Region: Cologne

Gerechte Ticketpreise für Kölner Schüler:innen - Wahl statt Pflicht zum Deutschlandticket

Petition is addressed to
KVB und Stadt Köln

8,674 Signatures

The petition is partly accepted.

8,674 Signatures

The petition is partly accepted.

  1. Launched October 2025
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Partial success

News

02/05/2026, 13:01

Liebe Mitstreiter:innen!

Vor 5 Minuten hat der Rat der Stadt Köln die Rückkehr zum KVB-Schülerticket beschlossen! Im Beschluss heißt es:

Neues Subventionsmodell ab dem 01.08.2026:
Aktuell arbeiten unter anderem die Verkehrsverbünde Rhein-Sieg und Aachen an einer Fusion und Vereinfachung ihrer bisherigen Tarifmodelle. … Die Schüler*innen bekommen damit weiter zum einheitlichen Preis ein Schülerticket und können damit sowohl im Gebiet des VRS als auch des AVV fahren. …Das gemeinsame Modell soll im März 2026 durch die Verbandsversammlungen der Verbünde beschlossen werden. Vorbehaltlich der positiven Gremienzustimmung von VRS/AVV wird das Ticket ab 01.08.2026 rd. 30,00 Euro pro Monat zuzüglich zukünftiger Preisanpassungen betragen. …

Heißt im Klartext: Es gibt im neuen Schuljahr 2026/2027 wieder das günstiger Schülerticket. Für rund 30 Euro für alle Selbstzahler statt 43 Euro für ein Deutschlandticket Schule. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete bereits: www.ksta.de/koeln/rueckkehr-zu-kvb-alternative-koelner-stadtrat-schafft-deutschlandticket-schule-ab-zu-teuer-geworden-1208343

Kleiner Wehrmutstropfen: Die von uns geforderte Wahlmöglichkeit wird es im neuen Schuljahr noch nicht geben. Stadt und Land müssen sich dazu noch beraten. Dennoch: Die SPD-Fraktion hat dazu bereits einen Änderungsantrag eingereicht. Es wird also dazu auch noch Gespräche mit dem NRW-Landtag geben. Dies werden wir selbstverständlich weiter beobachten und Euch gern informieren.

Wir sagen DANKE an alle, die mit uns gemeinsam für diese Kostenerleichterung für Kölner Familien „gekämpft“ haben. Politik ist für die Menschen da. Nie umgekehrt. Deshalb auch ein Dankeschön an alle Gremien innerhalb der Stadt Köln und im Land NRW, die sich unser Anliegen angehört und ernst genommen haben.

Wir freuen uns auf günstigeres Fahren für unsere Kinder ab dem neuen Schuljahr 2026/2027

Herzliche Grüße
Euer Arbeitskreis Gesamtschulen „Deutschlandticket Schule“
Silvia, Sonja und Christine


12/23/2025, 03:09

Liebe Alle!

So langsam nimmt das Thema Fahrt auf. Nachdem die Presse ausführlich zur Petition berichtete, gibt es ein paar Neuigkeiten sowie erste wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene.

Reaktionen der Petitionsempfänger:
Die KVB hat sich fristgerecht bei uns gemeldet. Da die Antwort jedoch leider nicht zufriedenstellend war, haben wir zurückgeschrieben und um einen Round Table mit uns, KVB, OB Torsten Burmester und Verkehrsminister Oliver Krischer gebeten. Auf die Stellungnahme von Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester warten wir leider noch.

Unser Thema in der letzten Ratssitzung 2025:
Dennoch hat sich einiges bewegt. In der letzten Ratssitzung 2025 am 16.12. stand das Thema auf der Agenda unter TOP 3.4 mit einem Dringlichkeitsantrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, CDU-Fraktion, FDP-KSG-Fraktion mit einem Prüfauftrag für die Verwaltung. Hier heißt es: "Die Ergebnisse sind per Beschlussvorschlag den zuständigen Fachausschüssen sowie dem Rat in der Sitzung am 05.02.2026 vorzulegen". Leider wurde in den Redebeiträgen die Wahloption, die wir fordern, nicht größer thematisiert. Aber schaut gern selbst rein: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtrat/ratssitzung-online (Top 3.4).

Hier werden wir auf jeden Fall dranbleiben. Denn natürlich gibt es nach wie vor auch Schüler:innen, die ein Deutschlandticket Schule wünschen, weil sie eben alt genug sind oder Bedarf haben. Aber die Mehrheit scheint dies nicht zu sein. Herr Krischer sollte eine Antwort darauf haben, warum es eine Regulierung für den Transport der Schüler:innen braucht. Wenn keine Wahlfreiheit bestehen sollte, dann brauchen wir einen sozialverträglichem Fixpreis, damit langfristig Sicherheit herrscht! Die Preis-Abkoppelung vom regulären D-ticket (immer 20€ niedriger) ist zwingend!

Erste Gespräche im Januar möglich:
Einige Vertreter aus der Politik haben direkt Kontakt mit uns aufgenommen und sind zu persönlichen Gesprächen bereit. Wir werden berichten!

Eine Entscheidung zum 1.1.2026 konnten wir leider nicht erreichen. Aber wir sind zuversichtlich, dass Politik und Verwaltung die Elternstimmen sehr ernst nehmen und eine Lösung mit uns zusammen erarbeiten.

Danke für euer Mitmachen und Mitdiskutieren! Wir werden auch in 2026 die nächsten Schritte und Neuigkeiten hier für euch transparent machen. Nur zusammen geht's. Ein wichtiger Teil unserer Demokratie!

Allen ein paar erholsame und schöne Feiertage und einen guten Start in 2026!

Bis im neuen Jahr!
Silvia, Sonja und Christine
vom Arbeitskreis Gesamtschulen Deutschlandticket Schule


12/10/2025, 16:29

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Gestern und damit wie gewünscht meldeten sich die KVB bei uns. Die komplette Stellungsnahme weiter unten.

Die Aussagen sind alles andere als zufriedenstellend für uns alle. Deshalb werden wir im Laufe der Woche noch einmal über die nächsten Schritte beraten. Und natürlich erwarten wir auch von unserem neuen Stadtoberhaupt Torsten Burmester noch eine Antwort.
Wir informieren Euch nächste Woche über die Pläne für die kommenden Wochen.

Zumindest haben eure Stimmen reichlich Resonanz in der lokalen Presse gefunden. Seht selbst:
KSTA: www.ksta.de/schule/koeln-eltern-ueberreichen-petition-zum-schuelerticket-1163182
Rundschau: www.rundschau-online.de/koeln/koeln-eltern-fordern-preiswerteres-schuelerticket-1162944
Express: www.express.de/koeln/schulweg-wahnsinn-in-koeln-120-euro-fuer-sechs-stationen-1162650
Radio Köln: www.radiokoeln.de/artikel/koelner-eltern-fordern-bezahlbares-schulticket-2516496.html
Und andere Medien wie T-online.de, Waz etc.


12/07/2025, 15:32

Zahlreiche Medien berichten über unseren Protest:
Kölner Stadtanzeiger:
www.ksta.de/schule/koeln-eltern-ueberreichen-petition-zum-schuelerticket-1163182
Kölnische Rundschau:
www.rundschau-online.de/koeln/koeln-eltern-fordern-preiswerteres-schuelerticket-1162944
Focus Online:
www.focus.de/finanzen/aerger-ueber-preiserhoehung-brandbrief-an-koeln-ob-eltern-laufen-gegen-deutschlandticket-fuer-schueler-sturm_da9a77bd-91a5-4e74-be0c-7e4a3ec58181.html
Radio Köln:
www.radiokoeln.de/artikel/koelner-eltern-fordern-bezahlbares-schulticket-2516496.html
Der Westen:
www.derwesten.de/region/koeln-schulweg-deutschlandticket-fahrkarte-oepnv-auto-id301923738.html
Express:
www.express.de/koeln/schulweg-wahnsinn-in-koeln-120-euro-fuer-sechs-stationen-1162650

Das ist stark! Bündnis 90/Die Grünen haben in der letzten Sitzung des Ausschusses für Schulentwicklung eine Reihe von Fragen an die Stadtverwaltung gerichtet. Leider wurde das Thema vertagt. Die SPD scheint unser Anliegen wieder aufzunehmen, da sie bereits 2024 die Wiedereinführung des Schülertickets gefordert hatte.

9.12. ist die Deadline für eine erste Stellungnahme von OB Torsten Burmester und KVB-Vorstandsvorsitzender Stefanie Haaks.

Wir bleiben dran!
Euer Arbeitskreis


12/02/2025, 11:16

Liebe Unterstützer:innen,

Danke, dass ihr in den letzten Wochen mit eurer Stimme, euren Kommentaren und euren Geschichten dazu beigetragen habt, dass die Situation rund um das Deutschlandticket Schule endlich gehört wird. 8.674 Unterschriften und über 3.500 persönliche Kommentare zeigen deutlich, wie groß die emotionale und finanzielle Belastung für viele Familien in Köln ist.
Was seit Petitionsende am Sonntag, 30.11.2025 passiert ist

1. Übergabe an Stadt Köln und KVB
Heute am 2. Dezember haben wir einen Offenen Brief und die Petition persönlich im Historischen Rathaus für Oberbürgermeister Torsten Burmester und in der KVB-Hauptverwaltung für Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks hinterlassen. Wir haben dabei sehr deutlich gemacht, dass die Preisentwicklung der letzten Jahre für viele Familien nicht mehr tragbar ist. Es geht nicht nur um Mobilität – es geht um Bildung, Teilhabe und Chancengleichheit.


2. Gespräch mit NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller
Bereits gestern Abend, 1.Dezember konnten wir im Rahmen von „Ministerin im Dialog“ direkt mit NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller sprechen. Sie erklärte, dass die Verantwortung für Schülerfahrtkosten nicht im Bildungsministerium, sondern im Verkehrsministerium liegt. Sie sagte zu, unser Anliegen unmittelbar an Verkehrsminister Oliver Krischer weiterzugeben. Wir haben betont, dass der Runderlass des Landes aus März 2025 die Kommunen faktisch auf das Deutschlandticket festlegt und somit sinnvolle lokale Alternativen erschwert.

Warum jetzt Land, Stadt und KVB gemeinsam handeln müssen
Wir haben gegenüber allen Beteiligten deutlich gemacht: Die Stadt Köln ist Schulträgerin und verantwortlich für bezahlbare Schülermobilität. Die KVB gestaltet Preise und Strukturen. Das Land NRW hat die Förderlogik geschaffen und damit die Wahlfreiheit einschränkt und trägt ebenfalls Verantwortung für familiengerechte Mobilität. Nur gemeinsam kann eine Lösung entstehen, die fair, bezahlbar und realistisch ist.

Wie es jetzt weitergeht
Bis zum 9. Dezember haben wir eine Stellungnahme aller Beteiligten eingefordert. Der 10. Dezember ist die Kündigungsfrist für das Deutschlandticket Schule. Viele Familien stehen sonst vor der schwierigen Entscheidung, kündigen zu müssen – ohne Alternative für den Schulweg.

Am 3.12. versenden wir eine Pressemitteilung an die lokalen Medien in Köln und hoffen auf rege Resonanz.

Ein großes Dankeschön an euch alle!
Eure Offenheit, eure ehrlichen und emotionalen Kommentare und eure Unterstützung haben dieser Petition Kraft gegeben. Ihr habt gezeigt, dass Eltern, Schüler:innen, Großeltern und Unterstützer:innen gemeinsam etwas bewegen können. Wir werden für euch weiter dranbleiben – laut, klar und hartnäckig.

Euer Arbeitskreis Kölner Gesamtschulen Deutschlandticket
Sonja Lorscheidt, Christine Kiauk, Silvia Rick


12/02/2025, 11:12

Liebe Unterstützer:innen,

Danke, dass ihr in den letzten Wochen mit eurer Stimme, euren Kommentaren und euren Geschichten dazu beigetragen habt, dass die Situation rund um das Deutschlandticket Schule endlich gehört wird. 8.674 Unterschriften und über 3.500 persönliche Kommentare zeigen deutlich, wie groß die finanzielle Belastung für viele Familien in Köln ist und wie emotional wir alle auf das Thema blicken.

Was seit Petitionsende am letzten Sonntag, 30.11.2025 passiert ist

1. Übergabe an Stadt Köln und KVB
Heute am 2. Dezember haben wir einen Offenen Brief und die Petition persönlich im Historischen Rathaus für Oberbürgermeister Torsten Burmester und in der KVB-Hauptverwaltung für Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks hinterlassen. Wir haben dabei sehr deutlich gemacht, dass die Preisentwicklung der letzten Jahre für viele Familien nicht mehr tragbar ist. Es geht nicht nur um Mobilität – es geht um Bildung, Teilhabe und Chancengleichheit.

2. Gespräch mit NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller
Bereits gestern Abend, 1.Dezember konnten wir im Rahmen von „Ministerin im Dialog“ direkt mit NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller sprechen. Sie erklärte, dass die Verantwortung für Schülerfahrtkosten nicht im Bildungsministerium, sondern im Verkehrsministerium liegt. Sie sagte zu, unser Anliegen unmittelbar an Verkehrsminister Oliver Krischer weiterzugeben. Wir haben betont, dass der Runderlass des Landes aus März 2025 die Kommunen faktisch auf das Deutschlandticket festlegt und somit sinnvolle lokale Alternativen erschwert.

Warum jetzt Land, Stadt und KVB gemeinsam handeln müssen
Wir haben gegenüber allen Beteiligten deutlich gemacht: Die Stadt Köln ist Schulträgerin und verantwortlich für bezahlbare Schülermobilität. Die KVB gestaltet Preise und Strukturen. Das Land NRW hat die Förderlogik geschaffen und damit die Wahlfreiheit einschränkt und trägt ebenfalls Verantwortung für familiengerechte Mobilität. Nur gemeinsam kann eine Lösung entstehen, die fair, bezahlbar und realistisch ist.

Wie es jetzt weitergeht
Bis zum 9. Dezember haben wir eine Stellungnahme aller Beteiligten eingefordert. Der 10. Dezember ist die Kündigungsfrist für das Deutschlandticket Schule. Viele Familien stehen sonst vor der schwierigen Entscheidung, kündigen zu müssen – ohne Alternative für den Schulweg.

Morgen, Mittwoch, 3.12. versenden wir eine Pressemitteilung an die lokalen Medien und hoffen, dass die Berichterstattung zusätzlich die Brisanz des Themas bei den Verantwortlichen verdeutlicht.

Ein großes Dankeschön an euch alle
Eure Offenheit, eure ehrlichen und emotionalen Kommentare und eure Unterstützung haben dieser Petition Kraft gegeben. Ihr habt gezeigt, dass Eltern, Schüler:innen, Großeltern und Unterstützer:innen gemeinsam etwas bewegen können. Wir werden für euch weiter dranbleiben – laut, klar und hartnäckig.

Euer Arbeitskreis Kölner Gesamtschulen Deutschlandticket
Sonja Lorscheidt, Christine Kiauk, Silvia Rick


11/03/2025, 04:14

Es wurde ergänzt, dass die Forderung Richtung KVB und Stadt Köln für Schüler:innen aller städtischen Schulen gelten soll, unabhängig von der Schulform.


Neuer Petitionstext:

Ab dem 1. Januar 2026 erhöht die KVB den Preis für das Deutschlandticket Schule von 38 € auf 43 €. Das Deutschlandticket für Erwachsene steigt im selben Zeitraum von 58 € auf 63 €. Damit erhöht sich der Preis für das Schülerticket nicht proportional, sondern überdurchschnittlich stark: seit 2024 insgesamt um fast 50 % (von 29 € auf 43 €). Für viele Familien bedeutet das eine erhebliche Mehrbelastung, ohne dass eine innerstädtische Alternative existiert. Die Stadt hat bereits 2024 für alle städtischen Schulen beschlossen, nur noch das Deutschlandticket Schule anzubieten. Dieses ausschließliche Angebot eines Deutschlandtickets Schule berücksichtigt nicht das reale Mobilitätsverhalten von Schüler:innen.

Unsere Forderung an KVB und Stadt Köln:1.Köln für alle städtischen Schulen:1. Kurzfristige Einführung eines alternativen KVB-Schülertickets für innerstädtische Fahrten zum fairen Preis.2. Wahlfreiheit für Eltern zwischen einem KVB-Schülerticket (innerstädtisch) und Deutschlandticket Schule.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.693 (2.485 in Köln)


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