Neuigkeiten
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 11.07.2026Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition,
wir möchten Euch mit dieser Mail um Eure Hilfe und Unterstützung bitten. Wir haben hier eine einmalige Gelegenheit, ganz viel Druck auf die Stadt Ingelheim auszuüben. Bitte füllt deshalb bis spätestens 31 August.2026 den Fragebogen zum Hitzeaktionsplan für Ingelheim aus, hier der Link:
https://www.umfrageonline.com/c/hhmugbbb
dann bitte rechts unten auf „Weiter“ klicken. Am besten auch Punkt 13 „Haben Sie weitere Anmerkungen“ ausfüllen und hier eine Stellungnahme gegen den Bau der Pyrolyseanlage an diesem Standort ausfüllen. Hier ein paar Ideen & Beispiele dazu:
- Bitte verhindern Sie den Bau der Pyrolyseanlage in Heidesheim – sie produziert 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zusätzliche Hitze!
- Eine Pyrolyseanlage in Heidesheim am Wohngebiet ist das absolute Gegenteil von Hitzeschutz – sie darf keinesfalls realisiert werden!
- Eine Pyrolyseanlage in Heidesheim ist Gift für das Mikroklima – sie darf auf keinen Fall gebaut werden!
Ganz herzlichen Dank für Eure Unterstützung, wir zählen auf Euch.
Anm.: der Fragebogen ist auch im Ingelheimer Kurier in der Ausgabe 28/2026 zu finden und kann ausgefüllt werden, in Papierform muss er dann allerdings noch zur Klimawerkstatt selbst hingebracht oder mit der Post hingeschickt werden.
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 14.06.2026Liebe Unterzeichner & Unterstützer,
und hier noch zwei Rückmeldungen zum WBI-Informationsabend in der dritten und letzten Mail:
Enttäuschung & Frustration
Die WBI betrachtet nur das, was vom Prozess her vorgegeben ist. Dass es ein extremes Unwetterereignis in Heidesheim geben kann, muss nicht betrachtet werden – also betrachtet die WBI diesen Fall schlichtweg auch nicht. Das ist „Dienst nach Vorschrift“; WBI und Stadtverwaltung setzen ganz bewusst Scheuklappen auf. Die Argumentation geht in eine vollkommen falsche Richtung: Bei einer Unwetterkatastrophe macht die Pyrolyse-Anlage die Lage auch nicht mehr schlimmer. Die Einwände und Bedenken werden so einfach vom Tisch gewischt. Das ist enttäuschend, frustrierend und lässt uns Bürger und Anwohner zum wiederholten Mal verärgert und fassungslos zurück.
Eine Technologie bitte, die Wohnungen im Sommer auch kühlt !
Eine solche Anlage gehört in ein Industrie- oder Gewerbegebiet mit garantierter Wärmeabnahme und nicht direkt an ein Wohngebiet in nur 65 Metern Entfernung. Eine Ableitung der überschüssigen Wärme in die Atmosphäre ist konträr zu den ambitionierten Zielen wie Klimaschutz, CO₂-Einsparung, dem geltenden Baugesetzbuch, dem Leitbild der Stadt Ingelheim, Sparsamkeit und Transparenz.
Die Änderungen des Bebauungs- und Flächennutzungsplanes erfolgten aus heutiger Sicht vorsätzlich. Es wurde keine Alternative für eine andere Technologie gesucht, die auch eine Kühlung (Sondenbohrung und Wärmepumpe) im Sommer ermöglicht hätte; Ähnliches gilt für die Standortsuche.
Unsere vielfältigen Stellungnahmen und Vorschläge – auch hinsichtlich der Kosten – wurden zwar gelesen, aber gebetsmühlenartig abgewiesen. Transparenz und die Beteiligung der Bevölkerung fanden nicht statt bzw. erst dann, als Sachverständige zu den Themen Geruch, Lärm und Starkregenereignisse die „passenden Ergebnisse“ präsentierten.
Insgesamt haben wir das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Wir wurden vorgeführt, weil Grundsätze der einfachen Physik keine Anwendung fanden. Dieses Prozedere kommt einer einzigen Machtdemonstration, gepaart mit Willkür, gleich. Ebenso fand das Baugesetzbuch (§ 34 Abs. 1) keinerlei Beachtung. Die Anzahl der zu beheizenden Wohnungen wurde nicht konkret benannt.
Die Bemerkung, wir könnten immer noch den Weg der Klage beschreiten, ist zynisch und arrogant. -
Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 11.06.2026Liebe Unterzeichner & Unterstützer,
wie angekündigt kommen hier zwei weitere Rückmeldungen zum WBI-Informationsabend:Einladung zum Dialog = Egal + Irrelevant
Wie schon bisher im gesamten Ablauf des Vorhabens bzgl. des geplanten Baus der Pyrolyse-Anlage in Heidesheim, so auch jetzt wieder beim sogenannten „Dialogabend“ der WBI am 28.05.2026: Kein auch noch so stichhaltiges Argument gegen den Bau an diesem Standort zählt.- Heidesheim erlebte 1876 schon einmal eine Flutkatastrophe mit vielen Todesopfern, die zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr führte.
Egal + Irrelevant!
- Vortrag des renommierten Klimaforschers Frank Böttcher (deutscher Meteorologe und Klimaexperte, der sich auf Extremwetter, Wetterphänomene und den Klimawandel spezialisiert hat) auf Einladung der Stadt Ingelheim zum Thema „Wie wird sich das Klima in Ingelheim ändern“. Seine eindeutige Aussage: Es wird heißer und die Wahrscheinlichkeit von Starkregenereignissen nimmt signifikant zu!
Egal + Irrelevant!
- Ausdrückliche Warnung der SGD Süd an diesem Standort eine Pyrolyseanlage zu bauen.
Egal + Irrelevant!
- Die WBI präsentierte ein KI-Klimamodell („Hydro-Zwilling Rheinland-Pfalz“) ohne die Berücksichtigung der Fließgeschwindigkeit des Wassers und der Möglichkeit der Verstopfung der Unterführung zum Sportplatz im Falle eines Starkregenereignisses.
Egal + Irrelevant!
- Hinweise auf die Bilder von Starkregenereignissen von unterschiedlichsten Gebieten auf der Welt (nicht nur vom Ahrtal, dass lediglich rund 100 Kilometer von uns entfernt ist). Überall ist die zerstörerische Kraft und Gewalt des Wassers zu sehen. Autos, Bäume, Brücken, Häuser, Menschen, Tiere, ... werden weggerissen. Tunnel und Unterführungen werden blitzschnell verstopft.
Egal + Irrelevant!
Resümee: Das Leben und die Gesundheit der Menschen in Heidesheim, die Verschwendung von Steuergeld und der Wunsch eines Großteils der Heidesheimer Bürger = Egal + Irrelevant!
Hier zeigt sich im Kleinen, daß Entscheidungen nicht für und mit uns Bürgern getroffen werden, sondern ganz bewußt und für jeden sichtbar gegen uns Bürger. Von Anfang an wurde noch nicht einmal über eine Alternative nachgedacht. Selbst Städte wie Hamburg („Hamburger Zukunftsentscheid“) schaffen es, ihre Bürger in Form von Bürgerentscheiden abstimmen zu lassen. Das ist wahre Demokratie!
Bürgerentscheid in Ingelheim - Egal + Irrelevant!
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Der falsche Standort und ein gefährliches Pokerspiel
Man pokert mit Geruch, Lärm und der CO₂-Einsparung, träumt von Einnahmen aus dem Verkauf der Pflanzenkohle, nimmt keine Rücksicht auf Natur, Flora und Fauna und klammert Kosten aus – ohne sich an Vorgaben, Versprechen und Gesetze zu halten. Wenn das Projekt an diesem Standort durchgesetzt wird, kommt es einer Verhöhnung und Missachtung aller Bürger gleich, zumal es andere Möglichkeiten gäbe, das Quartier nachhaltiger zu beheizen und zu kühlen.