Hochwasserschutz jetzt! Für Schrobenhausen und Umgebung

Petition richtet sich an
Stadträte mit Bürgermeister Harald Reisner, Landrat von der Grün, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Ingolstadt Martin Mayer

4.559 Unterschriften

Sammlung beendet

4.559 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 26.11.2024
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

05.06.2025, 13:15

Vor einem Jahr wurden weite Teile des Bistums Augsburg von einem Hochwasser überschwemmt. Innerhalb weniger Stunden stieg der Wasserpegel auf Jahrhundertniveau. Besonders schwer traf es Schrobenhausen. Die komplette Innenstadt war durch das Wasser überflutet.
www.katholisch1.tv/share/96649

Hier der Link zur Sendung vom 30.5.2025:

www.katholisch1.tv/share/96649

Direkt neben dem Kindergarten Maria Ward in Schrobenhausen liefen 6000 Liter Heizöl aus einem Einfamilienhauskeller aus und verseuchten den gesamten Bereich , alle Gärten, alle Gebäude in der Strasse waren betroffen.
Nun wird nach genau einem Jahr Stillstand/Wartezeit dieser Kindergarten saniert. Laut Bürgermeister kostet die Sanierung mindestens 1,2 Millionen Euro. Und das Gebäude bleibt im Hochwasserrisikogebiet, d.h. wenn nicht ganz schnell der dringend erforderliche Hochwasserschutz mit Massnahmen wie Dämme, Mauern, Pumpstationen, etc. gebaut wird, dann kann schon das nächste Hochwasser wieder alles zerstören!


04.06.2025, 17:46

Die Neuburger Rundschau vom 2.6.2025 berichtet von einer schwer vom Hochwasser betroffenen Bürgerin aus Schrobenhausen.
Erst jetzt kann sie wieder in ihre eigene Wohnung zurückkehren, auch wenn immer noch nicht alles ganz fertig renoviert ist. Wütend und enttäuscht ist sie von den zuständigen Verwaltungsvorgängen, es geht nichts voran, es wird nichts kommuniziert, und meist heisst es auf Nachfrage:
da müssen wir noch abwarten, das dauert noch (zunächst sollte die Neuberechnung des Wasserwirtschaftsamtes Anfang des Jahres 2025 kommen, dann wurde der Termin auf Mitte des Jahres geschoben und nun soll diese Neuberechnung sogar erst Ende 2025 kommen). Es kommt mir vor, wie eine Schmierenkomödie, das ist wirklich nicht lustig!
Mir wird ganz übel von den Schlägen in die Magengrube, die uns die Verantwortlichen permanent verpassen.
Es reicht!
Die Bürgerinitiative informiert die Bürger und Bürgerinnen auf verschiedenen Wegen, sie ist an diversen Gesprächsrunden aktiv beteiligt, es werden neue Ideen entwickelt!
Wir machen weiter!
Das Motto seit Juni 2024 gilt:
Wir haltn zsam!


04.06.2025, 17:31

Frustrierend und wirklich zum Verzweifeln sind diese "Neuigkeiten" die gestern im Stadtrat besprochen wurden. Denn wieder heißt die Devise: "Abwarten" oder auch wieder: "dafür gibt es keine rechtliche Grundlage". Das wussten die Stadträte doch wohl auch nicht erst seit gestern oder?
Peinlich, dass niemand weiß, wie man Grundstücke für die bitter nötigen Hochwasserschutzmaßnahmen kauft bzw. findanziert!
Beschämend, dass unser Bürgermeister einen Brief ans Landratsamt schreiben muss, um dort an die Regierung und schließlich an Umweltminister Glauber weiterverwiesen zu werden.
Und noch schamloser, ja geradezu frech finde ich, dass er die Berechnungen der Bürgerinitiative zur Schadenshöhe einfach übernimmt, mehrfach zitiert und so den Eindruck vermittelt, er (sic) habe ja nun etwas Substanzielles zu berichten. Hat die Stadtverwaltung garnichts eigenes erarbeitet zu dem Thema? Ist das wirklich wahr?
Fassungslose Ungläubigkeit macht sich breit...



02.06.2025, 17:37

Seit der Hochwasserkatastrophe ist zwar schon 1 Jahr vergangen, aber vergessen ist sie bei den Betroffenen und auch bei den vielen Helfern nie.
Die Bürgerinitiative (jetzt Verein) Hochwasserschutz für Schrobenhausen hat sich auf ihre eigene Art und Weise an diesem besonderen Wochenendprogramm beteiligt. Wir hatten bunte Zettel vorbereitet für Worte der Dankbarkeit und diese hingen das ganze Wochenende erst im Garten der evangelischen Kirche und zum Abschlusstreffen in der katholischen Kirche.
Für diejenigen, die nicht zuhause oder in der Stadt den Gedenktag verbringen wollten, gab es vom Alpenverein eine geführte Tageswanderung ins Allgäu.
Für andere war der Musikgenuss in der ev. Kirche das richtige um abzuschalten und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Für alle gab es Essen und Trinken reichlich.
Am Sonntag Abend endete dieses besondere Wochenende mit einem bemerkenswerten Gottesdienst in der Mühlrieder Kirche:
Vertreter von 4 Konfessionen (katholisch, evangelisch, rumänisch-orthodox, islamisch) sprachen abwechselnd Gebete und hielten kurze Ansprachen. 4 Bürgerinnen sprachen Fürbitten als Vertreter für die Gruppe der vom Hochwasser Betroffenen, für die Notfall-Seelsorger, für die ehrenamtlichen Helfer von BRK und Wasserwacht.
Auch mir hat diese Art des Gedenkens geholfen, wieder ein Stück mehr Gelassenheit und Ruhe zu erreichen und mit dem Erlebten besser zurecht zu kommen.


02.06.2025, 17:15

Vor allen Dingen Bayern hat es im Jahr 2024 hart getroffen.
Die Versicherer beziffern allein für Bayern die Hochwasserschäden mit 1,6 Milliarden Euro!
Die Bürgerinitiative Hochwasserschutz-jetzt in Schrobenhausen hat mit einer Bürgerbefragung herausgefunden, dass es allein in Schrobenhausen ungefähr 100 Millionen Euro an Schäden in der Stadt nur bei privaten Betroffenen gab.
Am Sonntag zitierte der Bürgermeister unsere Zahlen und erhöhte die Summe noch auf 110 Millionen Euro.
Es ist nicht mehr wegzuleugnen, dass die Klimawandelfolgen immer spürbarer werden.


02.06.2025, 07:46

Wir beenden unsere Unterschriftensammlung hier auf der Plattform OpenPetition und sagen DANKE an alle, die unsere ehrenamtliche Aktion unterstützen.
Als eingetragener Verein setzen wir die Arbeit natürlich fort, denn es zeigt sich, dass von städtischer und amtlicher Seite so gut wie nichts passiert.
Wir hören schöne Reden von Hoffnung und von Dankbarkeit und viele weitere Versprechungen. Aber wir sehen leider nach wie vor keine konkreten Massnahmen oder hören wenigstens einmal eine konkrete Ankündigung, dass irgendeine der vielen Maßnahmen nun endlich beginnt.
Ein Jahr ist schon wieder nutzlos vertan mit Reden, Schweigen, Vertrösten, Beschwichtigen, Zitat:
"Hoffen wir, dass es nie wieder so schlimm wird!"



31.05.2025, 06:40

Das hört sich leider garnicht so hoffnungsvoll an.
Wer möchte solche Sätze hören, wenn gerade erst das kaputte Haus instand gesetzt wurde.
Es gibt noch viele Betroffene die immer noch nicht wieder in ihrer Wohnung oder ihrem Haus eingezogen sind.
Wie niederschmetternd muss das für betroffene Bürger und Bürgerinnen klingen...


31.05.2025, 06:34

Im Garten der kleinen evangelischen Kirche treffen sich die Menschen, erinnern sich an die schlimmen Tage von letztem Jahr, tauschen Erlebnisse aus, zwischen durch gibt es die Möglichkeit, zu kleinen Konzerten in die Kirche hineinzugehen. Das Programm der Darbietungen läuft 24 Stunden ununterbrochen, auch die ganze Nacht hindurch!
Viele Betroffene kommen und sind froh, in diesen Stunden des Erinntwerdens nicht allein zu sein.


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