Petition in Zeichnung - Erste Reaktion des zuständigen Bundesministeriums

09.09.2015 13:20 Uhr

Ich möchte euch eine erste Reaktion des Gesetzgebers nicht vorenthalten. Mit derzeit nur knapp 60 Unterschriften wurde ja noch nicht ansatzweise das notwendige Quorum erreicht.

Dennoch habe ich vorläufig die geplanten Werbemaßnahmen und Unterschriftenaktionen ausgesetzt. Gerne können wir diese Petition weiter via Mund-zu-Mund-Propaganda und in Foren oder bei Bekannten weiterverbreiten. Also alles, was außer etwas Mühe keine Kosten verursacht.

Der Grund für ein Aussetzen der Unterschriftenaktionen ist folgendem Schreiben des Bundesministeriums von Anfang September zu entnehmen:
" vielen Dank für Ihre E-Mail vom 17. August 2015, in der Sie Ihren Unmut über die laufenden Praktiken der Inkasso-Branche äußern und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz auffordern, dahingehend etwas zu unternehmen. Folgendes kann ich Ihnen dazu mitteilen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz plant für 2016 eine Evaluierung der inkassorechtlichen Vorschriften des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken. In diesem Rahmen soll auch untersucht werden, welche weiteren gesetzlichen Maßnahmen auf dem Gebiet des Inkassowesens erforderlich sind."

Es bewegt sich also etwas. Wenn diese "Evaluierung" eine Luftnummer wird oder wenn sie am Ende das eigentlich wichtige Thema, Inkassoverstöße wirksam zu ahnden gar nicht betrachtet, geht es dann entsprechend öffentlich wirksam mit dieser Petition weiter.

Ich hoffe ihr stimmt mir zu, dass es bereits gut ist, dass man im Ministerium die Beschwerden von mir und zahlreichen anderen ernst nimmt und dass man etwas bewegen will. Geben wir nun dem Gesetzgeber die Chance, etwas zu bewegen :-)

An dieser Stelle noch einmal der Aufruf, dieses ernste Thema überall anzusprechen, wo es um Verfehlungen von Inkassobüros geht und wo es um überzogene Forderungen geht. Geschädigt sind aber tausende in Deutschland, jeden Monat. Versuchen wir sie zu finden.

Erste Reaktion des Gesetzgebers

09.09.2015 13:17 Uhr

Ich möchte euch eine erste Reaktion des Gesetzgebers nicht vorenthalten. Mit derzeit nur knapp 60 Unterschriften wurde ja noch nicht ansatzweise das notwendige Quorum erreicht.

Dennoch habe ich vorläufig die geplanten Werbemaßnahmen und Unterschriftenaktionen ausgesetzt. Gerne können wir diese Petition weiter via Mund-zu-Mund-Propaganda und in Foren oder bei Bekannten weiterverbreiten. Also alles, was außer etwas Mühe keine Kosten verursacht.

Der Grund für ein Aussetzen der Unterschriftenaktionen ist folgendem Schreiben des Bundesministeriums von Anfang September zu entnehmen:
" vielen Dank für Ihre E-Mail vom 17. August 2015, in der Sie Ihren Unmut über die laufenden Praktiken der Inkasso-Branche äußern und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz auffordern, dahingehend etwas zu unternehmen. Folgendes kann ich Ihnen dazu mitteilen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz plant für 2016 eine Evaluierung der inkassorechtlichen Vorschriften des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken. In diesem Rahmen soll auch untersucht werden, welche weiteren gesetzlichen Maßnahmen auf dem Gebiet des Inkassowesens erforderlich sind."

Es bewegt sich also etwas. Wenn diese "Evaluierung" eine Luftnummer wird oder wenn sie am Ende das eigentlich wichtige Thema, Inkassoverstöße wirksam zu ahnden gar nicht betrachtet, geht es dann entsprechend öffentlich wirksam mit dieser Petition weiter.

Ich hoffe ihr stimmt mir zu, dass es bereits gut ist, dass man im Ministerium die Beschwerden von mir und zahlreichen anderen ernst nimmt und dass man etwas bewegen will. Geben wir nun dem Gesetzgeber die Chance, etwas zu bewegen :-)

An dieser Stelle noch einmal der Aufruf, dieses ernste Thema überall anzusprechen, wo es um Verfehlungen von Inkassobüros geht und wo es um überzogene Forderungen geht. Geschädigt sind aber tausende in Deutschland, jeden Monat. Versuchen wir sie zu finden.