Kinder vor Ort ohne Schulplatz, während auswärtige Kinder Plätze bekommen - NRW-Schulrecht ändern

Petition richtet sich an:
Landtag Nordrhein-Westfalen, die Fraktionen im Landtag NRW, Petitionsausschuss und Ausschuss für Schule und Bildung

511 Unterschriften

Sammlung beendet

511 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

23.09.2026, 15:41

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen Dank für Ihre Unterstützung unserer Petition für faire Schulplätze in Bornheim.
Auch wenn wir nicht so viele Unterschriften erreicht haben, wie wir uns ursprünglich erhofft hatten, war die Petition ein Erfolg. Sie hat Aufmerksamkeit geschaffen, Menschen zusammengebracht und deutlich gemacht: Die heutige Situation bei der Vergabe von Schulplätzen ist für viele Familien nicht akzeptabel.
Diese Ungerechtigkeit darf nicht einfach bestehen bleiben.
Deshalb machen wir weiter.
Gerade erst haben wir eine Informationsveranstaltung zur Schulsituation in Bornheim durchgeführt. Dort haben wir über die aktuellen Herausforderungen, die Verteilung der Schulplätze und die Frage gesprochen, wie sich unsere Schullandschaft in den kommenden Jahren entwickeln muss.
Mehr Informationen, Zahlen und Hintergründe finden Sie hier:
www.frag-den-Rat.de/Schule
Für uns ist klar: Das Problem ist kein Bornheimer Einzelfall. In vielen Kommunen in Nordrhein-Westfalen stoßen Schulkapazitäten an ihre Grenzen, während Zuständigkeiten, kommunale Grenzen und unterschiedliche Ausbauentscheidungen dazu führen, dass Familien am Ende mit den Folgen leben müssen.
Das Land NRW muss deshalb die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Schulplanung nicht an Stadtgrenzen scheitert und Kommunen nicht dafür bestraft werden, wenn sie Verantwortung für Schülerinnen und Schüler aus der Region übernehmen.
Es darf nicht sein, dass Kinder schlechtere Chancen auf einen passenden Schulplatz haben, nur weil Nachbarkommunen zu wenig Kapazitäten schaffen oder weil Finanzierung und Planung nicht mit der tatsächlichen Entwicklung Schritt halten.
Faire Schulplätze dürfen keine Frage der Postleitzahl sein.
Die Petition war deshalb kein Abschluss, sondern ein wichtiger Schritt.
Wir bleiben an dem Thema dran, bringen es weiter in die politische Diskussion ein und setzen uns konsequent für faire Schulplätze, ausreichende Kapazitäten und eine gute Schullandschaft ein – in Bornheim und in Nordrhein-Westfalen.
Vielen Dank, dass Sie uns dabei unterstützt haben.
Herzliche Grüße
Henning Jaeger
UWG Bornheim


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