• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 21 Jul 2020 16:42

    Liebe Unterstützer*innen,

    wir danken Euch vielmals für Eure Unterstützung! Die vielen Unterschriften haben dazu beigetragen, dass wir am 14. Juli zu einem Gespräch mit dem Dekanat der Uni Greifswald geladen wurden. Da somit aber unsere Ziele noch nicht erfüllt sind, werden wir zunächst intern unsere Möglichkeiten abwägen und Euch fortan über die gewohnten Kanäle (Instagram, Facebook) über unser weiteres Vorgehen informieren.
    Wir möchten noch einmal unseren Dank allen Unterstützern aussprechen.

    Bis dahin!
    Stay tuned,
    Euer FSR Anglistik/ Amerikanistik

  • Änderungen an der Petition

    at 15 Jul 2020 11:44

    Der Link zum Brief musste aktualisiert werden, da er nicht mehr funktioniert hat.


    Neuer Petitionstext: Der Fachschaftsrat des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik möchte auf diesem Wege auf die Schwierigkeiten und Probleme aufmerksam machen, die den Studierenden des Instituts ab dem folgendem Semester bevorstehen. Wir sehen die vernünftige und qualitativ hochwertige Studierbarkeit akut gefährdet und hoffen, Unterstützer vor allem in unseren eigenen Reihen und darüber hinaus zu finden. Folgend einige Ausschnitte aus dem Text des offiziellen Briefes des Fachschaftsrates, welcher zeitnah an das Rektorat der Universität Greifswald mit möglichst vielen Unterschriften weitergeleitet wird. Der Link zum vollständigen Brief gibt es hier:
    drive.google.com/file/d/1v_7SMBTOrJry0fVCeUJbw18yEK3xRWHV/view?usp=sharing
    drive.google.com/file/d/1zsWjy_PSQNgWdsLK95lowMgJ-AzFc7xj/view?usp=sharing
    Wir danken im Voraus für Unterstützung und sind jederzeit für Fragen und Anregungen offen.
    Der FSR Anglistik/ Amerikanistik der Universität Greifswald.
    "Zukunft des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik
    Sehr geehrte Frau Rektorin,
    sehr geehrte Frau Dekanin,
    im Namen des Fachschaftsrats des Instituts für Anglistik und Amerikanistik (IfAA), sowie der Studieren-denschaft des Instituts für Anglistik und Amerikanistik bitten wir Sie die personellen Schwierigkeiten am IfAA zu beachten und zu berücksichtigen.
    „Das Studium und die Erforschung der englischen Sprache, Literatur und Kultur(en) hat in Greifswald eine lange Tradition, die seit dem 18. Jahrhundert von wissenschaftlicher Neugier und dem Interesse an lebendiger Kulturvermittlung geprägt ist“ heißt es auf der Website des Instituts für Anglistik und Ameri-kanistik (IfAA). Jene lange Tradition sehen wir, die Studierendenschaft, extrem gefährdet. Grund dafür ist die zunehmend bildungsferne Verteilung finanzieller Mittel, welche zum Ende des Sommersemesters 2020 aufgrund Ihrer Planung in den Entlassungen zweier unserer herausragendsten, prägendsten und ambitioniertesten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen – Dr. Mascha Hansen und Dr. Claire Massey – kulminieren soll.
    Diese Entlassungen seien auf monetäre Gründe zurückzuführen. Wir als Studierendenschaft empfinden diese Gründe jedoch als fadenscheinig, da im selben Atemzug ein rundum neuer Studiengang – das Englischstudium für das Grundschullehramt –, auf Wunsch des Landes, im kommenden Semester an-geboten wird. Demnach verstehen wir jenen Wegfall der Stellen Dr. Hansens und Dr. Masseys als Priorisierung der Didaktik im Sinne des Landesbildungsministeriums über der fachwissenschaftlichen Bildung der Studierenden des IfAA der Universität Greifswald. Dies sollte per se bereits gegen die Grundsätze einer Universität verstoßen, jedoch umso mehr für eine Universität, die sich mit dem Leitspruch „Wissen lockt. Seit 1456“ rühmt.
    [...]
    Das IfAA besteht seit über zwei Jahrhunderten und beherbergt heute 518 Studierende (Stand WS 19-20) und somit ein Drittel aller Lehramtsstudierenden. Mit großer Sorge beobachten wir nun schon seit mehreren Semestern wie das IfAA finanziell am Ende der langen Liste monetärer Mittel eingeordnet wird. Derartige Abstriche in der Lehre würden demnach einem Drittel aller Lehramtsstudierende schaden und somit nicht nur dem Studium am IfAA, sondern auch dem Lehramtsstudium im Allgemeinen.
    Die Universität Greifswald bewirbt ihr Lehramtsstudium in den eigenen Werbefilmen unter anderem mit einer Nähe zu den Dozierenden, sowie einer praxisnahen Betreuung. Für viele BewerberInnen ist dies einer der primären Pull-Faktoren der Universität Greifswald. Beides sehen wir für das Studium am IfAA stark gefährdet, da die Entlassung zweier essenzieller Dozentinnen zwangsläufig in einer Mehrbelastung der übrigen Dozierenden resultieren wird. Das Studium am IfAA zielt darauf ab, die Studierenden in kulturellen, sowie sprachlichen Dingen des anglophonen Sprachraums zu bilden. Die sprachpraktische Lehre ist dabei durch ihre Abhängigkeit vom steten Üben und stärker von zwischenmenschlicher, zeitlich intensiver Auseinandersetzung gekennzeichnet. Die kulturelle Bildung, mit dem Ziel fremde kulturelle Werte zu vermitteln und den Studierenden nahe zu bringen, ist demnach ebenso stark von persönlichem Austausch und Diskurs abhängig. Jene immens wichtigen Faktoren wären durch eine Mehrbelastung der Dozierenden vermutlich nur noch mit Abstrichen möglich. Dies würde in einer qualitativen Minimie-rung des Studiums am IfAA resultieren und zudem dessen Attraktivität um ein Vielfaches dezimieren.
    [...]
    Seit 15 Jahren ist Dr. Mascha Hansen am IfAA. Von 2005 bis 2007 lehrte sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Seit 2007 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfAA tätig. Dr. Hansens Seminare zeichnen sich nicht nur durch herausragende fachwissenschaftliche Inhalte aus, sondern ebenso durch ihre didaktische Vielfalt, mit welcher sie Studierenden stets neue und interessante Themen näherbringt. Aufgrund ihres viel geschätzten Lehrstils wurde sie deshalb 2018 mit dem Preis für hervorragende Lehre ausgezeichnet.
    (Der Brief wird im Feld "Begründung" forgesetzt)

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 603

  • Änderungen an der Petition

    at 02 Jul 2020 14:56

    Redaktionelle Änderungen wurden vorgenommen.
    Der Link zum Brief wurde aktualisiert.


    Neuer Petitionstext: Der Fachschaftsrat des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik möchte auf diesem Wege auf die Schwierigkeiten und Probleme aufmerksam machen, die den Studierenden des Instituts ab dem folgendem Semester bevorstehen. Wir sehen die vernünftige und qualitativ hochwertige Studierbarkeit akut gefährdet und hoffen, Unterstützer vor allem in unseren eigenen Reihen und darüber hinaus zu finden. Folgend einige Ausschnitte aus dem Text des offiziellen Briefes des Fachschaftsrates, welcher zeitnah an das Rektorat der Universität Greifswald mit möglichst vielen Unterschriften weitergeleitet wird. Der Link zum vollständigen Brief gibt es hier:
    drive.google.com/file/d/1l3amQDqCbfccASY4jN0mA00DOekx-L9G/view?usp=sharing
    drive.google.com/file/d/1v_7SMBTOrJry0fVCeUJbw18yEK3xRWHV/view?usp=sharing
    Wir danken im Voraus für Unterstützung und sind jederzeit für Fragen und Anregungen offen.
    Der FSR Anglistik/ Amerikanistik der Universität Greifswald.
    "Zukunft des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik
    Sehr geehrte Frau Rektorin,
    sehr geehrte Frau Dekanin,
    im Namen des Fachschaftsrats des Instituts für Anglistik und Amerikanistik (IfAA), sowie der Studieren-denschaft des Instituts für Anglistik und Amerikanistik bitten wir Sie die personellen Schwierigkeiten am IfAA zu beachten und zu berücksichtigen.
    „Das Studium und die Erforschung der englischen Sprache, Literatur und Kultur(en) hat in Greifswald eine lange Tradition, die seit dem 18. Jahrhundert von wissenschaftlicher Neugier und dem Interesse an lebendiger Kulturvermittlung geprägt ist“ heißt es auf der Website des Instituts für Anglistik und Ameri-kanistik (IfAA). Jene lange Tradition sehen wir, die Studierendenschaft, extrem gefährdet. Grund dafür ist die zunehmend bildungsferne Verteilung finanzieller Mittel, welche zum Ende des Sommersemesters 2020 aufgrund Ihrer Planung in den Entlassungen zweier unserer herausragendsten, prägendsten und ambitioniertesten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen – Dr. Mascha Hansen und Dr. Claire Massey – kulminieren soll.
    Diese Entlassungen seien auf monetäre Gründe zurückzuführen. Wir als Studierendenschaft empfinden diese Gründe jedoch als fadenscheinig, da im selben Atemzug ein rundum neuer Studiengang – das Englischstudium für das Grundschullehramt –, auf Wunsch des Landes, im kommenden Semester an-geboten wird. Demnach verstehen wir jenen Wegfall der Stellen Dr. Hansens und Dr. Masseys als Priorisierung der Didaktik im Sinne des Landesbildungsministeriums über der fachwissenschaftlichen Bildung der Studierenden des IfAA der Universität Greifswald. Dies sollte per se bereits gegen die Grundsätze einer Universität verstoßen, jedoch umso mehr für eine Universität, die sich mit dem Leitspruch „Wissen lockt. Seit 1456“ rühmt.
    [...]
    Das IfAA besteht seit über zwei Jahrhunderten und beherbergt heute 518 Studierende (Stand WS 19-20) und somit ein Drittel aller Lehramtsstudierenden. Mit großer Sorge beobachten wir nun schon seit mehreren Semestern wie das IfAA finanziell am Ende der langen Liste monetärer Mittel eingeordnet wird. Derartige Abstriche in der Lehre würden demnach einem Drittel aller Lehramtsstudierende schaden und somit nicht nur dem Studium am IfAA, sondern auch dem Lehramtsstudium im Allgemeinen.
    Die Universität Greifswald bewirbt ihr Lehramtsstudium in den eigenen Werbefilmen unter anderem mit einer Nähe zu den Dozierenden, sowie einer praxisnahen Betreuung. Für viele BewerberInnen ist dies einer der primären Pull-Faktoren der Universität Greifswald. Beides sehen wir für das Studium am IfAA stark gefährdet, da die Entlassung zweier essenzieller Dozentinnen zwangsläufig in einer Mehrbelastung der übrigen Dozierenden resultieren wird. Das Studium am IfAA zielt darauf ab, die Studierenden in kulturellen, sowie sprachlichen Dingen des anglophonen Sprachraums zu bilden. Die sprachpraktische Lehre ist dabei durch ihre Abhängigkeit vom steten Üben und stärker von zwischenmenschlicher, zeitlich intensiver Auseinandersetzung gekennzeichnet. Die kulturelle Bildung, mit dem Ziel fremde kulturelle Werte zu vermitteln und den Studierenden nahe zu bringen, ist demnach ebenso stark von persönlichem Austausch und Diskurs abhängig. Jene immens wichtigen Faktoren wären durch eine Mehrbelastung der Dozierenden vermutlich nur noch mit Abstrichen möglich. Dies würde in einer qualitativen Minimie-rung des Studiums am IfAA resultieren und zudem dessen Attraktivität um ein Vielfaches dezimieren.
    [...]
    Seit 15 Jahren ist Dr. Mascha Hansen am IfAA. Von 2005 bis 2007 lehrte sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Seit 2007 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfAA tätig. Dr. Hansens Seminare zeichnen sich nicht nur durch herausragende fachwissenschaftliche Inhalte aus, sondern ebenso durch ihre didaktische Vielfalt, mit welcher sie Studierenden stets neue und interessante Themen näherbringt. Aufgrund ihres viel geschätzten Lehrstils wurde sie deshalb 2018 mit dem Preis für hervorragende Lehre ausgezeichnet.
    (Der Brief wird im Feld "Begründung" forgesetzt)


    Neue Begründung: (Fortsetzung des Briefes)
    Seit 2017 ist Dr. Claire Massey als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfAA tätig. Von 2017 bis 2019 war sie im Bereich der Sprachpraxis tätig, seit 2019 im Bereich der anglophonen Literatur und Kultur. 2020 promovierte Frau Dr. Massey. In ihren drei Jahren am Institut konnte Dr. Massey als Muttersprachlerin bei vielen Studierenden durch ihre diskursreichen Seminare Interesse an bislang weniger prominenten Themengebieten – wie den lateinamerikanischen Grenzgebieten der Vereinigten Staaten und queere Literatur – entfachen. Durch ihren offenen, interessanten und vor allem wissenschaftlich ausgerichteten Lehrstil konnte Dr. Massey viele Studierende für ihre Seminare begeistern und darf sich seit sie im Be-reich der anglophonen Literatur und Kultur am IfAA aktiv ist, stets an Teilnehmerzahlen in den oberen zwei Dritteln der zugelassenen Anmeldungen erfreuen.
    Dr. Masseys Abschied würde jedoch nicht nur fachlich einen enormen Abbruch am Institut bedeuten. Neben Dr. James Fanning, welcher Ende 2021 in Rente gehen wird, ist Dr. Massey die einzige Englisch-Muttersprachlerin am IfAA. Aufgrund Ihrer Planung, sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin voraussicht-lich nicht weiter zu finanzieren und ihre Stelle nicht neu zu besetzen, würde dies bedeuten, dass das IfAA deutschlandweit das einzige Institut für Anglistik und Amerikanistik ist, welches keine*n Mutter-sprachler*in als Dozierende*n vorzuweisen hätte. Diesen Punkt sehen wir als weitere immense Schwä-chung der Attraktivität eines Studiums am IfAA, jedoch nicht nur im Vergleich zu anderen Studienfächern, sondern besonders im bundesweiten Vergleich. Somit könnten wir, als Studierendenschaft, potenziellen Erstsemesterstudierenden nicht mehr länger guten Gewissens zu einem Studium an der Universität Greifswald raten.
    [...]
    Allerdings sehen wir nicht nur die Erfüllung eines qualitativen Mindeststandards unserer Studien am IfAA, sondern ebenso die generelle Studierbarkeit als gefährdet an. Die Einhaltung der Regelstudienzeit sehen wir durch den Wegfall jener zwei Stellen als unmöglich. Somit würden personelle Abstriche zu einer weiteren Verschlechterung der Studierbarkeit unserer Studien am IfAA führen, was ebenso zu einer Minderung der Attraktivität des Studiums führen würde.
    Aufgrund des Wegfalls der Stellen Dr. Hansens und Dr. Masseys sehen wir unsere Studien am IfAA in Gefahr. Tragischerweise scheint dies jedoch nur ein Symptom eines sich fortwährend verfestigenden Trends der Destabilisierung und fachwissenschaftlichen Kompromittierung unserer Studien am IfAA zu sein. Bis Ende 2021 In naher Zukunft fallen weitere Stellen (Dr. Johannes Heim, Dr. Susan Reichelt) in der englischen Sprachwissenschaft weg. Jene Stellen sollen basierend auf aktuellen Aussagen nicht neu besetzt werden. Demnach würde einzig und allein Prof. Dr. Theresa Heyd in der Sprachwissenschaft verbleiben.
    Dr. Heim und Dr. Reichelt bereichern die englische Sprachwissenschaft immens und fördern die fachliche Attraktivität des Studiums am IfAA. Durch den Wegfall der Stellen Dr. Heims und Dr. Reichelts, sowie eine fehlende Neubesetzung ihrer Stellen würde die englische Sprachwissenschaft am IfAA nicht mehr studierbar sein.
    Die von Rektorat und Dekanat in Gesprächen vorgeschlagene Lösung der fachfremden Lehre im Be-reich der englischen Sprachwissenschaft, sowie anglophonen Literatur & Kultur ist für die Studierenden-schaft des IfAA schlicht fahrlässig. Jeder Bereich am IfAA (Anglophone Literatur & Kultur, englische Sprachwissenschaft, englische Sprachkompetenz, Fachdidaktik Englisch) zeichnet sich durch seine individuelle fachliche Brillanz aus. Ein polyvalenter Einsatz unserer Mitarbeiter am IfAA verstehen wir als Missachtung ihrer fachlichen Kompetenzen und mutwillige Verhinderung der Erfüllung qualitativer Min-deststandards unserer Studien.
    Um aus genannten Gründen ein qualitativ vertretbares Studium am Institut für Anglistik und Amerikanis-tik aufrecht zu erhalten, fordern alle Studierenden, die auf den folgenden Seiten unterzeichnet haben:
    - Eine offenere, transparentere Kommunikation bezüglich finanzieller Verteilung am IfAA und den daraus resultierenden qualitativen Auswirkungen auf unsere Studien
    - Eine sinnvolle finanzielle Unterstützung der Stellenförderung der Linguistik
    - Fairere finanzielle Verteilung an alle Bereiche des IfAA
    - Explizite Unterstützung und Förderung von Muttersprachlern
    - Verlängerung oder zumindest Neubesetzung auslaufender Verträge, um ein Studium in Regelstudienzeit möglich zu erhalten
    - Die absolute und strikte Umgehung eines zwangsmäßigen polyvalenten Einsatzes der
    Mitarbeiter am IfAA
    - Die Absicherung der Qualität unserer Studien am IfAA
    Mit freundlichen Grüßen
    Fachschaftsrat des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik
    Im Namen der Studierendenschaft des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 555

  • Änderungen an der Petition

    at 28 Jun 2020 19:46

    Der Link zum Brief wurde ersetzt, da redaktionelle Änderungen vorgenommen wurden.


    Neuer Petitionstext: Der Fachschaftsrat des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik möchte auf diesem Wege auf die Schwierigkeiten und Probleme aufmerksam machen, die den Studierenden des Instituts ab dem folgendem Semester bevorstehen. Wir sehen die vernünftige und qualitativ hochwertige Studierbarkeit akut gefährdet und hoffen, Unterstützer vor allem in unseren eigenen Reihen und darüber hinaus zu finden. Folgend einige Ausschnitte aus dem Text des offiziellen Briefes des Fachschaftsrates, welcher zeitnah an das Rektorat der Universität Greifswald mit möglichst vielen Unterschriften weitergeleitet wird. Der Link zum vollständigen Brief gibt es hier:
    drive.google.com/file/d/1M2VYvGapyknnK-HphGxwIO92pIqcgjWx/view?usp=sharing
    drive.google.com/file/d/1l3amQDqCbfccASY4jN0mA00DOekx-L9G/view?usp=sharing
    Wir danken im Voraus für Unterstützung und sind jederzeit für Fragen und Anregungen offen.
    Der FSR Anglistik/ Amerikanistik der Universität Greifswald.
    "Zukunft des Instituts für Anglistik/ Amerikanistik
    Sehr geehrte Frau Rektorin,
    sehr geehrte Frau Dekanin,
    im Namen des Fachschaftsrats des Instituts für Anglistik und Amerikanistik (IfAA), sowie der Studieren-denschaft des Instituts für Anglistik und Amerikanistik bitten wir Sie die personellen Schwierigkeiten am IfAA zu beachten und zu berücksichtigen.
    „Das Studium und die Erforschung der englischen Sprache, Literatur und Kultur(en) hat in Greifswald eine lange Tradition, die seit dem 18. Jahrhundert von wissenschaftlicher Neugier und dem Interesse an lebendiger Kulturvermittlung geprägt ist“ heißt es auf der Website des Instituts für Anglistik und Ameri-kanistik (IfAA). Jene lange Tradition sehen wir, die Studierendenschaft, extrem gefährdet. Grund dafür ist die zunehmend bildungsferne Verteilung finanzieller Mittel, welche zum Ende des Sommersemesters 2020 aufgrund Ihrer Planung in den Entlassungen zweier unserer herausragendsten, prägendsten und ambitioniertesten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen – Dr. Mascha Hansen und Dr. Claire Massey – kulminieren soll.
    Diese Entlassungen seien auf monetäre Gründe zurückzuführen. Wir als Studierendenschaft empfinden diese Gründe jedoch als fadenscheinig, da im selben Atemzug ein rundum neuer Studiengang – das Englischstudium für das Grundschullehramt –, auf Wunsch des Landes, im kommenden Semester an-geboten wird. Demnach verstehen wir jenen Wegfall der Stellen Dr. Hansens und Dr. Masseys als Priorisierung der Didaktik im Sinne des Landesbildungsministeriums über der fachwissenschaftlichen Bildung der Studierenden des IfAA der Universität Greifswald. Dies sollte per se bereits gegen die Grundsätze einer Universität verstoßen, jedoch umso mehr für eine Universität, die sich mit dem Leitspruch „Wissen lockt. Seit 1456“ rühmt.
    [...]
    Das IfAA besteht seit über zwei Jahrhunderten und beherbergt heute 518 Studierende (Stand WS 19-20) und somit ein Drittel aller Lehramtsstudierenden. Mit großer Sorge beobachten wir nun schon seit mehreren Semestern wie das IfAA finanziell am Ende der langen Liste monetärer Mittel eingeordnet wird. Derartige Abstriche in der Lehre würden demnach einem Drittel aller Lehramtsstudierende schaden und somit nicht nur dem Studium am IfAA, sondern auch dem Lehramtsstudium im Allgemeinen.
    Die Universität Greifswald bewirbt ihr Lehramtsstudium in den eigenen Werbefilmen unter anderem mit einer Nähe zu den Dozierenden, sowie einer praxisnahen Betreuung. Für viele BewerberInnen ist dies einer der primären Pull-Faktoren der Universität Greifswald. Beides sehen wir für das Studium am IfAA stark gefährdet, da die Entlassung zweier essenzieller Dozentinnen zwangsläufig in einer Mehrbelastung der übrigen Dozierenden resultieren wird. Das Studium am IfAA zielt darauf ab, die Studierenden in kulturellen, sowie sprachlichen Dingen des anglophonen Sprachraums zu bilden. Die sprachpraktische Lehre ist dabei durch ihre Abhängigkeit vom steten Üben und stärker von zwischenmenschlicher, zeitlich intensiver Auseinandersetzung gekennzeichnet. Die kulturelle Bildung, mit dem Ziel fremde kulturelle Werte zu vermitteln und den Studierenden nahe zu bringen, ist demnach ebenso stark von persönlichem Austausch und Diskurs abhängig. Jene immens wichtigen Faktoren wären durch eine Mehrbelastung der Dozierenden vermutlich nur noch mit Abstrichen möglich. Dies würde in einer qualitativen Minimie-rung des Studiums am IfAA resultieren und zudem dessen Attraktivität um ein Vielfaches dezimieren.
    [...]
    Seit 15 Jahren ist Dr. Mascha Hansen am IfAA. Von 2005 bis 2007 lehrte sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Seit 2007 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfAA tätig. Dr. Hansens Seminare zeichnen sich nicht nur durch herausragende fachwissenschaftliche Inhalte aus, sondern ebenso durch ihre didaktische Vielfalt, mit welcher sie Studierenden stets neue und interessante Themen näherbringt. Aufgrund ihres viel geschätzten Lehrstils wurde sie deshalb 2018 mit dem Preis für hervorragende Lehre ausgezeichnet.
    (Der Brief wird im Feld "Begründung" forgesetzt)

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 196 (128 in Greifswald)

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