Region: Bremen

Genehmigung von privat finanziertem öffentlichem Bordsteinladen im Wohnquartier.

Petition is addressed to
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft, Amt für Straßen und Verkehr Bremen (ASV)

502 Signatures

9 %
341 from 4,000 for quorum in Bremen Bremen

502 Signatures

9 %
341 from 4,000 for quorum in Bremen Bremen
  1. Launched 31/01/2026
  2. Time remaining > 3 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
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News

02/06/2026, 18:28

Hinzufügen des Fernsehbeitrags aus Buten Un Binnen von Freitag Abend, 7.2.26


Neuer Petitionstext:

Text zu lang hier:zum Hörlesen?Hör rein, Radio Bremen 2 hat darüber berichtet:https://www.butenunbinnen.de/audios/elektroauto-bordstein-ladestation-bremen-100.htmlberichtet:https://www.butenunbinnen.de/audios/elektroauto-bordstein-ladestation-bremen-100.htmlSchau rein, Radio Bremen Buten un Binnen Regionalmagazin berichtet mit uns:https://www.butenunbinnen.de/videos/elektroauto-ladebordstein-arsten-nachhaltigkeit-100.html

Hier die Petition:

Vor der Haustür unseres Reihenhauses in Bremen haben wir zunächst den Bürgersteig, dann eine Parkbucht. Beides ist öffentlicher Raum. Wir möchten eine Lademöglichkeit für Elektroautos haben und diese direkt öffentlich anbieten. Wir würden maximal einmal alle zwei Wochen laden. Dafür haben wir mit der Bremer Firma CoCharge, die Privatpersonen das Sharing von Wallboxen ermöglicht, einen Antrag gestellt. Das muss schließlich auch abgerechnet werden.

Unser Antrag wurde vom ASV abgelehnt.

Wir würden das komplett selbst finanzieren und testen, ob das Angebot angenommen wird. Da wir auch eine PV-Anlage auf dem Dach haben, könnten wir sehr günstigen Ladestrom anbieten. Auch das Laden den ganzen Tag mit reinem Sonnen-Überschussstrom könnten wir hier vor Ort anbieten. Das wäre günstiger als Netzstrom.

Zudem gibt es in Bremen ein Forschungsprojekt, das die Vermarktung von Ladeinfrastruktur untersucht. Wir könnten also für ein kleines, lokales Wohnquartier als Testlabor dienen. Getestet werden soll, wie reiner Netzstrom öffentlich angeboten werden kann. Auch die Vermarktung in geschlossenen lokalen Gruppen (Nachbarschaftsgemeinschaften) sowie das Anbieten von Überschussstrom und Strom auf Basis dynamischer Stromtarife, auch über Ladekarten (DKV o. Ä.), soll getestet werden. All das ist Neuland. Hier könnten wir das testen.

Einen einfachen AC-Ladepunkt (22 kW) oder DC-Ladepunkt (50–500 kW) mit Netzstrom kann jeder. Das wird überall verbaut. Das Ganze mit Solar auf dem Dach und lokal für die Nachbarschaft anzubieten, kann noch keiner.

Klappt es? Wir wollen es ausprobieren. Die Kosten liegen bei uns. Wenn es klappt, wäre es eine Blaupause, die überall in Deutschland in ähnlichen Situationen angeboten und realisiert werden könnte. Voraussetzung ist, dass die Hausbesitzer die Vorteile erkennen. Und die so ideell motiviert sind, dass sie etwas für die Allgemeinheit anbieten.

Die Idee ist, den Ladebordstein von Rheinmetall zu nutzen, damit Herr Merz wegen zu vieler Änderungen im Stadtbild keine Pikel bekommt.

Die Idee ist, unseren Stromanschluss zu nutzen. Dann muss kein zweites paralleles Stromnetz aufgebaut werden. Wir haben 100 A, sodass unser Anschluss die 22 kW problemlos bewältigt und auch noch Sonnenstrom bietet. Das kann das Grid nicht. Auch die Laternen haben zu wenig Leistung.

Die Idee ist, dass der Parkplatz in der Parkbucht ein normaler Parkplatz ist. Wenn dort ein Verbrenner steht, Pech gehabt. Wir verbauen einen Sensor, der die Nichtverfügbarkeit der Lademöglichkeit anzeigt, auch wenn kein Auto lädt. So ist in den gängigen Apps erkennbar, ob die Lademöglichkeit frei ist oder nicht. Wir nennen das einen hybriden Ladepunkt.

Die Idee ist, zu testen, ob sich die Nachbarschaft bereit erklärt, den Parkplatz möglichst freizuhalten, damit die E-Autos der Nachbarschaft dort laden können. Solange wir nur einen Parkplatz umrüsten.

Die Idee ist, zu messen, wie viele Ladevorgänge dort getätigt werden. Können die Kosten refinanziert werden?

Wir wollen testen, ob Autos, die tagsüber hier stehen, weil ihre Besitzer im Homeoffice oder mit dem Rad unterwegs sind, auch tagsüber angestöpselt werden und günstigen PV-Überschusstrom tanken würden. Also alles aufsaugen, was sonst für 8 ct einfach ins Grid eingespeist würde.

Es ist ein Test. Wenn er erfolgreich ist, gewinnen alle. Eine Win-Win-Win-Situation. Wenn nicht, verlieren nur wir.

Warum wird das nicht genehmigt, ASV Bremen? Wir wollen keine privilegierte Lösung für uns. Es ist ein öffentlicher Ladepunkt. Warum werden solche Initiativen von Privatpersonen, Lösungen anzubieten, ausgebremst, Herr Bovenschulte? Mit 22 kW sind wir keine Konkurrenz zu den geplanten Schnelladepunkten in der Nähe des Wohnquartiers. Wir sind eine mögliche Ergänzung. Ob diese Lösung sinnvoll ist, soll sich ja herausstellen.

Mich interessiert, wie viele eine solche Lösung mal getestet haben wollen. Daher diese Petition.

Ich bin gespannt.

Es kann darüber jetzt auch im Bremer Petitionsausschuss abgestimmt werden:https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionmitzeichnen&s=1&pID=7108

Alexander


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 227 (117 in Freie Hansestadt Bremen)


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