KEINE Baustraße und zweite Zufahrt zum Europaquartier, die durch Holtensen führen soll

Petition richtet sich an:
Stadtrat Göttingen

834 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

834 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 05.10.2023
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

08.09.2026, 10:22

Göttingen braucht Wohnraum. Gerade deshalb müssen wir beim Europaquartier vorankommen und zugleich von Anfang an darauf achten, dass die Belastungen für die Menschen in der Nachbarschaft nicht aus dem Blick geraten.

Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche in Holtensen und auf dem Holtenser Berg geführt und dabei eines sehr deutlich zugesagt: Eine Zuwegung des Europaquartiers mit Schwerlastverkehr durch Holtensen wird es mit mir als Oberbürgermeister nicht geben.

Diese Zusage meine ich ernst. Sie gilt nicht nur für die Zeit nach Fertigstellung des Quartiers, sondern ausdrücklich auch für die Bauphase. Die bestehenden Straßen in Holtensen sind keine geeignete Route, um über Jahre hinweg Baustellen- und Schwerlastverkehr aufzunehmen. Die damit verbundenen Belastungen durch Lärm, Verkehr und mögliche Schäden an der Infrastruktur sind den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht zuzumuten.

Gleichzeitig halte ich eine zweite Zufahrt zum Holtenser Berg für sinnvoll und notwendig. Sie kann langfristig zu einer besseren verkehrlichen Anbindung des Stadtteils beitragen und insbesondere auch unter Gesichtspunkten der Erreichbarkeit und des Brandschutzes eine wichtige Funktion übernehmen.

Diese dauerhafte Lösung darf aber nicht mit der Baulogistik des Europaquartiers vermischt werden. Für die Bauphase braucht es eine eigenständige, leistungsfähige Anbindung des Baustellenverkehrs an das übergeordnete Straßennetz.

Als Oberbürgermeister werde ich deshalb darauf bestehen, dass vor Beginn der Bauarbeiten ein belastbares Verkehrs- und Logistikkonzept vorliegt, das die Belastung der angrenzenden Wohngebiete wirksam ausschließt. Die Interessen der Menschen in Holtensen müssen dabei nicht nachträglich berücksichtigt werden – sie gehören von Beginn an in die Planung.

Ich möchte für das Europaquartier eine gute soziale und generationenübergreifende Durchmischung erreichen – mit einem seniorengerechten Angebot ebenso wie mit Wohnraum und Strukturen, die auf Familien ausgerichtet sind. Gerade für den städtischen Teil des Geländes möchte ich ein Konzept realisieren, das unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird und ein lebendiges, gut durchmischtes Quartier entstehen lässt.

Was ich den Menschen in Holtensen im persönlichen Gespräch zugesagt habe, gilt auch nach der Wahl: Schwerlastverkehr zum Europaquartier durch Holtensen wird es mit mir nicht geben.


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