KEINE Baustraße und zweite Zufahrt zum Europaquartier, die durch Holtensen führen soll

Petition richtet sich an:
Stadtrat Göttingen

834 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

834 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 05.10.2023
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

12.09.2026, 14:51

Göttingen braucht Wohnraum. Gerade deshalb müssen wir beim Europaquartier vorankommen und zugleich von Anfang an darauf achten, dass die Belastungen für die Menschen in der Nachbarschaft nicht aus dem Blick geraten.

Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche in Holtensen und auf dem Holtenser Berg geführt und dabei eines sehr deutlich zugesagt: Eine Zuwegung des Europaquartiers mit Schwerlastverkehr durch Holtensen wird es mit mir als Oberbürgermeister nicht geben.

Diese Zusage meine ich ernst. Sie gilt nicht nur für die Zeit nach Fertigstellung des Quartiers, sondern ausdrücklich auch für die Bauphase. Die bestehenden Straßen in Holtensen sind keine geeignete Route, um über Jahre hinweg Baustellen- und Schwerlastverkehr aufzunehmen. Die damit verbundenen Belastungen durch Lärm, Verkehr und mögliche Schäden an der Infrastruktur sind den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht zuzumuten.

Für die Bauphase werde ich deshalb alles daransetzen, eine Baustellenzufahrt aus Richtung Bovenden zu ermöglichen. Dabei werde ich auch meine Kontakte und Netzwerke in Richtung Bovenden nutzen und das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen. Klar ist: Das wird nicht von allein gehen. Hier sind Verhandlungsgeschick, Beharrlichkeit und ein langer Atem gefragt. Genau dafür werde ich mich einsetzen.

Bei einer möglichen zweiten Zufahrt zum Holtenser Berg möchte ich mich dagegen nicht vorschnell auf eine bestimmte Lösung festlegen. Ich bin offen für Gespräche und werde mir die aktuellen Planungen unmittelbar vorlegen lassen. Anschließend möchte ich gemeinsam mit den Verantwortlichen prüfen, welche Alternativen möglich sind und welche Lösung den Interessen der Menschen in Holtensen und auf dem Holtenser Berg am besten gerecht wird.

Dabei geht es für mich nicht darum, eine einmal getroffene Planung um jeden Preis durchzusetzen. Entscheidend ist, dass wir am Ende eine gute, tragfähige und möglichst belastungsarme Lösung finden – sowohl für Holtensen als auch für den Holtenser Berg. Fragen der Erreichbarkeit, der Verkehrssicherheit und des Brandschutzes müssen dabei selbstverständlich mitgedacht werden.

Gleichzeitig möchte ich für das Europaquartier eine gute soziale und generationenübergreifende Durchmischung erreichen – mit einem seniorengerechten Angebot ebenso wie mit Wohnraum und Strukturen, die auf Familien ausgerichtet sind. Gerade für den städtischen Teil des Geländes möchte ich ein Konzept realisieren, das unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird und ein lebendiges, gut durchmischtes Quartier entstehen lässt.

Was ich den Menschen in Holtensen im persönlichen Gespräch zugesagt habe, gilt auch nach der Wahl: Schwerlastverkehr zum Europaquartier durch Holtensen wird es mit mir nicht geben. Und bei den weiteren Verkehrsfragen werde ich offen, gesprächsbereit und lösungsorientiert prüfen, welche Variante am Ende die beste für die Menschen vor Ort ist.
Heißt: Bovenden für die Zuwegung während der Bauphase mit aller Kraft ermöglichen - und zweite Zufahrt nochmal kritisch auch mit Alternativen prüfen


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