Dialog

KEIN Pyrolyse-Reaktor in Heidesheim direkt im Wohngebiet

Petition richtet sich an:
Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH

1.152 Unterschriften

Sammlung beendet

1.152 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juni 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

28.10.2026, 12:39

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Bürgerinitiative,

seit Montag, 26.10.2026 haben wir leider Gewissheit. Der Ingelheimer Stadtrat hat mit einer Mehrheit der Stimmen der SPD und CDU für die Änderung des Flächennutzungsplanes und für den Bebauungsplan gestimmt. Damit wäre die Grundlage für den Bau der Pyrolyseanlage an diesem Standort gelegt. Doch - „wer nicht kämpft hat schon verloren“ – deshalb prüfen wir, mit einer Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan vorzugehen.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Hanz Lantzsch für die Bürgerinitiative "kein Pyrolyse-Reaktor in Heidesheim direkt im Wohngebiet"


01.10.2026, 12:29

Liebe UnterstützerInnen unseres Anliegens,

wie viele von Euch gestern in der Ingelheimer Ausgabe der Allgemeinen Zeitung vom 30. September schon gelesen haben, so wurden von mehreren BürgerInnen und auch Mitgliedern unserer Bürgerinitiative sowohl in der Ingelheimer Stadtrats- als auch in der Heidesheimer Ortsbeiratssitzung letzte Woche erneut unsere massiven Bedenken gegen den Bau einer Pyrolyse-Anlage direkt in Wohngebietsnähe vorgetragen.

Auch wenn das Bürgerbegehren nicht die erforderliche Stimmenzahl im Stadtgebiet Ingelheim erreicht hat, so werden im Heidesheimer Ortskern der Bevölkerungsschutz vor Starkregen und Sturzflut genauso sträflich vernachlässigt wie der Hitzeschutz, falls man am Bau einer Pyrolyse-Anlage in der Schelmskaut in Heidesheim festhalten sollte.

Eine effizient zu betreibende Pyrolyse-Anlage gehört einfach in einem Industriegebiet und nicht direkt neben einem Wohngebiet errichtet. Eine günstigere Energieversorgung der Heidesheimer Höfe ist möglich, mit dem eingesparten Betrag sollte eine bessere Vorsorge erfolgen, es sollte damit proaktiv der Bevölkerungsschutz vor Extremwetterereignissen & Hitze finanziert werden.

Die Bürgerinitiative begrüßt den Vorschlag von Frau Oberbürgermeisterin Breyer, dass man sich zu diesem Thema noch einmal in anderem Rahmen treffen will.


01.09.2026, 08:11

Liebe Unterzeichner und Unterstützer,

nach dem Ablauf der Umfrage der Klimawerkstatt (gestern zum 31. August) sind wir nun alle sehr gespannt auf die Ergebnisse. 

Denn wir haben sowohl in der Bürgerbeteilung als auch in Gesprächen darauf hingewiesen, dass eine Pyrolyse-Anlage direkt am Ortsrand im laufenden Betrieb durchgehend viel Wärme abgibt.

Wir erinnern uns alle noch an die Veranstaltung im Januar in der Burg Windeck und die Aussage: “Wir bauen die Pyrolysanlage. Und sollte es danach Probleme mit Lärm oder Geruch geben, dann werden wir natürlich nachbessern.” Auf Rückfrage erfolgte dann die Präzisierung: "Die zitierte Aussage ist vielmehr im Sinne einer guten „Nachbarschaft“ zu verstehen: Sollten – über das rechtlich Zulässige hinaus – Beeinträchtigungen wahrgenommen werden, ist es für uns selbstverständlich, gemeinsam mit den Betroffenen nach praktikablen Lösungen zu suchen und gegebenenfalls nachzubessern".

  • Nun, "kein Problem", falls es darum geht einen besseren Schadstofffilter einzubauen.

  • Ebenso "kein Problem", falls nur ein stärkerer Lärmschutzdämpfer zu installieren ist.

  • Was aber bitte macht "man", besser: welche Maßnahmen bieten die Verantwortlichen der Stadt Ingelheim an, falls zukünftig eine Pyrolyse-Anlage mit ihrer Abwärme in immer heißer werdenden Hitzesommern die Schelmskaut am Ortsrand von Heidesheim noch weiter aufheizt ?

Der Hitzesommer 2026 ist gerade vorrüber, wir erwarten nun Ergebnisse & Antworten aus der Umfrage zu dem "Hitzeaktionsplan" der KlimaWerkstatt der Stadt Ingelheim.


03.08.2026, 03:12

Anbei das Bild eines Baumes von mehr als zwanzig(!) leidenden, vertrockneten Bäume entlang des Radweges von Ingelheim nach Heidesheim.

Was muss man den Verantwortlichen denn noch schreiben & zeigen ... damit

  • KEINE weiteren Flächen versiegelt werden
  • und schon gar KEINE wärmeabgebende Pyrolyse-Anlage direkt am Ortsrand gebaut wird, was zu einer merklichen, weiteren Erhögung von Hitze & Temperaturen führen wird.

Zudem noch der unerhörte Plan, die Pyrolyse-Anlage in die Senke "Schelmskaut" zu bauen, welche derzeit auch im Hochsommer noch angenehme Kühle spendet.

Hier alle Bilder der Bäume am Radweg: https://www.dropbox.com/scl/fo/95pojvczfnc7ywbd06zzr/ALxVmMenPKpt3QAgAaiLJp8?rlkey=tflbdzx8kglf848y4j7d3dbgm&st=vt0uefno&dl=0


11.07.2026, 05:54

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition,

wir möchten Euch mit dieser Mail um Eure Hilfe und Unterstützung bitten. Wir haben hier eine einmalige Gelegenheit, ganz viel Druck auf die Stadt Ingelheim auszuüben. Bitte füllt deshalb bis spätestens 31 August.2026 den Fragebogen zum Hitzeaktionsplan für Ingelheim aus, hier der Link:

https://www.umfrageonline.com/c/hhmugbbb

dann bitte rechts unten auf „Weiter“ klicken. Am besten auch Punkt 13 „Haben Sie weitere Anmerkungen“ ausfüllen und hier eine Stellungnahme gegen den Bau der Pyrolyseanlage an diesem Standort ausfüllen. Hier ein paar Ideen & Beispiele dazu:

  • Bitte verhindern Sie den Bau der Pyrolyseanlage in Heidesheim – sie produziert 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zusätzliche Hitze!
  • Eine Pyrolyseanlage in Heidesheim am Wohngebiet ist das absolute Gegenteil von Hitzeschutz – sie darf keinesfalls realisiert werden!
  • Eine Pyrolyseanlage in Heidesheim ist Gift für das Mikroklima – sie darf auf keinen Fall gebaut werden!

Ganz herzlichen Dank für Eure Unterstützung, wir zählen auf Euch.

Anm.: der Fragebogen ist auch im Ingelheimer Kurier in der Ausgabe 28/2026 zu finden und kann ausgefüllt werden, in Papierform muss er dann allerdings noch zur Klimawerkstatt selbst hingebracht oder mit der Post hingeschickt werden.


14.06.2026, 05:31

Liebe Unterzeichner & Unterstützer,
und hier noch zwei Rückmeldungen zum WBI-Informationsabend in der dritten und letzten Mail:
 
Enttäuschung & Frustration
Die WBI betrachtet nur das, was vom Prozess her vorgegeben ist. Dass es ein extremes Unwetterereignis in Heidesheim geben kann, muss nicht betrachtet werden – also betrachtet die WBI diesen Fall schlichtweg auch nicht. Das ist „Dienst nach Vorschrift“; WBI und Stadtverwaltung setzen ganz bewusst Scheuklappen auf. Die Argumentation geht in eine vollkommen falsche Richtung: Bei einer Unwetterkatastrophe macht die Pyrolyse-Anlage die Lage auch nicht mehr schlimmer. Die Einwände und Bedenken werden so einfach vom Tisch gewischt. Das ist enttäuschend, frustrierend und lässt uns Bürger und Anwohner zum wiederholten Mal verärgert und fassungslos zurück.

 
Eine Technologie bitte, die Wohnungen im Sommer auch kühlt !
Eine solche Anlage gehört in ein Industrie- oder Gewerbegebiet mit garantierter Wärmeabnahme und nicht direkt an ein Wohngebiet in nur 65 Metern Entfernung. Eine Ableitung der überschüssigen Wärme in die Atmosphäre ist konträr zu den ambitionierten Zielen wie Klimaschutz, CO₂-Einsparung, dem geltenden Baugesetzbuch, dem Leitbild der Stadt Ingelheim, Sparsamkeit und Transparenz.
Die Änderungen des Bebauungs- und Flächennutzungsplanes erfolgten aus heutiger Sicht vorsätzlich. Es wurde keine Alternative für eine andere Technologie gesucht, die auch eine Kühlung (Sondenbohrung und Wärmepumpe) im Sommer ermöglicht hätte; Ähnliches gilt für die Standortsuche.
Unsere vielfältigen Stellungnahmen und Vorschläge – auch hinsichtlich der Kosten – wurden zwar gelesen, aber gebetsmühlenartig abgewiesen. Transparenz und die Beteiligung der Bevölkerung fanden nicht statt bzw. erst dann, als Sachverständige zu den Themen Geruch, Lärm und Starkregenereignisse die „passenden Ergebnisse“ präsentierten.
Insgesamt haben wir das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Wir wurden vorgeführt, weil Grundsätze der einfachen Physik keine Anwendung fanden. Dieses Prozedere kommt einer einzigen Machtdemonstration, gepaart mit Willkür, gleich. Ebenso fand das Baugesetzbuch (§ 34 Abs. 1) keinerlei Beachtung. Die Anzahl der zu beheizenden Wohnungen wurde nicht konkret benannt.
Die Bemerkung, wir könnten immer noch den Weg der Klage beschreiten, ist zynisch und arrogant.


11.06.2026, 06:45

Liebe Unterzeichner & Unterstützer,
wie angekündigt kommen hier zwei weitere Rückmeldungen zum WBI-Informationsabend:

Einladung zum Dialog = Egal + Irrelevant
Wie schon bisher im gesamten Ablauf des Vorhabens bzgl. des geplanten Baus der Pyrolyse-Anlage in Heidesheim, so auch jetzt wieder beim sogenannten „Dialogabend“ der WBI am 28.05.2026: Kein auch noch so stichhaltiges Argument gegen den Bau an diesem Standort zählt.

  • Heidesheim erlebte 1876 schon einmal eine Flutkatastrophe mit vielen Todesopfern, die zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr führte.

Egal + Irrelevant!
 

  • Vortrag des renommierten Klimaforschers Frank Böttcher (deutscher Meteorologe und Klimaexperte, der sich auf Extremwetter, Wetterphänomene und den Klimawandel spezialisiert hat) auf Einladung der Stadt Ingelheim zum Thema „Wie wird sich das Klima in Ingelheim ändern“. Seine eindeutige Aussage: Es wird heißer und die Wahrscheinlichkeit von Starkregenereignissen nimmt signifikant zu!

Egal + Irrelevant!

  • Ausdrückliche Warnung der SGD Süd an diesem Standort eine Pyrolyseanlage zu bauen.

Egal + Irrelevant!
 

  • Die WBI präsentierte ein KI-Klimamodell („Hydro-Zwilling Rheinland-Pfalz“) ohne die Berücksichtigung der Fließgeschwindigkeit des Wassers und der Möglichkeit der Verstopfung der Unterführung zum Sportplatz im Falle eines Starkregenereignisses.

Egal + Irrelevant!

  • Hinweise auf die Bilder von Starkregenereignissen von unterschiedlichsten Gebieten auf der Welt (nicht nur vom Ahrtal, dass lediglich rund 100 Kilometer von uns entfernt ist). Überall ist die zerstörerische Kraft und Gewalt des Wassers zu sehen. Autos, Bäume, Brücken, Häuser, Menschen, Tiere, ... werden weggerissen. Tunnel und Unterführungen werden blitzschnell verstopft.

Egal + Irrelevant!

Resümee: Das Leben und die Gesundheit der Menschen in Heidesheim, die Verschwendung von Steuergeld und der Wunsch eines Großteils der Heidesheimer Bürger = Egal + Irrelevant!

Hier zeigt sich im Kleinen, daß Entscheidungen nicht für und mit uns Bürgern getroffen werden, sondern ganz bewußt und für jeden sichtbar gegen uns Bürger. Von Anfang an wurde noch nicht einmal über eine Alternative nachgedacht. Selbst Städte wie Hamburg („Hamburger Zukunftsentscheid“) schaffen es, ihre Bürger in Form von Bürgerentscheiden abstimmen zu lassen. Das ist wahre Demokratie!

Bürgerentscheid in Ingelheim - Egal + Irrelevant!

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Der falsche Standort und ein gefährliches Pokerspiel
Man pokert mit Geruch, Lärm und der CO₂-Einsparung, träumt von Einnahmen aus dem Verkauf der Pflanzenkohle, nimmt keine Rücksicht auf Natur, Flora und Fauna und klammert Kosten aus – ohne sich an Vorgaben, Versprechen und Gesetze zu halten. Wenn das Projekt an diesem Standort durchgesetzt wird, kommt es einer Verhöhnung und Missachtung aller Bürger gleich, zumal es andere Möglichkeiten gäbe, das Quartier nachhaltiger zu beheizen und zu kühlen.


09.06.2026, 01:28

Liebe Unterzeichner & Unterstützer,
zu dem WBI-Informationsabend sind doch einige, direkte Rückmeldungen von Euch eingegangen, Danke dafür! Hier in dieser Mail schicken wir Euch drei erste Kommentare, sozusagen die „TOP 3“:

 
Pyrolyse vor eigener Wohnung
Ob die Verantwortlichen im Stadtrat auch dem Bau einer Pyrolyse-Anlage in einer Entfernung von 65 m von ihren Wohnungen zustimmen würden? Sie würden sich, auch wie wir, mit allen Mitteln wehren!

 
Der Rechtsweg
"Der Rechtsweg steht Ihnen offen", das hat uns die WBI bei diesem Treffen gesagt.
Genau. Gut erkannt.

 
Einsatz der Finanzmittel
Die Gesamtkosten einer Pyrolyse-Anlage in Heidesheim-West liegen bei ca. 8 Mio. Euro. Eine andere Technologie wie Erdwärme kostet nur die Hälfte!

"Wir haben ein Riesenproblem mit Sturzflut, Starkregen + Wasserpegel in der Heidesheimer Ortsmitte, schon bei einem außergewöhnlichen Unwetter ", das haben Sie selbst erkannt und so formuliert. Derzeit haben Sie noch kein ausgearbeitetes Konzept. Und das Budget dafür ist vorhanden und eingestellt?
Wie hoch war der Fehlbetrag im letzten Haushalt der Stadt Ingelheim? 

Und Sie haben letztes Jahr einfach 100.000 Euro für ein wirklich schönes Konzept der Markthalle ausgegeben, welches aber nicht nur einen kleinen Schönheitsfehler hat, sondern einen ganz gravierenden Fehler, weil: schon bei einem außergewöhnlichen Starkregen kommt es zu großen Schäden bei diesem ebenerdigen Bauvorhaben. 

Wie wäre es denn, die 4 Mio. Euro zu nehmen und stattdessen für einen angemessenen und guten Schutz der Bevölkerung inklusive des Kindergartens zu sorgen?

Sie jonglieren hier mit den oben genannten Beträgen, die tlw. inakzeptabel hoch sind für uns Bürger. Sie gehen unnötige finanzielle Risiken ein. Und mit den signifikanten Investitionskürzungen großer Konzerne in Ingelheim und der Region scheinen Sie weiterhin noch mit Geld kalkulieren zu wollen, welches Sie vielleicht gar nicht mehr im Haushalt haben ...
 
 
Weitere Kommentare erhaltet ihr in Kürze in einer zweiten Mail.


28.05.2026, 01:13

Diese Woche hat die Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim (WBI) die unmittelbaren Anwohner zu einem Dialog über die Pyrolyse-Anlage in Heidesheim eingeladen, deren Bau in Heidesheim-West in einer Entfernung von ca. 65 Metern zur Wohnbebauung geplant ist.
 
Wichtig: ein Bürgerbegehren kann sich NIEMALS gegen eine bereits in Planung befindliche Anlage richten. Dieses Bürgerbegehren ist also für Euch Anwohner in Ingelheim wichtig. Es betrifft Euch und Euer Wohngebiet und explizit nicht Heidesheim-West.
 
Wir wissen aus vielen Gesprächen mit Mitgliedern im Stadtrat Ingelheim, dass weitere Pyrolyse-Anlagen denkbar sind, deren Planung angedacht ist. Beim Bürgerbegehren: "Wir fordern, dass Pyrolyseanlagen nicht in Reichweite von Wohngebieten errichtet werden." geht es darum, zu erreichen, dass zukünftig bei der Planung von Pyrolyse-Anlagen in Ingelheim einen Mindestabstand zur Wohnbebauung eingehalten werden muss. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es sehr schwer bis unmöglich ist, eine Änderung zu erwirken, wenn sich ein Bauvorhaben bereits in der Planung befindet.
 
Schaut nach, ob sich im Umkreis von 300 Metern rund um Euer Haus / Eure Wohnung noch unbebaute Flächen befinden. Wäre es möglich, dass auch in Eurer unmittelbaren Nähe ein Pyrolysewerk errichtet wird?
 
Was könnt ihr also tun? Unterstützt das Bürgerbegehren "Wir fordern, dass Pyrolyseanlagen nicht in Reichweite von Wohngebieten errichtet werden.". Jeder wahlberechtigte Einwohner mit Erstwohnsitz in Ingelheim kann das Bürgerbegehren mit seiner Unterschrift unterstützen:

  • Formular unter untenstehendem Link herunterladen und mehrfach ausdrucken.
  • Erklärung unterschreiben und mit weiteren Formularen bei
  • Familienmitgliedern, Nachbarn & Freunden Unterschriften einholen.
  • Bittet diese Personen darum das Bürgerbegehren ebenfalls zu unterstützen.
  • Ausgefüllte und unterschriebene Erklärungen bitte entweder abgeben oder mit der Briefpost senden an: Ralf Reifenberg, Saifer Straße 17, 55262 Ingelheim-Heidesheim

 
Mit Eurer Unterstützung sollte es möglich sein bis 30. September 2026 die erforderliche Stimmenzahl für einen Bürgerentscheid zu erhalten. Die Hälfte der Zeit ist bereits verstrichen und es fehlen noch Stimmen.
 
Den Unterschriftenbogen “Bürgerbegehren.pdf” könnt ihr hier downloaden:
https://drive.google.com/file/d/1Hs-hfwdCUVRpG87dGZkAIQIUA40PBSKs/view?usp=sharing


23.04.2026, 09:07

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir haben die Unterschriftensammlung gegen die Errichtung einer Pyrolyse-Anlage unmittelbar am Wohngebiet erfolgreich abgeschlossen. Damit treten wir nun in die Phase des direkten Dialogs mit der Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim (WBI) ein.

Gestern haben wir die Petition mit 1152 Unterschriften und wirklich beeindruckenden Kommentaren von Euch (ein herzliches Dankeschön dafür) an den WBI-Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Oberbürgermeister Claus, übergeben. Bei der Übergabe der Petition konnten wir auf einen entscheidenden Punkt aus der zweiten Phase der Bürgerbeteiligung hinweisen: auch die Struktur- & Genehmigungsdirektion Süd (SGD) rät dringend von diesem Standort in der Schelmskaut ab.

Das Zuschütten von mehr als einem Drittel dieser Senke würde im Falle eines Extremwetterereignisses zu einer unverantwortlichen Erhöhung der Sturzflutgefährdung führen, da wertvolles Retentionsvolumen von ca. 4.800 m³ verloren ginge.

Wir erachten es als absolut inakzeptabel, über eine Anlage an diesem Standort zu entscheiden, solange die Stadt Ingelheim ihr Hochwasser- und Starkregenkonzept noch nicht überarbeitet, verabschiedet und erste konkrete Maßnahmen eingeplant hat.

Wir werden euch in Kürze über die nächsten Schritte im Dialog mit der WBI und der Stadt Ingelheim informieren. Wir freuen uns, wenn ihr uns zahlreich zu den kommenden Ratssitzungen begleitet, um unserer Forderung gemeinsam noch mehr Gewicht zu verleihen.

Eure Bürgerinitiative „kein Pyrolyse-Reaktor in Heidesheim direkt am Wohngebiet“


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