31.12.2025, 08:19
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer,
das überaus turbulente Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, in dem sich unser Leben hier in der Gemeinde - durch eine einzige Entscheidung unseres Gemeinderats - völlig verändert hat.
Ein Jahr, das uns mit ganz neuen Aufgaben überraschte. Mit Aufgaben, für die wir
- in politischen Dingen bislang eher unbedarft -
uns tief in die Materie, in Gesetze und Verordnungen eingearbeitet haben, um zumindest einen Bruchteil davon zu verstehen, wie Kommunalpolitik funktioniert und Entscheidungsprozesse in politischen Gremien einer Gemeinde ablaufen.
Dabei war es unser Ziel, Fehler zu vermeiden, statt sie auf andere zu schieben.
Mit dem Jahresende nähert sich noch ein letzter Termin - nämlich das Ende der Zeichnungsfrist dieser Petition.
Selbstverständlich sollte jetzt umgehend eine Übergabe bzw. Einreichung der Unterschriften beim Adressaten - dem Bayerischen Landtag - erfolgen.
Wir bitten jedoch alle Mitstreiter noch um etwas Geduld und Verständnis, weil wir das nicht einfach mit der Post erledigen möchten.
Wie im September angekündigt, haben wir Abgeordnete des bayerischen Landtags angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Mit zunächst sehr geringer - also eigentlich keiner - Resonanz. Weshalb wir das Projekt innerlich schon fast aufgegeben hatten.
Dann sprach der Abgeordnete Bernhard Pohl überraschend im Rahmen der Aufstellungsveranstaltung der Wählergemeinschaft "Vier Orte, eine Gemeinde!" und zeigte sich weiter höchst nachdenklich im Bezug auf die jüngsten Änderungen am Artikel 18a (Satz 3) der GO. (Zur Erinnerung: Dieser Absatz legt fest, dass Bürgerentscheide zur Rechtsstellung von künftigen Bürgermeistern nicht stattfinden.) Daraufhin entschlossen wir uns, ihn nochmal an unsere Anfrage zu erinnern.
Kurz vor Weihnachten erhielten wir seine Antwort, in der er versicherte, er werde für eine Korrektur werben, um möglichst wieder zur alten Rechtslage zurückzukehren. Es stehe momentan ohnehin eine Novellierung des Bürgerentscheids an und er möchte diesen Aspekt auf jeden Fall einbringen.
Um Herrn Pohl hierfür zumindest ein sehr deutliches Argument "in die Hand zu legen" ist eine Übergabe der Unterschriften unserer Petition an ihn persönlich für uns ein logischer Schritt.
Wir haben deshalb bei Herrn Pohl angefragt, ob er damit einverstanden wäre und gleichzeitig um einen Terminvorschlag gebeten. Sobald wir darauf eine Antwort erhalten, können wir weiter planen.
Wir informieren Sie weiterhin über Neuigkeiten auf der Webseite und verteilen eine Nachricht per Email, wenn ein Übergabetermin feststeht.
Bis dahin wünschen wir Ihnen allen
einen guten Start ins Jahr 2026.
Martin und Juliane Ripel