Region: Sachsen
Erfolg

Kirche von unten statt Zentralisierung – Keine übereilte Strukturreform!

Petition richtet sich an
Landessynode und die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

3.078 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

3.078 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Neuigkeiten

25.04.2026, 09:15

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

unser Petitionsziel wurde erreicht – deshalb haben wir die Petition inzwischen geschlossen. 
Über den Petitionskanal werden künftig keine weiteren Informationen mehr veröffentlicht.

Unsere gemeinsame Arbeit geht jedoch weiter!
Auch wir als Basisinitiative Kirche von unten stehen erst am Anfang eines neuen Weges. 
Nach einer kurzen Verschnaufpause trifft sich das Kernteam vom 24.–25. April 2026 zu einer Klausurtagung. Im Mittelpunkt stehen organisatorische Fragen, die konzeptionelle Weiterarbeit sowie die Planung des Beteiligungsprozesses, den die Synode beschlossen und mit dessen Initiierung sie die Kirchenleitung beauftragt hat.

Dabei benötigen wir im fortlaufenden Prozess weiterhin Ihre Beteiligung – im Gebet, in Rückmeldungen und gern auch durch persönliche Mitarbeit. Als Gemeinde Jesu Christi sind wir nur gemeinsam in IHM stark.

Bleiben Sie informiert, melden Sie sich für unseren Newsletter an oder lesen Sie aktuelle Neuigkeiten unter kirchevonunten.de/neuigkeiten/.
Möchten Sie sich aktiv beteiligen? Dann nutzen Sie das Kontaktformular und schreiben Sie uns an.
Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Basisinitiative Kirche von unten



26.03.2026, 12:32

Lieber/e Petent/in, nachdem am Abend des 06.03.2026 die angekündigte Gesprächsmöglichkeit mit den Synodalen aufgrund langwierige geschlossene Sitzungen zu anderenThemen leider ausfallen musste, stand am 07.03.26 dann der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel“ auf der Tagesordnung. Die Aussprache zog sich, mit Unterbrechungen, bis in den Nachmittag hin. Mitglieder unserer Initiative haben am Morgen am Eingang zum Tagungsort und in den Pausen den Kontakt zu den Synodalen gesucht und konnten gute Gespräche führen. Zur Mittagspause war eine gut wahrgenommene Übergabe unserer gemeinsamen Petition an die Synodalpräsidentin Bettina Westfeld und an Landesbischof Tobias Bilz möglich. Dort haben wir über den Stand unserer Petition berichtet und Ihre vielen guten und wichtigen Kommentare hervorgehoben. Wir glauben, dass Ihre über 3.000 Unterschriften Eindruck bei den Gesprächspartnern hinterlassen haben. Am Nachmittag wurde die Aussprache zum Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel“ fortgesetzt und es wurden gute Änderungsanträge eingebracht. Erfreulicherweise haben sich dort und letztlich im Beschluss wichtige Teile unserer Forderungen wiedergefunden. https://engagiert.evlks.de/landeskirche/landessynode/28-landessynode-berichterstattung-vorlagen-und-beschluesse/28-landessynode-sondersynode-2026 Das lässt erkennen, dass unsere Petition und damit auch Ihre Unterschrift, Wirkung gezeigt hat. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken! Wie von uns gefordert hat die Landessynode statt eine Richtungsentscheidung zu fällen, die Kirchenleitung beauftragt, zu den anstehenden Strukturfragen den notwendigen Kommunikations- und Beteiligungsprozess schnellstmöglich, effektiv und umfänglich zu initiieren. Das war eines unserer Hauptanliegen. Die Kirchenleitung wurde weiterhin dazu angehalten, die im Abschlussbericht von „Kirche im Wandel“ vorgeschlagene Rechtsstruktur der Ortsgemeinden, nochmals zu überdenken – mit einem Modell, welches allen den öffentlich-rechtlichen Körperschaftsstatus erhält. Das ist eine wichtige Zäsur, über die wir uns freuen. Doch damit sind wir noch lange nicht am Ziel. Sie und wir alle sind weiter hingefragt. Wir müssen uns in den von der Synode beauftragten Beteiligungsprozess aktiv einbringen und darauf achten, dass alle Kirchenglieder die Möglichkeit erhalten, mitzugestalten. Bitte setzen Sie sich in Ihrem Umfeld für eine starke Beteiligung und Diskussion an der Basis ein! Wenn Sie dafür Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an unsere Basisinitative. Wir werden auch in Zukunft mit Ihnen gemeinsam darum kämpfen, dass die Anliegen unserer Petition bei der Lösung der großen Zukunftsfragen unserer Kirche die notwendige Beachtung finden werden.

06.03.2026, 07:15

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

Wie bereits Informiert findet am 6. und 7. März eine Sondertagung unserer Landessynode statt.
Dazu eine Wichtige Information:

Heute den 6. März ab 21 Uhr wird ist im Foyer im Haus der Kirche einen Gesprächsraum geben, wo Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich eingeladen sind mit Synodalen zum Bericht „Kirche im Wandel“ ins Gespräch zu kommen.

Dies ist im Allgemeinen Tagesablauf leider nicht vermerkt.
Daher nochmal hier eine Extra Information.

Mit besten Grüßen aus Sachsen und Gottes Segen
das Team von Kirche von unten


06.03.2026, 07:05

Liebe Petent/in
Wie bereits Informiert findet am 6. und 7. März eine Sondertagung unserer Landessynode statt. 
Dazu eine Wichtige Information:

Heute den 6. März ab 21 Uhr wird ist im Foyer im Haus der Kirche einen Gesprächsraum geben, wo Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich eingeladen sind mit Synodalen zum Bericht „Kirche im Wandel“ ins Gespräch zu kommen.

Dies ist im Allgemeinen Tagesablauf leider nicht vermerkt.
Daher nochmal hier eine Extra Information.

Mit besten Grüßen aus Sachsen und Gottes Segen
das Team von Kirche von unten


27.02.2026, 07:46

Dokument anzeigen

Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens hat am 6. Februar 2026 den
Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel“ veröffentlicht. Nach Prüfung durch die
Kirchenleitung wurde der Bericht an die 28. Landessynode übergeben. Diese wird auf der
Sondertagung am 6./7. März 2026 darüber beraten. Sie wird gebeten, auf Grundlage der Beratungen
erste konkrete Arbeitsaufträge an die Kirchenleitung zu beschließen. Bis zur ersten Tagung der 29.
Landessynode im November 2026 sollen konkrete Schritte und deren Machbarkeit geprüft werden.
Der Abschlussbericht versteht sich als Orientierungsrahmen, indem er mit dem Blick auf knapper
werdende Ressourcen konkrete Vorschläge unterbreitet, mit dem Anspruch, dass „das kirchliche
Leben lebendig bleiben kann“ und „wir als Landeskirche auch künftig handlungsfähig sein können“.
(kirche-im-wandel.org/bericht-der-ag-kirche-im-wandel).

Er schließt an den Zwischenbericht von 2025 an und konkretisiert diesen nun zu Empfehlungen.
Rückmeldungen und Resonanzen aus dem Beteiligungsprozess wurden ausgewertet und zur
Begründung und Bestärkung der bereits angelegten Richtungsmarkierungen herangezogen. An
einzelnen Punkten wurden gegenüber dem Zwischenbericht Korrekturen vorgenommen (zum
Beispiel sollen nun zahlenmäßig mehr und somit kleinere Kirchenbezirke gebildet werden). Aus
unserer Perspektive werden jedoch wichtige, kritisch bzw. alternativ argumentierende
Rückmeldungen zu „Kirche im Wandel“ nicht ausreichend berücksichtigt.
Unsere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Abschlussbericht und dem Prozess „Kirche im
Wandel“ erwächst aus dem Interesse, eine lebendige Kirche mit greifbaren Beziehungs- und
Glaubensräumen zu gestalten, in der wir uns gegenseitig in unserer Handlungsfähigkeit brauchen und
stärken (können).

In diesem Sinne sehen wir kritisch:
Der Abschlussbericht nimmt keinen Bezug auf die vielen Anmerkungen zur Bedeutung des Status
„Körperschaft des öffentlichen Rechts“ und den Forderungen, den Kirchgemeinden diesen Status
zu belassen, um Ihnen die notwendigen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeiten zu ermöglichen.
Es wird in den Raum gestellt, dass dieser Status den Gemeinden zu hohe Kosten und Pflichten
aufbürde, ohne dies transparent und konkret zu begründen. Demgegenüber wird ein Bedeutungs- und
Verantwortungsverlust der Kirchgemeinden vor Ort in Kauf genommen, der zum weiteren Verlust
von Selbstwirksamkeit führen und engagierte Gemeindeglieder resignieren lassen wird.
Zur Vereinfachung von Strukturen angesichts zunehmender Regelungsdichte möchte der Abschlussbericht ausschließlich mit gemeindeferner Konzentration von Kompetenzen und
Professionalisierung begegnen. Wir vermissen dagegen Empfehlungen zu alternativen
Möglichkeiten des Bürokratieabbaus.

Die Konsequenzen der Strukturveränderungen werden nicht in ihrer vollen Tragweite dargestellt,
z.B.:
- Es muss davon ausgegangen werden, dass die Kirchgemeinden mit dem Verlust des Status als
„Körperschaft des öffentlichen Rechts“ ihre Rechtsfähigkeit und ihr Eigentum verlieren.
- Die Bildung von Regionalkirchgemeinden führt dazu, dass die Anzahl der Wahlberechtigten
(Kirchenvorstände), die die Kirchenparlamente in Sachsen wählen, immer kleiner und damit
die Interessenvertretung der Kirchen vor Ort marginalisiert wird.

Wir beobachten, dass in den Kirchgemeinden angesichts der oft wiederholten Forderungen zur
Mitteleinsparung ein großer Zeit- und Handlungsdruck aufgebaut und Resignation ausgelöst wird.
Der Diskussions- und Beteiligungsprozess mit den Ortskirchgemeinden darf auch deshalb aus unserer
Sicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht beendet werden. Wir sehen es als zwingend notwendig,
miteinander weiter zu debattieren, um tragfähige Lösungen zu suchen und dabei den Bedürfnissen
und Perspektiven der Ortskirchgemeinden als einem äußerst wichtigen Glaubens- und Lebensort
wirklich gerecht zu werden.

Mit unserer Petition Kirche von unten statt Zentralisierung – Keine übereilte Strukturreform!
(www.openpetition.de/kvu) setzen wir uns gemeinsam mit inzwischen über 2.300
Mitunterzeichnenden dafür ein, dass der Diskussionsprozess weitergeht. Wir rufen die
Landessynode dazu auf, auf der Basis der Empfehlungen des Abschlussberichtes keine übereilten
inhaltlichen Richtungsentscheidungen zu treffen, sondern Weichen für einen konstruktiven
weiterführenden Diskussions- und Beteiligungsprozess zu stellen.

Im Übrigen fragen wir uns, wie Martin Luther in dieser Situation reagiert hätte. Sicher hätte er zu
einem geraten: Klartext zu reden. Anbei dazu ein alternativer Impuls.

Um unserer Petition und unseren Anliegen Nachdruck zu verleihen, laden wir zur Beteiligung ein:
Es sind am 6./7. März 2026 Mahnwachen vor der Dreikönigskirche – Haus der Kirche in Dresden zur
Sitzung der Sondersynode der 28. Landessynode und die offizielle Übergabe der Petition an die
Synodalpräsidentin geplant. Nähere Informationen dazu folgen noch.




07.02.2026, 09:38

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
liebe Schwestern und Brüder,

Zunächst vielen Dank für die vielen Rückmeldungen zur Petition und zu unseren Thesen!
Die Thesen sollen eine Diskussionsgrundlage sein, die zunächst aus der Perspektive der Kirchgemeinden vor Ort formuliert ist, diese stärken möchte, um im Diskurs des Strukturwandelprozesses gehört zu werden: Wie kann eine von den Kirchgemeinden her gedachte Landeskirche aussehen?
Die Thesen sind in den vergangenen Wochen nach bestem Wissen und Gewissen im Initiativkreis auf Basis vieler Erfahrungen auch weiterer Personen formuliert worden. Sie stellen einen Ausgangspunkt dar und sollen weiterentwickelt werden. Weitere Meinungen und Impulse sind ausdrücklich willkommen und sollen den Diskussionsbeitrag Kirche von unten bereichern und voranbringen.
👉 Deshalb, bitte teilen Sie uns Ihre Gedanken zu den Thesen mit!

Wichtig ist: Die Petition selbst hat nur zwei unmittelbare Forderungen:
1️⃣ Keine Richtungsentscheidungen im Schnelltempo kurz vor der Neuwahl der Synode und ohne breite Diskussion des Abschlussberichtes „Kirche im Wandel“ im Kirchenvolk.
2️⃣ Ehrliche Chancen für Alternativen, wie die von Kirche von unten.
Dass am 7. März 2026 tatsächlich solche Richtungsentscheidungen anstehen, sagt die Kirchenleitung selbst. Sie schreibt, die Synode solle dort die Möglichkeit haben, „grundlegende Richtungsentscheidungen zu treffen“ und Arbeitsaufträge für neue Gesetze auf den Weg zu bringen (Sitzung der Kirchenleitung vom 20. Juni 2025).
Wir kritisieren, dass vor der nächsten Strukturreform die bisherigen Reformen nicht ausreichend ausgewertet wurden. Wir sind überzeugt, dass eine Beurteilung des Gelungenen und des Offengebliebenen die Entwicklung von fundierten Alternativen unterstützen kann.
Deshalb bitten wir Sie: Unterzeichnen Sie die Petition, auch wenn manche Fragen noch offen sind.
Und zu guter Letzt:
👉 Helfen Sie bei der Verbreitung unserer Petition. Sammeln Sie Unterschriften, online und auf den Listen (Download auf der Petitionsseite). Bitte begleiten Sie das Anliegen mit Ihrem Gebet. Teilen Sie unseren Instagram-Kanal www.instagram.com/kirche_von_unten. Es werden noch sehr viele Unterschriften benötigt, damit diese Stimmen gehört werden.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – für eine lebendige Landeskirche und Vertrauen in die Kirchgemeinden vor Ort.
www.openpetition.de/kvu


20.01.2026, 11:34

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
liebe Schwestern und Brüder,

herzlichen Dank, dass Sie unsere Petition „Kirche von unten statt Zentralisierung – Keine übereilte Strukturreform!“ mit Ihrer Unterschrift unterstützen. Mit Ihnen gemeinsam haben wir bereits die Marke von 550 Unterstützerinnen und Unterstützern erreicht – ein starkes Zeichen dafür, dass viele Menschen in unserer Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens eine offene, dialogorientierte und beteiligungsstarke Gemeinschaft wollen.
Damit diese Stimmen jedoch wirklich gehört werden, braucht es mehr Öffentlichkeit. Erfahrungsgemäß finden Petitionen ab etwa 10.000 Unterschriften deutlich mehr Aufmerksamkeit – in Kirche, Medien und Politik.
Das klingt nach einer großen Zahl. Tatsächlich ist der Weg dorthin überschaubar:
Wenn jede und jeder von Ihnen etwa 20 weitere Menschen im eigenen Umfeld anspricht, können wir dieses Ziel gemeinsam erreichen.
Besonders wichtig sind dabei Regionen in Sachsen, in denen unsere Petition bisher noch wenig sichtbar ist – die „weißen Flecken“ auf der Landkarte. Vielleicht kennen Sie Menschen:
• in anderen Kirchgemeinden,
• in Initiativen, Chören oder Gesprächskreisen,
• im Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis,
die sich ebenfalls eine Kirche wünschen, die von Beteiligung, Offenheit und gegenseitigem Zuhören lebt. Schon ein kurzer Hinweis, eine persönliche Empfehlung oder das Weiterleiten des Links kann viel bewirken: 👉 www.openpetition.de/kvu
Bei Bedarf gibt es Material zum Mitsenden auf der Seite www.kirchevonunten.de im Menü „Material“.

Die nächsten Wochen bis Mitte Februar sind entscheidend, um die Petition rechtzeitig vor der Sondersitzung der Landessynode einzureichen.

Noch einmal: Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ihr Vertrauen und Ihr Engagement. Jede einzelne Unterschrift zählt – und gemeinsam können wir dafür sorgen, dass diese Debatte nicht überhört wird.

Mit herzlichen Grüßen
Das Initiativteam Kirche von unten


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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