Neuigkeiten
-
Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
vor 3 TagenLiebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Bürgerinitiative,
seit Montag, 26.10.2026 haben wir leider Gewissheit. Der Ingelheimer Stadtrat hat mit einer Mehrheit der Stimmen der SPD und CDU für die Änderung des Flächennutzungsplanes und für den Bebauungsplan gestimmt. Damit wäre die Grundlage für den Bau der Pyrolyseanlage an diesem Standort gelegt. Doch - „wer nicht kämpft hat schon verloren“ – deshalb prüfen wir, mit einer Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan vorzugehen.
Wir halten Euch auf dem Laufenden!
Hanz Lantzsch für die Bürgerinitiative "kein Pyrolyse-Reaktor in Heidesheim direkt im Wohngebiet"
-
Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 01.10.2026Liebe UnterstützerInnen unseres Anliegens,
wie viele von Euch gestern in der Ingelheimer Ausgabe der Allgemeinen Zeitung vom 30. September schon gelesen haben, so wurden von mehreren BürgerInnen und auch Mitgliedern unserer Bürgerinitiative sowohl in der Ingelheimer Stadtrats- als auch in der Heidesheimer Ortsbeiratssitzung letzte Woche erneut unsere massiven Bedenken gegen den Bau einer Pyrolyse-Anlage direkt in Wohngebietsnähe vorgetragen.
Auch wenn das Bürgerbegehren nicht die erforderliche Stimmenzahl im Stadtgebiet Ingelheim erreicht hat, so werden im Heidesheimer Ortskern der Bevölkerungsschutz vor Starkregen und Sturzflut genauso sträflich vernachlässigt wie der Hitzeschutz, falls man am Bau einer Pyrolyse-Anlage in der Schelmskaut in Heidesheim festhalten sollte.
Eine effizient zu betreibende Pyrolyse-Anlage gehört einfach in einem Industriegebiet und nicht direkt neben einem Wohngebiet errichtet. Eine günstigere Energieversorgung der Heidesheimer Höfe ist möglich, mit dem eingesparten Betrag sollte eine bessere Vorsorge erfolgen, es sollte damit proaktiv der Bevölkerungsschutz vor Extremwetterereignissen & Hitze finanziert werden.
Die Bürgerinitiative begrüßt den Vorschlag von Frau Oberbürgermeisterin Breyer, dass man sich zu diesem Thema noch einmal in anderem Rahmen treffen will.
-
Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 01.09.2026Liebe Unterzeichner und Unterstützer,
nach dem Ablauf der Umfrage der Klimawerkstatt (gestern zum 31. August) sind wir nun alle sehr gespannt auf die Ergebnisse.
Denn wir haben sowohl in der Bürgerbeteilung als auch in Gesprächen darauf hingewiesen, dass eine Pyrolyse-Anlage direkt am Ortsrand im laufenden Betrieb durchgehend viel Wärme abgibt.
Wir erinnern uns alle noch an die Veranstaltung im Januar in der Burg Windeck und die Aussage: “Wir bauen die Pyrolysanlage. Und sollte es danach Probleme mit Lärm oder Geruch geben, dann werden wir natürlich nachbessern.” Auf Rückfrage erfolgte dann die Präzisierung: "Die zitierte Aussage ist vielmehr im Sinne einer guten „Nachbarschaft“ zu verstehen: Sollten – über das rechtlich Zulässige hinaus – Beeinträchtigungen wahrgenommen werden, ist es für uns selbstverständlich, gemeinsam mit den Betroffenen nach praktikablen Lösungen zu suchen und gegebenenfalls nachzubessern".
- Nun, "kein Problem", falls es darum geht einen besseren Schadstofffilter einzubauen.
- Ebenso "kein Problem", falls nur ein stärkerer Lärmschutzdämpfer zu installieren ist.
- Was aber bitte macht "man", besser: welche Maßnahmen bieten die Verantwortlichen der Stadt Ingelheim an, falls zukünftig eine Pyrolyse-Anlage mit ihrer Abwärme in immer heißer werdenden Hitzesommern die Schelmskaut am Ortsrand von Heidesheim noch weiter aufheizt ?
Der Hitzesommer 2026 ist gerade vorrüber, wir erwarten nun Ergebnisse & Antworten aus der Umfrage zu dem "Hitzeaktionsplan" der KlimaWerkstatt der Stadt Ingelheim.