dem Handballsport dauerhaft den Rücken kehren.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 35 (35 in Nordrhein-Westfalen)


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