• Petition in Zeichnung - Update

    at 27 Mar 2020 08:07

    Liebe Unterzeichner,

    Das Branchenportal Crew United hat in seiner gestrigen Brancheninfo auf die Petition hingewiesen.
    Wir erhoffen uns dadurch eine weitere Reichweite.

    Parallel zu der Petition erarbeiten wir zurzeit ein Schreiben, welches an die Arbeitsminister der einzelnen Bundesländer gerichtet ist. Darin wollen wir ebenfalls auf die Situation aufmerksam machen.

    Liebe Grüße
    Jenny Villier
    und weitere Komparsen

  • Änderungen an der Petition

    at 26 Mar 2020 12:49

    ausführliche und informative Überarbeitung der Beschreibung


    Neuer Petitionstext: Worum geht es?
    Um Es geht um Soforthilfsmaßnahmen für Komparsen Komparsen/Statisten/Kleindarsteller und alle weiteren Filmschaffenden, welche die nicht in der Künstlersozialkasse versichert sind und nicht zu den Solo-Selbstständigen zählen. gezählt werden. Sie leben als Haupteinnahmequelle von dieser Tätigkeit ohne die Sozialkassen zu belasten. Der berufliche Status lautet hierfür: unständig beschäftigt.
    hierfür lautet: UNSTÄNDIG BESCHÄFTIGT.
    Begründung
    Seit Mitte März haben notwendiger und sinnvoller Weise nahezu alle Film- und TV-Produktionen zum Kampf gegen das Corona-Virus ihre Tätigkeiten auf unbestimmte Zeit eingestellt bzw. einstellen müssen.
    Momentan befindet sich diese Beschäftigtengruppe vor einer existenziellen Bedrohung, vergleichbar zu Künstlern, Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen. Allerdings fallen sie qua Definition nicht unter den Rettungsschirm der Bundesregierung. Sie werden nicht dieser Gruppe zugeordnet, da sie weisungsgebunden arbeiten und damit Angestellte sind. Sie sind KURZZEITIG BEFRISTETE ANGESTELLTE, jeweils für einen Tag. Für jeden Arbeitstag wird ein neuer Arbeitsvertrag mit der jeweiligen Produktion geschlossen unter Angabe der Steuer-ID und der SV-Nummer. Die Produktion und der Einsatzort wechseln dabei täglich. Die Anzahl dieser Beschäftigten liegt alleine in NRW in einer Größenordnung eines größeren mittelständigen Unternehmens. Viele Komparsen, die davon leben müssen, kommen auf schätzungsweise 150-200 Drehtage im Jahr.
    Nach momentanem Stand bleibt den Existenzbedrohten nur die Beantragung der Grundsicherung. (D.h. Hartz IV bzw. Arbeitslosengeld II .) Wohingegen Mitglieder der KSK die Möglichkeit haben, einen Sofortzuschuss zu bekommen und Solo-Selbstständige ebenfalls eine Soforthilfsmaßnahme beantragen können.
    Diese Form der Beschäftigung als kurzzeitig Befristeter Angestellter hat den Nachteil, dass selbst bei 200 Arbeitstagen pro Jahr und das über mehrere Jahre kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Da auch niemand gekündigt werden muss und niemand Kurzarbeit entscheiden kann, stehen diese Beschäftigten jetzt im Regen. Kein Betriebsrat, keine Gewerkschaft, kein sonstiger Verband kämpft für diese arbeitswilligen Menschen!
    · Die Komparsen brauchen diese Hilfe, damit sie existenziell diese Krise überstehen bis sie erneut durchstarten können.
    · Die Komparsen brauchen diese Hilfe, damit sie nicht ihre Existenz verlieren.
    · Die Komparsen wählen diesen Weg, da jeder Einzelkämpfer ist und keiner für diese Beschäftigtengruppe kämpft.
    Was soll erreicht werden?
    Erreicht werden soll, dass sehr schnell auch unständig beschäftigte einen Beschäftigten ein Anspruch auf eine der unbürokratischen Soforthilfsmaßnahmen haben.
    gewährt wird, wie für die Mitglieder der KSK und für die Solo-Selbstständigen entschieden wurde.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 224 (223 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 25 Mar 2020 13:32

    Die Beschreibung wurde zur besseren Verständlichkeit geändert.


    Neuer Petitionstext: Finanzielle Unterstützung Worum geht es?
    Um Soforthilfsmaßnahmen
    für Berufskomparsen! Es gibt ja inzwischen eine ganze Reihe von Sofortmaßnahmen zur Unterstützung bei Verdienstausfällen wegen COVID-19 Komparsen und alle weiteren Filmschaffenden, welche nicht in der Kulturbranche. Das ist super Künstlersozialkasse versichert sind und wird nicht zu den Solo-Selbstständigen zählen. Der berufliche Status lautet hierfür: unständig beschäftigt.
    Was soll erreicht werden?
    Erreicht werden soll, dass
    auch vielen weiterhelfen!
    Allerdings ist keine dieser Maßnahmen
    unständig beschäftigte einen Anspruch auf Berufskomparsen anwendbar. Ich habe deswegen nach Berlin geschrieben, sowohl an die Bundeskanzlerin persönlich als auch an das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.
    Vom Kreativ-Bund habe ich
    eine Antwort erhalten. Sehr nett formuliert, nur hilft das alles nicht weiter. Und da steht halt auch drin, dass es sich um eine individuelle Situation handelt.
    Deswegen dachte ich, ist es vielleicht gut, wenn ganz viele Berufskomparsen nach Berlin schreiben, damit wir nicht durchs Raster fallen und für uns auch etwas getan werden kann!
    Zum Beispiel könnte ja die Soforthilfe dahingehend angepasst werden, dass man anstatt den Nachweis einer Mitgliedschaft in
    der KSK, die Bescheinigung seiner Krankenkasse über unständig beschäftigt einreicht.
    Das hier war die Antwort vom Kreativ-Bund:
    Sehr geehrte Frau Villier,
    danke für Ihre Nachricht. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Antworten zu individuellen Situationen und Einzelfällen geben können. Auf unserer Webseite haben wir eine Linksammlung zusammengestellt, auf der wir versuchen, möglichst umfangreich Kontaktinformationen und aktuelle Maßnahmen und Angebote zusammenzustellen. Vielleicht finden Sie dort den *die richtige*n Ansprechpartner*in für Ihre Frage.
    Also schreibt bitte alle nach Berlin und unterzeichnet die Petition!
    Danke schön!
    Soforthilfsmaßnahmen haben.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 136 (135 in Deutschland)

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