• Änderungen an der Petition

    at 24 Jun 2019 19:12

    Der Text war missverständlich bezüglich der Beeinträchtigung des Spielplatzes. Wir wollten nicht ausdrücken, dass der spielplatz bebaut wird. Nur beeinträchtigt.


    Neue Begründung: Der Glauburgbunker besteht aus Stahlbeton mit mehr als 2 Meter dicken Außenwänden. Ein Abriss und der Bau des Wohnkomplexes mit Tiefgaragen würde den Bewohner*innen des Frankfurter Nordends schon wieder eine Großbaustelle zumuten. Im Einzelnen bedeuten diese Pläne...
    ...für alle Anwohner*innen:
    - mehrere Jahre ohrenbetäubender Lärm, u.a. Sprengungen
    - massive Erschütterungen und dadurch Erschütterungen, Gefährdung der angrenzenden Gründerzeithäuser bzw. Altbauten
    - Luftverschmutzung durch Dreck und Staub; Luftverschmutzung; hohe Feinstabbelastung
    Feinstaubbelastung
    - Abtransport von 15.000 Tonnen Bauschutt, das sind über 550 volle Ladungen Sattelzug (2-Achser) a 40 Tonnen
    - Behinderungen durch Baustellenfahrzeuge etc.
    -
    massive Beeinträchtigung (wenn nicht gar Wegfall) der Nutzungsmöglichkeit des Glauburgplatzes für Kinder und Jugendliche
    ...für die Kinder und Lehrer*innen der Schwarzburgschule sowie die Kinder der Kindertagesstätte: Kindertagesstätten:
    - Lernen und Lehren unter extremen Lärm
    - Behinderungen des Schulwegs durch Baustellenverkehr
    - gesundheitliche Gefährdung durch Feinstaubbelastung und Baustellendreck
    Baustellendreck als Gesundheitsgefahren
    ...für die Kindereinrichtungen in der Umgebung:
    - Auch wenn der Glauburgspielplatz laut Investor durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt werden soll, wird es zwangsläufig zu massiven Einschränkungen kommen: Die Nutzung des Glauburgspielplatzes Baustellenzufahrt ist nämlich über die Lortzingstraße geplant, die direkt am Spielplatz entlang führt. Von Sattelschleppern, Lärm, Erschütterungen und Feinstaub wird der Platz also nicht mehr möglich sein – schon deshalb eine Katastrophe, weil viele Einrichtungen nicht über ein verschont bleiben.
    - Für die Kindereinrichtungen der Umgebung sind das schlimme Aussichten, da die meisten kein
    eigenes Außengelände verfügen.
    haben.
    Wir sehen in dem Gebäude einen idealen Ort für das schon längst überfällige Nordend-Stadtteilzentrum mit Platz für kulturelle und private Veranstaltungen, für Soziales, für kleine Vereine, Künstler und Musiker etc.
    Daher sprechen wir uns für den Erhalt des Glauburgbunkers aus und schlagen folgende Nutzungsmöglichkeiten vor:
    - ein Mehrgenerationenhaus: Treffpunkt für Jung und Alt
    - ein Platz für Kultur und Kunst für alle
    - Angebote für Kinder und Jugendliche
    - Anlaufstätte für Eltern mit Kindern auf dem Glauburgspielplatz
    - Sprachkurse / Sprachprojekte
    - Lesungen / Kinoabende / Themenabende/Musik
    - ein Stadtteilbüro / niedrigschwellige Beratung als Erstkontakt
    Die Stadt Frankfurt hat ein Rückkaufsrecht an den Grünflächen um den Bunker. Indem sie dies geltend macht, könnte sie ein Zeichen setzen und sich für die Anwohner*innen des Nordends stark machen.
    **Wir fordern den Magistrat der Stadt Frankfurt auf, sich endlich von seiner einseitigen, kurzsichtigen und ausschließlich kommerziell geleiteten Planungspolitik zu verabschieden. Einen Magistrat, der sich nur um kommerzielle Interessen kümmert, braucht in dieser Stadt niemand.**
    Mehr Informationen: www.glauburgbunker.org


    Neues Zeichnungsende: 24.12.2019
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3283 (2953 in Frankfurt am Main)

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