02.12.2025, 11:30
Ergänzung von weiterführenden Links
Bessere Strukturierung des Textes und Hervorhebungen
Neuer Petitionstext:
Unsere Region zählt zu den schönsten Kulturlandschaften Deutschlands. DerDeutschlands.Der Blick auf das Haardtgebirge, das Weinbiet, das Hambacher Schloss und die weiten Rebflächen prägt das Gesicht der Pfalz – und das Lebensgefühl der Menschen, die hier wohnen. Dieseswohnen.Dieses Panorama ist ein wertvolles Stück Heimat, das nicht verhandelbar sein darf.Dennoch werden neue Flächen für den Ausbau von Windkraftanlagen im Bereich Haßloch und der Verbandsgemeinde Deidesheim geprüft. Die geplanten Anlagen sollen bis zu 270 Meter hoch werden – höher als viele Fernsehtürme. Solche Industrieanlagen würden die Landschaft, die unsere Region einzigartig macht, dauerhaft verändern und weit sichtbar dominieren.Wir wollen eine Energiepolitik, die verantwortungsvoll handelt, Bürger einbezieht und die Besonderheiten unserer Region respektiert. Wir lehnen den weiteren Windkraftausbau in unserer Heimat ab, weil er unsere Landschaft zerstört, Mensch und Natur belastet und technisch wie wirtschaftlich kaum sinnvoll ist.
WIR WOLLEN:
- Keine Verschandelung unserer wertvollen Kulturlandschaft.
- Keine gigantischen Windkraftanlagen, die den Blick auf Haardt, Weinbiet und die Rebenlandschaft verbauen.
- Keine Profite auf Kosten der Anwohner, der Natur und der kommunalen Lebensqualität.
WIR FORDERN:
- Den Schutz unserer Natur und Landschaft statt weiterer Industrialisierung.
- Einen Ausbaustopp für neue Windenergieanlagen in unserer Region.
- Eine Energiepolitik, die auf Wirtschaftlichkeit, Technologieoffenheit und Bürgerbeteiligung setzt.
- Keine Windkraftanlagen gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, diese Petition zu unterstützen – für die Bewahrung unserer Heimat und für eine Energiezukunft, die Mensch und Natur gleichermaßen schützt.
Weitere Informationen:https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-h%C3%B6her-als-der-funkturm-was-b%C3%BCrger-am-windkraftprojekt-st%C3%B6rt-_arid,5833352.html
Neue Begründung:
Unsere Heimat ist ein landschaftliches Juwel der Pfalz.Der Übergang zwischen Rheinebene und Haardtgebirge, das Weinbiet, das Hambacher Schloss und die weiten Rebflächen schaffen ein einzigartiges Panorama, das nicht nur uns, sondern auch unzählige Gästen ans Herz gewachsen ist.Diese Kulturlandschaft ist ein wesentlicher Grund, warum Menschen hier leben, arbeiten und Urlaub machen.
Windkraftanlagen der geplanten Größenordnung von bis zu 270 Metern würden dieses Landschaftsbild unwiederbringlich zerstören. Sie wären über viele Kilometer sichtbar und würden das vertraute Erscheinungsbild unserer Region dauerhaft durch eine industrielle Silhouette ersetzen. Was heute noch weitläufige Weinberge, Waldkanten und ein harmonisches Bergprofil zeigt, würde künftig von riesigen Turbinen dominiert.
Auch unsere Tierwelt wäre massiv betroffen. Die Region beherbergt streng geschützte Arten wie Rotmilan, Schwarzmilan sowie mehrere seltene Fledermausarten. Wissenschaftlich ist belegt, dass Windkraftanlagen zu hohen Kollisions- und Barotrauma-Raten führen. Jeder zusätzliche Turm erhöht das Risiko für diese Tiere erheblich.
Für die Menschen bedeutet der Ausbau zusätzliche Belastungen: Infraschall, tieffrequente Schallwellen, periodischer Schattenwurf und nächtliches Blinklicht beeinträchtigen nachweislich Schlaf, Wohlbefinden und die Lebensqualität. Besonders Familien, ältere Menschen und Bewohner in unmittelbarer Nähe tragen diese Folgen – ohne Ausweichmöglichkeit.
Hinzu kommt, dass unsere Region zu den windschwachen Gebieten zählt. Die Anlagen würden nur wenige Volllaststunden erreichen und wären stark von Subventionen abhängig, während CO₂-Amortisationszeiten sehr lang ausfallen.Der Nutzen ist gering, der Schaden groß. Gleichzeitig ist das Stromnetz in der Region nicht für zusätzliche Einspeisung ausgelegt, was zu Abregelungen und weiteren Kosten führen kann.
Die Pfalz lebt von Weinbau, Natur, Tourismus und ihrer unverwechselbaren Kulturlandschaft. All das steht durch den geplanten Ausbau auf dem Spiel. Wir wollen unsere Heimat schützen – für uns selbst und für kommende Generationen.
Wir sagen daher klar und begründet:
Dieser Standort ist ungeeignet. Dieser Ausbau ist nicht verantwortbar.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 22