• Petition in Zeichnung - Danke für die Unterstützung!

    28.06.2018 10:26 Uhr

    Liebe Unterzeichner*innen der Petition,

    im Namen der Organsiatorinnen dieser Petition danke ich allen, die die Petition unterschrieben haben.

    Am Montag dem 18.6.2018 hat eine Allianz aus SPD, AFD und CDU im Kasseler Rathaus dafür gestimmt, dass der Obelisk zwar angekauft, dass aber mit dem Künstler bezüglich eines anderen Standorts für den Obelisken verhandelt werden soll. Deadline für diese Verhandlung ist Ende Juni. Wenn keine Einigung mit dem Künstler erreicht wird, soll der Obelisk abgebaut werden. Das Abstimmungsergebnis der Stadtverordneten übertrumpft also die in der Petition dargestellte Anaylse: der Obelisk soll angekauft, dann aber nicht nur aus dem Zentrum verdrängt, sondern gänzlich weggeschaftt werden (sehe HNA-Artikel www.hna.de/kassel/obelisk-kann-kassel-bleiben-ultimatum-laeuft-ende-juni-9963102.html)

    Wir bitte euch weiterhin, den Link zu dieser Petition zu teilen und über das Thema in eurem Umfeld zu sprechen: www.openpetition.de/!kasselerobelisk

    Herzliche Grüße
    Ayse Gülec

  • Änderungen an der Petition

    18.06.2018 09:41 Uhr

    Bezeichnung wurde angepasst


    Neue Begründung: Postkolonialste documenta = kontroverseste documenta – kein Zufall!
    In den Kontroversen rund um den Verbleib des Obelisken auf dem Königsplatz kulminieren die Diffamierungen, die die documenta 14 aufgrund ihres postkolonialen und rassismuskritischen Schwerpunkts begleiten. Die documenta 14 thematisierte europäische Kolonialismen und Rassismen, sie addressierte die Rolle globaler Eliten und nationaler Politiker*innen innerhalb finanzieller und migrationspolitischer Krisen und betonte den Protagonismus Schwarzer, dekolonialer, antirassistischer und queer-feministischer Perspektiven.
    Sie schuf so eine Plattform, auf der Kunst und populäre Politik zusammenprallten und sich gegensei-tig provozierten. Trotz großer Anerkennung in der Kunstwelt traf die documenta 14 auf Feindseligkeit und Widerstand bei manchen lokal-politischen Akteur*innen. Der AfD-Politiker Thomas Materner beispielsweise bezeichnete den Obelisken als „ideologisch polarisierte, entstellte Kunst". Zunehmender Rassismus ist also der Kontext der Bekämpfung des Obelisken, und so ist es kein Zufall, dass gerade gegen das antirassistische Werk eines Schwarzen Künstlers vorgegangen wird.
    Rassismus ist das Problem. Die Stadtpolitik aber hat einen demokratischen Auftrag. Wir fordern sie daher dazu auf, jegliche Komplizenschaft mit rassistischen Tendenzen zu unterlassen und ihrem Auftrag gerecht zu werden, zu einem demokratischen und friedlichen Zusammenleben beizutragen.
    Tretet dafür ein, den Obelisken an seinem Standort Königsplatz zu belassen!
    **Für Kassel als Teil einer Gesellschaft, die sich lokal, bundesweit, transnational für die Vielfalt der Welt öffnet!**
    **Für Kassel als Stadt, die kritische Haltungen begrüßt!**
    Erstunterzeichnende:
    Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Giessen, Vorstand Fachgesellschaft für rassismuskritische, postkoloniale und dekoloniale Forschung und Praxis (DeKolonial e.V.
    - Fachgesellschaft DeKolonial e.V.i.G
    Prof. Dr. Iman Attia, Berlin, Vorstand Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Prof. Dr. Manuela, Boatcă, Freiburg, Vorstand Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Dr. Mariam Popal, Bayreuth, Vorstand Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Dr. Noa Ha, Dresden, Vorstand Vorstand, Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Dr. Pınar Tuzcu, Kassel, Vorstand Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Prof. Dr Sergio Costa, Berlin, Vorstand Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Dr. Vannessa Vanessa Thompson, Frankfurt a.M., Vorstand Fachgesellschaft DeKolonial e.V.
    e.V.i.G
    Murat Çakir, Kassel, Geschäftsführer RLS-Hessen
    Violetta Bock, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Mirko Düsterdieck, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Lutz Getzschmann, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Stephanie Schury, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Ilker Sengül, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Marlis Wilde-Stockmeyer, Kassel, Stadträtin Kasseler Linke
    Tamim Mohammed, Kassel, selbstständiger Unternehmer
    Serdar Kazak, Kassel, Drehbuchautor
    Ralf Gentzsch, Kassel, Selbstständiger Unternehmer, Kassel
    Yiğitcan Yılmaz, Kassel, Student
    Ute Brinner, Kassel, Pädagogin
    Ceren Türkmen, Berlin, Soziologin, Institut für Soziologie, Justus Liebig Universität
    Frauengruppe Lose Fäden, Kassel, berufstätige Hausfrauen und Mütter
    Each One Teach One e.V., Berlin
    SAVVY Contemporary e.V., Berlin
    No Humboldt 21! Bündnis, Berlin
    Inititative Schwarze Menschen in Deutschland / ISD e.V., Berlin

    Berlin Postkolonial e.V., Berlin

    AfricAvenir International e.V., Berlin

    AFROTAK TV CyberNomads, Berlin

    Yaseen Mohammed, Kassel, niedergelassener Arzt
    Daniel Bendix, Kassel/Berlin, kassel postkolonial und glokal e.V.
    Autor*innen:
    Céline Barry - Each One Teach One e.V; Dr. Pınar Tuzcu, Vorstand DeKolonial e.V, Ayşe Güleç - kassel postkolonial
    Fotografie Obelisk: (c) Nicolas Wefers


  • Änderungen an der Petition

    15.06.2018 18:04 Uhr

    Zeilenumbruch


    Neue Begründung: Postkolonialste documenta = kontroverseste documenta – kein Zufall!
    In den Kontroversen rund um den Verbleib des Obelisken auf dem Königsplatz kulminieren die Diffamierungen, die die documenta 14 aufgrund ihres postkolonialen und rassismuskritischen Schwerpunkts begleiten. Die documenta 14 thematisierte europäische Kolonialismen und Rassismen, sie addressierte die Rolle globaler Eliten und nationaler Politiker*innen innerhalb finanzieller und migrationspolitischer Krisen und betonte den Protagonismus Schwarzer, dekolonialer, antirassistischer und queer-feministischer Perspektiven.
    Sie schuf so eine Plattform, auf der Kunst und populäre Politik zusammenprallten und sich gegensei-tig provozierten. Trotz großer Anerkennung in der Kunstwelt traf die documenta 14 auf Feindseligkeit und Widerstand bei manchen lokal-politischen Akteur*innen. Der AfD-Politiker Thomas Materner beispielsweise bezeichnete den Obelisken als „ideologisch polarisierte, entstellte Kunst". Zunehmender Rassismus ist also der Kontext der Bekämpfung des Obelisken, und so ist es kein Zufall, dass gerade gegen das antirassistische Werk eines Schwarzen Künstlers vorgegangen wird.
    Rassismus ist das Problem. Die Stadtpolitik aber hat einen demokratischen Auftrag. Wir fordern sie daher dazu auf, jegliche Komplizenschaft mit rassistischen Tendenzen zu unterlassen und ihrem Auftrag gerecht zu werden, zu einem demokratischen und friedlichen Zusammenleben beizutragen.
    Tretet dafür ein, den Obelisken an seinem Standort Königsplatz zu belassen!
    **Für Kassel als Teil einer Gesellschaft, die sich lokal, bundesweit, transnational für die Vielfalt der Welt öffnet!**
    **Für Kassel als Stadt, die kritische Haltungen begrüßt!**
    Erstunterzeichnende:
    Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Giessen, Vorstand Fachgesellschaft für rassismuskritische, postkoloniale und dekoloniale Forschung und Praxis (DeKolonial e.V.
    Prof. Dr. Iman Attia, Berlin, Vorstand DeKolonial e.V.
    Prof. Dr. Manuela, Boatcă, Freiburg, Vorstand DeKolonial e.V.
    Dr. Mariam Popal, Bayreuth, Vorstand DeKolonial e.V.
    Dr. Noa Ha, Dresden, Vorstand DeKolonial e.V.
    Dr. Pınar Tuzcu, Kassel, Vorstand DeKolonial e.V.
    Prof. Dr Sergio Costa, Berlin, Vorstand DeKolonial e.V.
    Dr. Vannessa Thompson, Frankfurt a.M., Vorstand DeKolonial e.V.
    Murat Çakir, Kassel, Geschäftsführer RLS-Hessen
    Violetta Bock, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Mirko Düsterdieck, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Lutz Getzschmann, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Stephanie Schury, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Ilker Sengül, Kassel, Stadtverordnete Kasseler Linke
    Marlis Wilde-Stockmeyer, Kassel, Stadträtin Kasseler Linke
    Tamim Mohammed, Kassel, selbstständiger Unternehmer
    Serdar Kazak, Kassel, Drehbuchautor
    Ralf Gentzsch, Kassel, Selbstständiger Unternehmer, Kassel
    Yiğitcan Yılmaz, Kassel, Student
    Ute Brinner, Kassel, Pädagogin
    Ceren Türkmen, Berlin, Soziologin, Institut für Soziologie, Justus Liebig Universität
    Frauengruppe Lose Fäden, Kassel, berufstätige Hausfrauen und Mütter
    Each One Teach One e.V., Berlin
    SAVVY Contemporary e.V., Berlin
    No Humboldt 21! Bündnis, Berlin
    Inititative Schwarze Menschen in Deutschland / ISD e.V., Berlin

    Berlin Postkolonial e.V., Berlin

    AfricAvenir International e.V., Berlin

    AFROTAK TV CyberNomads, Berlin

    Yaseen Mohammed, Kassel, niedergelassener Arzt
    Daniel Bendix, Kassel/Berlin, kassel postkolonial und glokal e.V.
    Autor*innen:
    Céline Barry - Each One Teach One e.V; Dr. Pınar Tuzcu, Vorstand DeKolonial e.V, Ayşe Güleç - kassel postkolonial
    Fotografie Obelisk: (c) Nicolas Wefers


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