10.03.2026, 13:12
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
im letzten Jahr haben viele von Ihnen unsere Petition gegen ein fünftes Rechenzentrum in Raunheim unterstützt. Dafür nochmals vielen Dank.
Am 15.03. ist Kommunalwahl. Bitte nutzen Sie Ihr Wahlrecht und gehen Sie wählen – kommunale Entscheidungen betreffen direkt die Zukunft unserer Stadt.
Wir setzen uns weiterhin klar gegen ein fünftes Rechenzentrum in Raunheim ein.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Bohn
21.01.2026, 05:58
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es gibt eine erneute Offenlegung zum Bebauungsplan 61.23.34 (Anton-Flettner-Straße / ehemaliges TOOM-Gelände) – damit ist der Weg für ein 5. Rechenzentrum weiterhin nicht vom Tisch.
✅ Wichtig: Bitte reicht eure Bedenken/Einwendungen direkt bei der Stadt Raunheim ein – am besten per E-Mail an:
stadtplanung@raunheim.de
Wichtig ‼️: Bitte bis zum 30.1.26 einreichen ‼️
Je mehr Menschen sich jetzt nochmals melden, desto klarer wird: Raunheim braucht keine weitere Rechenzentrumsfläche, sondern eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung.
Punkte, die ihr in euren Einwendungen ansprechen könnt
1) Kein Umweltbericht – das ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel
Trotz erheblicher Auswirkungen (u. a. Mikroklima, Lärm/Licht, Energiebedarf, Verkehr) liegt kein Umweltbericht vor. Wir fordern ausdrücklich, dass ein vollwertiger Umweltbericht erstellt und offengelegt wird – inklusive nachvollziehbarer Bewertung von Alternativen und wirksamen Maßnahmen.
2) Mikroklima & Kaltluftschneise: Hochbau als Barriere
Gerade in Raunheim ist das lokale Mikroklima ein sensibles Thema. Ein massiver Baukörper mit einer Höhe von über 21 Metern (ohne Schornsteine/technische Aufbauten) kann Luftströme und Kaltluftbahnen beeinträchtigen. Diese Kaltluftschneisen sind wichtig, um Wärme abzuleiten und das Stadtgebiet in Hitzeperioden zu entlasten. Wir erwarten eine nachvollziehbare, fachliche Bewertung dieser klimatischen Auswirkungen – und nicht nur allgemeine Aussagen.
3) Lärm: Schon im Betrieb „grenzwertig“ – kaum Spielraum
Die schalltechnischen Unterlagen zeigen, dass die Situation im Betrieb bereits im Grenzbereich liegt. Ein Rechenzentrum mit technischer Infrastruktur (z. B. Kühlung, Lüftung, ggf. Aggregate/Notstromtechnik) bedeutet dauerhafte Geräuschemissionen. Wenn man schon rechnerisch am Limit ist, bleibt kaum Spielraum für Störungen, Spitzen, Wartungen, Testläufe oder spätere Erweiterungen – besonders kritisch für angrenzende Wohnbereiche (u. a. Ringstraße/Nahstraße/Mainzer Straße).
4) Lichtimmissionen: Belastung für Anwohner und Umgebung
Beleuchtung, Sicherheitslicht und Anlagenbetrieb sind keine Nebensache. Die Lichtimmissionsprognose zeigt, dass Lichtemissionen relevant sind und die Lebensqualität beeinträchtigen können – insbesondere in den Abend- und Nachtstunden.
5) Kaum Arbeitsplätze – hoher Flächen- und Energiebedarf
Wie auch in Abwägungen aus der Nachbarkommune Groß-Gerau herausgearbeitet wird: Rechenzentren sind flächenintensiv, schaffen aber vergleichsweise wenig direkte Arbeitsplätze. Gleichzeitig steht der hohe Energiebedarf im Raum – und damit die Frage, ob dieses Flächenmodell der richtige Weg für Raunheim ist.
6) Gewerbesteuer/Finanzen: Keine verlässliche Grundlage
Erfahrungen und Abwägungen zeigen: Gewerbesteuer ist nicht planbar, kann stark schwanken und ist kein belastbares Argument, um dauerhafte Belastungen für Stadtentwicklung und Lebensqualität zu rechtfertigen. Transparenz über erwartete Effekte und reale Vergleichswerte ist zwingend notwendig.
7) Verkehr & Parkdruck
Baustellenverkehr, Serviceverkehr und die Folgewirkungen für angrenzendes Gewerbe und Wohngebiete müssen realistisch bewertet werden – nicht nur „konzeptionell“ behauptet.
8) Stadtbild & Baukörper (Höhe/Masse)
Ein großvolumiger Baukörper prägt das Quartier auf Jahrzehnte – und blockiert andere, städtebaulich passende Nutzungen.
Unser Appell
Bitte nutzt die erneute Offenlegung, um noch einmal klar und schriftlich Stellung zu beziehen. Kurze, sachliche Einwendungen reichen aus – wichtig ist, dass sie eingehen.
Wenn ihr mögt, könnt ihr mir eure Einwendung in CC schicken – dann sehen wir, wie viele Rückmeldungen zusammenkommen.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euren Einsatz für ein lebenswertes Raunheim!
Herzliche Grüße
Sabine Bohn
24.10.2025, 12:13
Liebe Mitwirkende und Unterstützer,
unsere Petition endet bald und ich brauche EURE Unterstützung.
Ich bitte euch, unsere Petition noch einmal ganz fleißig zu teilen.
Vielleicht schaffen wir 1000 Unterschriften zu sammeln, gegen den Bau des 5. Rechenzentrums.
BITTE HELFT ALLE MIT. ‼️
Ganz lieben Dank für eure Unterstützung.
Herzliche Grüße
Sabine Bohn
16.09.2025, 04:04
Sehr geehrte Unterstützende,
die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.
Wir bedanken uns für Ihr Engagement!
Ihr openPetition-Team
15.09.2025, 11:18
Wir haben die Punkte 2, 6, 7 und 9 ergänzt und mit Quellen unterlegt, die unsere Argumentation zusätzlich stützen.
Neue Begründung:
Unsere Argumente im Überblick:
1. Lärm statt Ruhe – Dieselaggregate und technische Anlagen verursachen dauerhaften Lärm. Besonders betroffen: Ringstraße 21–66, Nahstraße und Mainzerstrasse.
2. Wertverlust von Immobilien – DieZwar ist der allgemeine Bautrend in der Region positiv, jedoch kann die Nähe zu einem großtechnischen Bauwerk mit ständiger Lärmemission und hohem Gebäudekörper senkt die Attraktivität und den Marktwert angrenzender Wohnimmobilien erheblich.erheblich mindern.
Quelle: Anwohner der Waldstraße
3. Mikroklima leidet – Die fast vollständige Bodenversiegelung auf dem Gelände verstärkt Hitzeeffekte (Wärmeinseln) in der Stadt. Begrünungsmaßnahmen sind unzureichend und können den Temperaturanstieg nicht kompensieren.Feinstaubbelastung.
4. Keine Abwärmenutzung nötig – Die Versorgung ist durch das Hackschnitzel-Werk bereits gesichert.
5. Bauhöhe von bis zu 37 Metern – Massive Beeinträchtigung des Stadtbilds.
6. Zukunftsblockade – Ein Rechenzentrum versperrt die Chance für sinnvolle Nutzungen (z. B. Wohnraum, Nahversorgung, Bildung). Für das ehemalige TOOM-Gelände war bereits eine Nutzung mit Hotel und Burger King vorgesehen, die pandemiebedingt nicht realisiert wurde. Andere städtebauliche Nutzungen sind möglich, siehe folgendes Beispiel aus unserer Nachbargemeinde Flörsheim: https://www.fr.de/politik/spd-org26325/altlasten-bauen-11565637.html
Quelle: www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/raunheim/wie-geht-es-weiter-mit-dem-ehemaligen-toom-baumarkt-1769888
7. Kaum Arbeitsplätze – Rechenzentren sind flächenintensiv, aber beschäftigungsarm.
Quelle: Bericht des Kreisausschusses Groß-Gerau vom 24.03.2025 (XIX/1161-1): „Die Arbeitsplatzdichte direkt am Rechenzentrumsstandort ist im Verhältnis zur Grundstücksgröße gering."
8. Steuern – Frühere Rechenzentren haben keine nennenswerten Gewerbesteuern eingebracht. Es liegen keine konkreten Zahlen vor. vor.
9. Parkplatznot verschärft sich – Die frühere TOOM-Parkfläche fällt weg, angrenzendes Gewerbe und Wohngebiete leiden. Quelle: - Main-Spitze 2025 – „Weg zu fünftem Rechenzentrum ist frei“"Die Stadt beschloss ein Verkehrs- und Parkkonzept inkl. Pendelverkehr zur Entlastung angrenzender Flächen."
10. Unzureichender Klimaschutz – Zu wenig Photovoltaik, zu viel Energieverbrauch, zu wenig ökologische Ausgleichsmaßnahmen.
Wir haben bereits erhebliche Lärmbelastungen durch den Flugverkehr und die Bundesstraße B43.
👉 Wir sagen: Nein zum Rechenzentrum ! Ja zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Stadtplanung!
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 851 (738 in Raunheim)
05.09.2025, 10:46
Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:
Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.
Dieser Satz muss umformuliert oder gelöscht werden:
"Wertverlust von Immobilien – Die Nähe zu einem großtechnischen Bauwerk mit ständiger Lärmemission und hohem Gebäudekörper senkt die Attraktivität und den Marktwert angrenzender Wohnimmobilien erheblich."
--> Immobilienwerte in Raunheim sind in den letzten Jahren gestiegen (www.engelvoelkers.com/de-de/immobilienpreise/hessen/raunheim/)
Dieser Satz muss gelöscht werden:
"Parkplatznot verschärft sich – Die frühere TOOM-Parkfläche fällt weg, angrenzendes Gewerbe und Wohngebiete leiden."
--> Da es sich um ein Privatgelände handelt, auf dem nur bei Konsum geparkt werden darf, entfallen keine Parkplätze.
Kennzeichnen Sie diesen Satz als eigene Meinung:
"Kaum Arbeitsplätze – Rechenzentren sind flächenintensiv, aber beschäftigungsarm."
Das von Ihnen gemeinte Gelände liegt auf einer Altlastenfläche, Wohnungsbau ist deswegen ausgeschlossen. Darüber hinaus liegt Raunheim in einem Siedlungsbeschränkungsgebiet und darf deswegen keine neuen Wohngebiete ausweisen. Dieser Satz muss umgeschrieben werden:
"Zukunftsblockade – Ein Rechenzentrum versperrt die Chance für sinnvolle Nutzungen (z. B. Wohnraum, Nahversorgung, Bildung)."
03.07.2025, 11:44
Das fünfte Rechenzentrum kommt – gegen den Willen der Menschen in Raunheim.
Mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen wurde gestern das nächste Rechenzentrum auf dem ehemaligen Toom-Gelände durchgewunken. Nur die WsR und große Teile der CDU haben sich dem widersetzt.
Der Frust ist groß.
Mehr als 900 Menschen haben eine Petition unterzeichnet. Sie haben Argumente geliefert, Fragen gestellt, Sorgen geäußert. Und was kam zurück? Schweigen. Verharmlosung. Ignoranz.
Ein paar Bäume, etwas Fassadenbegrünung, ein paar Nistkästen – und schon soll alles gut sein? Als könne man mit ein bisschen Kosmetik ein Projekt rechtfertigen, das unsere Stadt langfristig belastet. Wer so denkt, macht es sich zu leicht. Raunheim verdient besseres.
Die Höhe soll bei 15 Metern enden?
Technikaufbauten und Schornsteine werden einfach ausgeblendet.
Die alte Mülldeponie unter dem Gelände?
Wird ignoriert.
Die Auswirkungen auf Klima, Stadtbild und Lebensqualität?
Zur Nebensache erklärt.
Und warum ein einfacher Bebauungsplan ausreicht?
Gute Frage. Keine Antwort.
Diese Entscheidung wurde nicht im Sinne der Menschen getroffen.
Sie wurde gefällt, obwohl die Bevölkerung deutlich "Nein" gesagt hat.
An all jene, die gestern zugestimmt haben:
Mit ein paar minimalen Änderungen wird ein Projekt dieser Größenordnung einfach passend gemacht und schön geredet. Das ist keine verantwortungsvolle Stadtplanung – das ist Wegducken vor Verantwortung.
Herr Rendel: Sie haben nicht nur die Fakten ignoriert – Sie haben die Menschen nicht
mitgenommen ‼️
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Stadtverordneten die „GEGEN “ den Bau des Rechenzentrums gestimmt haben.
WIR KÄMPFEN WEITER ‼️
02.07.2025, 04:41
Hallo liebe Mitstreiter und Unterstützer,
HEUTE ist es soweit ‼️
Unsere Stadtverordneten stimmen heute Abend über den Bebauungsplan „ Anton Flettner Straße“,
Ehemaliges Toom Baumarkt Gelände ab.
WIR SAGEN „ NEIN “ ZUM 5. RECHENZENTRUM ‼️‼️
Bitte teilt noch einmal fleißig unsere Petition.
♥️ lichen Dank für euren unermüdlichen Einsatz. 🙏
27.06.2025, 00:15
openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Stadtverordnetenversammlung geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
Bisher haben 2 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/kein-rechenzentrum-auf-dem-ehemaligen-toom-baumarkt-gelaende-fuer-lebensqualitaet-stadtentwicklung
26.06.2025, 09:22
Hallo liebe Mitstreiter und Unterstützer,
mittlerweile haben wir insgesamt fast 900 Stimmen gegen das 5. Rechenzentrum.
Ein großartiger Erfolg und ein Riesen Dankeschön an euch alle.
Die Petition wurde an den Bürgermeister übergeben. Die Finale Abstimmung findet vermutlich nächste Woche statt. Bis jetzt ist noch keine Entscheidung gefallen.
Bitte teilt den Link fleißig weiter ‼️
Jede Stimme zählt.
Herzlichen Dank für Eure tolle Unterstützung.
Liebe Grüße
Sabine Bohn