Wir sammeln Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Und wir freuen uns sehr, wenn ihr uns dabei tatkräftig unterstützt, mitmacht und unterschreibt.
+++ Wir fordern, dass Pyrolyseanlagen nicht in Reichweite von Wohngebieten errichtet werden. +++
Je schneller wir die geforderte Anzahl an Unterschriften zusammen bekommen, desto besser. Jeder, der die Möglichkeit hätte 3-5 Bögen auszudrucken, um weitere Unterschriften in der Familie, im Freundeskreis oder in direkter Nachbarschaft zu sammeln, würde uns als Multiplikator enorm helfen, unser Ziel sehr schnell zu erreichen. Ein wichtiger Hinweis: das Bürgerbegehren unterschreiben dürfen nur wahlberechtigte Einwohner der Stadt Ingelheim, alle Stadtteile sind natürlich inbegriffen.
Den Unterschriftenbogen “Bürgerbegehren.pdf” könnt ihr hier downloaden:
drive.google.com/file/d/1Hs-hfwdCUVRpG87dGZkAIQIUA40PBSKs/view?usp=sharing
Selbstverständlich gehen wir auch von Haus zu Haus und sammeln Unterschriften, aber bei grob geschätzt etwa 350 Straßen und 10.000 Haushalten in Ingelheim kostet dies schon ein wenig Zeit.
+++ Ein herzliches Dankeschön jetzt schon für Eure Unterstützung +++
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Liebe Unterzeichner dieser Petition,
alle Details zum Stand der Pyrolyseanlage, dieser Petition und dem Bürgerbegehren könnt ihr hier nachfolgend im Detail nachlesen.
Wir haben bei dieser Petition mit Eurer Hilfe und mehr als 1.100 Stimmen die nötige Anzahl an Unterschriften erreicht - ein großes Dankeschön dafür. Unsere Petition läuft noch bis Ende März und dann treten wir mit der WBI in den Dialog. Davor liegt die zweite Phase der Offenlegung und Bürgerbeteiligung (2. Feb bis 6. Mär) im Planverfahren “Binger Straße Nord”, bei dem wir neue Themen und wichtige Stellungnahmen einbringen werden.
Im Januar hat es drei Sitzungen gegeben: der Ortsbeirat Heidesheim, der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Ingelheim und der Stadtrat Ingelheim haben getagt. Mit unterschiedlichen Abstimmungsergebnissen in den drei Gremien ist aber letztlich das Vorhaben in die zweite Phase der Bürgerbeteiligung und Offenlegung durchgewunken worden.
In dem vorherigen Satz steht ganz bewusst das Wort "durchgewunken", einfach weil ganz entscheidende Stellungnahmen und Einwände lediglich mit einem schlichten "zur Kenntnis genommen" beantwortet wurden. Oder sie wurden mit einem "zurückgewiesen" sogar ignoriert. Dies ist sowohl bei Stellungnahmen von Bürger:innen als auch bei gewichtigen Einwänden von beteiligten Behörden geschehen. Zudem wurde unserer Meinung nach bei den Antworten ganz bewusst ausgenutzt, mit verteilten Rollen zu agieren. Die Verwaltung der Stadt Ingelheim verweist auf die Zuständigkeit anderer Behörden, diese wiederum haben die Fragen und Einwände von einigen Stellungnahmen aber nicht beantwortet. Auf diese Art und Weise fallen wichtige Einwände durch.
Einen Pyrolyse-Reaktor direkt an ein Wohngebiet angrenzend errichten zu wollen, das ist eine Frechheit.
+++ Pyrolyseanlagen gehören schlichtweg in ein Industriegebiet. +++
Wir haben deshalb ein Bürgerbegehren gestartet und freuen uns sehr, wenn ihr uns auch mit eurer Unterschrift & Tatkraft unterstützen würdet, den Link zum Download des Unterrichtsbogens findet ihr weiter oben im Text. Wichtig: die Unterschriften für ein Bürgerbegehren können leider nicht online gesammelt werden, sondern es ist auf einem Unterschriftsbogen zu unterschreiben.
+++ Herzlichen Dank, eure Bürgerinitiative "kein-Pyrolyse-Reaktor-am-Wohngebiet" +++