Region: Saxony

Kirche von unten statt Zentralisierung – Keine übereilte Strukturreform!

Petition is addressed to
Landessynode und die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

3,059 Signatures

100 %
3,000 for collection target

3,059 Signatures

100 %
3,000 for collection target
  1. Launched 16/12/2025
  2. Time remaining > 3 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
personal data
 

I agree that my data may be stored. I can revoke this consent at any time.

Petition addressed to: Landessynode und die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens steht vor großen Veränderungen. Die Kirchenleitung bereitet daher einen weiteren, extrem weitreichenden Zentralisierungsschritt vor. Im bisher vorliegenden Zwischenbericht (www.kirche-im-wandel.org) wird die derzeitige Situation in den Gemeinden zwar in vielerlei Hinsicht treffend formuliert und es werden gute Ziele ins Auge gefasst. Die Lösungsvorschläge, die aus Perspektive der Kirchenleitung gemacht werden, drohen an vielen Stellen jedoch, die Probleme zu verschärfen.

Statt die Erfahrungen bisheriger Strukturanpassungen grundlegend auszuwerten und die Kirchgemeinde vor Ort zu stärken, setzt das Papier erneut auf größere, weiter entfernte und komplexere Strukturen. Dadurch drohen genau jene Defizite weiter verschärft zu werden, die selbst als problematisch beschrieben werden, und doch vielfach hausgemacht sind: der Verlust von Nähe, Verantwortung, Beziehung und geistlicher Verortung. Die angekündigten Zugewinne an Freiheit und Gestaltungsspielraum vor Ort bleiben dabei unbegründet und erscheinen aus der Perspektive der Gemeinden wenig glaubwürdig.

Konkret z.B. (Zitate aus „Kirche im Wandel“ sind jeweils fett hervorgehoben):

  • „Die Arbeitsgruppe soll ausdrücklich in ihrer Arbeit die Entscheidungen von „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ [2016] reflektieren …“ (S. 4). Statt eine umfassende und ehrliche Evaluierung von „Kirche mit Hoffnung“ insbesondere durch die Basis vorzunehmen, soll sich bereits in die nächste Reform der Reform (die eigentlich bis 2040 Ruhe versprach) gestürzt werden. „Die Zahl der Kirchgemeinden als Körperschaften öffentlichen Rechts soll sich deutlich und entsprechend reduzieren.“ (S. 13).

„Die letzten Strukturreformen bzw. -anpassungen haben dazu geführt, dass bei vielen das „Körpergefühl“ für die Gemeinde verlorengegangen ist. Die neuen Strukturverbindungen waren und sind nur bedingt in der Lage, die notwendige Verbundenheit mit der „Kirche vor Ort“ zu gewährleisten.“ (S. 7). Statt den „Körper“ der Gemeinde vor Ort nicht weiter ausbluten zu lassen, sollen zukünftig die wichtigen Personal- und Finanz-/Sach-Entscheidungen in noch größeren Strukturen getroffen werden, weit weg vom Ort, wo diese Entscheidungen ihre Wirksamkeit entfalten. „[Der Kirchgemeinde] ordnet die Landeskirche entsprechend der Gemeindegliederzahl Personal und Finanzen zu. Die Kirchgemeinden erhalten Gestaltungsspielräume für die jeweiligen Ortsgemeinden.“ (S. 13).

  • „Wir nehmen erstens wahr, dass oft nur noch mit Mühe die gewachsene Fülle an Regelungen zu durchdringen ist. Vor allem für Ehrenamtliche erzeugt die Unübersichtlichkeit eine lähmende Überkomplexität … Gremienfülle und Regelungsdichte stellen zugleich auch für den hauptamtlichen Dienst häufig und zunehmend eine Überforderung dar, die zur Ermüdung führt.“ (S. 12). Statt die (selbst verursachte) Regelungs- und Gremienfülle sowie Überkomplexität der Landeskirchengesetze und -verordnungen radikal auszudünnen, sollen wir die „nur schwer außerkirchlich zu vermittelnde und Zugänge und Anschlussfähigkeiten mindernde“ Rechtsformvielfalt als das Problem ansehen und verstehen, dass es zukünftig nur noch eine öffentlich-rechtliche Struktur gibt: die zentrale Großgemeinde, augenscheinlich in der Ausdehnung ähnlich früherer Landkreise. Die Ephorien wachsen auf die Größe der DDR-Bezirke. „Wir denken, dass die mittlere Ebene der Landeskirche neu gefasst und die Zahl der Kirchenbezirkedeutlich reduziert werden sollte. ... Denkbar wäre, die schon vorgeformten Bereiche der drei bisherigen Regionalkirchenämter in den Blick zu nehmen.“ (S. 15).
  
• Weitere Punkte finden Sie auf unserer Homepage www.kirchevonunten.de aufgelistet

Die Behauptung „Die Vielfalt und die freien Gestaltungsspielräume vor Ort sollen damit wachsen.“ (S 14) klingt vor Ort damit nicht glaubwürdig und lässt das Kirchgemeindeglied traurig aber auch mit vielen Fragezeichen zurück.

Viele Gemeinden erleben bereits: Je größer die Einheiten, desto weniger Nähe – und desto weniger Raum für beziehungsgetragenes Gemeindeleben.
Wir sind überzeugt: Der Weg in immer größere Strukturen ist nicht alternativlos.
Mit unseren 14 Thesen für eine Kirche von unten haben wir eine Alternative vorgelegt:

  • näher an den Menschen,
  • stärker in der Gemeinde verwurzelt,
  • subsidiär,
  • vertrauensbasiert,
  • theologisch klar begründet.

Eine Beschlussfassung über eine weitere Strukturreform durch die Landessynode bedarf zunächst

  • der Evaluation der bisherigen Strukturreformen,
  • der Diskussion in den Kirchgemeinden,
  • der Anhörung aller relevanten Gruppen und Meinungen sowie der ausführlichen Abwägung durch die Landessynode.

Deshalb fordern wir:

  1. der Landessynode für einen langfristigen Prozess die erforderliche Zeit zu geben.
  2. Alternative Ansätze, wie die der Basisinitiative Kirche von unten, sollen durch Kirchenleitung und Landessynode gleichberechtigt in den Entscheidungsprozess einbezogen werden.

Reason

Alle Glieder unserer Landeskirche – Gemeindeglieder sowie Haupt- und Ehrenamtliche – sollten über mehrere Zukunftswege beraten und entscheiden können, statt nur über einen einzigen Reformvorschlag, der befürchten lässt, dass die Kirchgemeinde vor Ort weiter entrechtet, enteignet und entfremdet werden könnte.

  • Mit Gottvertrauen statt Strukturangst wächst Mut zu neuen Wegen.
  • Mit Vertrauen in die Kirchgemeinden vor Ort entsteht Kreativität, Verantwortung und Engagement – auch und erst recht bei sich reduzierenden finanziellen Möglichkeiten.
  • Mit echter Beteiligung, d.h. Übertragung von Verantwortung und Entscheidungsbefugnissen an die Kirchgemeinden vor Ort kann unsere Kirche lebendig bleiben – nicht trotz kleinerer Strukturen, sondern gerade wegen ihnen.

Darum bitten wir um Ihre Unterstützung: Unterzeichnen Sie diese Petition online oder auf Papier. Geben wir Kirche von unten die Chance, als gleichwertige Option in die Zukunftsdebatte unserer Landeskirche einzutreten. Bitte teilen Sie diesen Aufruf in Ihren Gemeinden und Kreisen!
Gern laden wir Sie zudem herzlich zur konkreten Mitarbeit bei unseren (oft virtuellen) Initiativkreistreffen ein. Jeder ist willkommen. Wir sind eine Gruppe vieler Ehren- und Hauptamtlicher und diskutieren in Themen-Arbeitsgruppen die organisatorischen, finanziellen, rechtlichen und viele weitere Aspekte von Kirche von unten. Schreiben Sie uns einfach eine Email an email@kirchevonunten.de.

Mehr Infos und weitere Unterstützungsmöglichkeiten unter www.kirchevonunten.de

Kirche von unten - Cyrkej wot deleka

14 Thesen zum Zwischenbericht „Kirche im Wandel“
Mit großer Sorge beobachten wir die Strukturpläne „Kirche im Wandel“ in unserer sächsischen Landeskirche. Wandel ist nötig, jedoch:

1. Das Fundament ist das Wort Gottes, welches das kirchliche Amt als Dienst beschreibt (Mt 23,11), nicht als Herren über die Gemeinde sondern als Vorbilder der Herde zu wirken (1. Petr 5,3).

2. Die Reformation hat gegen die zentralistische, hierarchische Papstkirche mit den Organisationsprinzipien Demokratie und Subsidiarität die Kirchgemeinde vor Ort als Basis kirchlichen Lebens ins Zentrum gerückt. Dieser Zustand muss wieder hergestellt werden. Voraussetzung dafür ist das Vertrauen in die Entscheidungskompetenz der Gemeinden.

3. Die Kirchgemeinde ist der zentrale Bezugspunkt, an dem kirchliches Wirken erfahrbar wird. Deshalb braucht sie verbindliche persönliche Beziehungen und nahe Ansprechpartner.

4. Die Körperschaft des öffentlichen Rechts bleibt die angemessene Rechtsform der Gemeinden.

5. Die Größen bzw. die Organisationsstrukturen der Zusammenarbeit von Kirchgemeinden müssen von diesen selbst und freiwillig bestimmt werden.

6. Eigenverantwortung soll die grundsätzliche Handlungs- und Entscheidungsprämisse darstellen. Personal-, Finanz- und Sachentscheidungen, die die Gemeinde betreffen, sollen durch die Gemeinde entschieden werden.

7. Za serbske cyrkwinske žiwjenje je dalša marginalizacija we wulkej strukturje wosebity strach (Für das sorbische kirchliche Leben ist die weitere Marginalisierung in einer großen Struktur eine besondere Gefahr). Die regional und geschichtlich vielfältige Prägungen sowie die Stadt- / Landbesonderheiten sind Identitätsanker, die sich in den Strukturen wiederfinden müssen.

8. Die Voraussetzungen zur Anstellung im Gemeindedienst müssen flexibler gestaltet sein.

9. Das Ehrenamt ist mehr denn je unverzichtbar für das Leben unserer Gemeinden. Dies muss sich in den Entscheidungsbefugnissen für Kirchenvorstände und Gemeindeglieder niederschlagen.

10. Es muss ein grundsätzliches Umdenken in der Finanzierung der Kirche geben: Ein viel größerer Anteil der Kirchensteuern muss bei den Gemeinden bleiben. Was die Kirchensteuer nicht mehr finanziert, müssen die Gemeinden selbst aufbringen dürfen. Selbstverständlich soll die Landeskirche weiterhin auf dem Solidaritätsprinzip beruhen, schwächere Gemeinden werden unterstützt, übergemeindliche Aufgaben werden gemeinsam getragen.

11. Die Verbeamtungen in unserer Landeskirche sollten ernsthaft in Frage gestellt werden.

12. Die mittleren Ebenen (Kirchenbezirke, Regionalkirchenämter) sind in Ihrer Funktion zukunftsfähig auszugestalten und an den Bedarfen der Kirchgemeinden auszurichten. Sie dürfen nicht pauschal weiter vergrößert werden.

13. Durch die Rückgabe von Verantwortlichkeiten an die Gemeinden können effizientere Leitungsstrukturen entstehen. So wird auch das Landeskirchenamt entlastet und kann seinen Beitrag zu erforderlichen Einsparungen leisten.

14. Die geistliche Leitung unserer Landeskirche und in den Gemeinden müssen jeweils von der Leitung der Verwaltung getrennt werden.

Thank you so much for your support, Basisinitiative Kirche von unten, Lichtenau
Question to the initiator

Share petition

Image with QR code

Tear-off stub with QR code

download (PDF)

Petition details

Petition started: 12/16/2025
Collection ends: 07/06/2026
Region: Saxony
Topic: Culture

Translate this petition now

new language version

News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

    Wie bereits Informiert findet am 6. und 7. März eine Sondertagung unserer Landessynode statt.
    Dazu eine Wichtige Information:

    Heute den 6. März ab 21 Uhr wird ist im Foyer im Haus der Kirche einen Gesprächsraum geben, wo Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich eingeladen sind mit Synodalen zum Bericht „Kirche im Wandel“ ins Gespräch zu kommen.

    Dies ist im Allgemeinen Tagesablauf leider nicht vermerkt.
    Daher nochmal hier eine Extra Information.

    Mit besten Grüßen aus Sachsen und Gottes Segen
    das Team von Kirche von unten
  • Liebe Petent/in
    Wie bereits Informiert findet am 6. und 7. März eine Sondertagung unserer Landessynode statt. 
    Dazu eine Wichtige Information:

    Heute den 6. März ab 21 Uhr wird ist im Foyer im Haus der Kirche einen Gesprächsraum geben, wo Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich eingeladen sind mit Synodalen zum Bericht „Kirche im Wandel“ ins Gespräch zu kommen.

    Dies ist im Allgemeinen Tagesablauf leider nicht vermerkt.
    Daher nochmal hier eine Extra Information.

    Mit besten Grüßen aus Sachsen und Gottes Segen
    das Team von Kirche von unten

  • Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens hat am 6. Februar 2026 den
    Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel“ veröffentlicht. Nach Prüfung durch die
    Kirchenleitung wurde der Bericht an die 28. Landessynode übergeben. Diese wird auf der
    Sondertagung am 6./7. März 2026 darüber beraten. Sie wird gebeten, auf Grundlage der Beratungen
    erste konkrete Arbeitsaufträge an die Kirchenleitung zu beschließen. Bis zur ersten Tagung der 29.
    Landessynode im November 2026 sollen konkrete Schritte und deren Machbarkeit geprüft werden.
    Der Abschlussbericht versteht sich als Orientierungsrahmen, indem er mit dem Blick auf knapper
    werdende Ressourcen konkrete Vorschläge unterbreitet, mit dem Anspruch, dass „das kirchliche
    Leben lebendig bleiben kann“ und „wir als Landeskirche auch künftig handlungsfähig sein können“.
    (https://kirche-im-wandel.org/bericht-der-ag-kirche-im-wandel).

    Er schließt an den Zwischenbericht von 2025 an und konkretisiert diesen nun zu Empfehlungen.
    Rückmeldungen und Resonanzen aus dem Beteiligungsprozess wurden ausgewertet und zur
    Begründung und Bestärkung der bereits angelegten Richtungsmarkierungen herangezogen. An
    einzelnen Punkten wurden gegenüber dem Zwischenbericht Korrekturen vorgenommen (zum
    Beispiel sollen nun zahlenmäßig mehr und somit kleinere Kirchenbezirke gebildet werden). Aus
    unserer Perspektive werden jedoch wichtige, kritisch bzw. alternativ argumentierende
    Rückmeldungen zu „Kirche im Wandel“ nicht ausreichend berücksichtigt.
    Unsere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Abschlussbericht und dem Prozess „Kirche im
    Wandel“ erwächst aus dem Interesse, eine lebendige Kirche mit greifbaren Beziehungs- und
    Glaubensräumen zu gestalten, in der wir uns gegenseitig in unserer Handlungsfähigkeit brauchen und
    stärken (können).

    In diesem Sinne sehen wir kritisch:
    Der Abschlussbericht nimmt keinen Bezug auf die vielen Anmerkungen zur Bedeutung des Status
    „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ und den Forderungen, den Kirchgemeinden diesen Status
    zu belassen, um Ihnen die notwendigen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeiten zu ermöglichen.
    Es wird in den Raum gestellt, dass dieser Status den Gemeinden zu hohe Kosten und Pflichten
    aufbürde, ohne dies transparent und konkret zu begründen. Demgegenüber wird ein Bedeutungs- und
    Verantwortungsverlust der Kirchgemeinden vor Ort in Kauf genommen, der zum weiteren Verlust
    von Selbstwirksamkeit führen und engagierte Gemeindeglieder resignieren lassen wird.
    Zur Vereinfachung von Strukturen angesichts zunehmender Regelungsdichte möchte der Abschlussbericht ausschließlich mit gemeindeferner Konzentration von Kompetenzen und
    Professionalisierung begegnen. Wir vermissen dagegen Empfehlungen zu alternativen
    Möglichkeiten des Bürokratieabbaus.

    Die Konsequenzen der Strukturveränderungen werden nicht in ihrer vollen Tragweite dargestellt,
    z.B.:
    - Es muss davon ausgegangen werden, dass die Kirchgemeinden mit dem Verlust des Status als
    „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ ihre Rechtsfähigkeit und ihr Eigentum verlieren.
    - Die Bildung von Regionalkirchgemeinden führt dazu, dass die Anzahl der Wahlberechtigten
    (Kirchenvorstände), die die Kirchenparlamente in Sachsen wählen, immer kleiner und damit
    die Interessenvertretung der Kirchen vor Ort marginalisiert wird.

    Wir beobachten, dass in den Kirchgemeinden angesichts der oft wiederholten Forderungen zur
    Mitteleinsparung ein großer Zeit- und Handlungsdruck aufgebaut und Resignation ausgelöst wird.
    Der Diskussions- und Beteiligungsprozess mit den Ortskirchgemeinden darf auch deshalb aus unserer
    Sicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht beendet werden. Wir sehen es als zwingend notwendig,
    miteinander weiter zu debattieren, um tragfähige Lösungen zu suchen und dabei den Bedürfnissen
    und Perspektiven der Ortskirchgemeinden als einem äußerst wichtigen Glaubens- und Lebensort
    wirklich gerecht zu werden.

    Mit unserer Petition Kirche von unten statt Zentralisierung – Keine übereilte Strukturreform!
    (www.openpetition.de/kvu) setzen wir uns gemeinsam mit inzwischen über 2.300
    Mitunterzeichnenden dafür ein, dass der Diskussionsprozess weitergeht. Wir rufen die
    Landessynode dazu auf, auf der Basis der Empfehlungen des Abschlussberichtes keine übereilten
    inhaltlichen Richtungsentscheidungen zu treffen, sondern Weichen für einen konstruktiven
    weiterführenden Diskussions- und Beteiligungsprozess zu stellen.

    Im Übrigen fragen wir uns, wie Martin Luther in dieser Situation reagiert hätte. Sicher hätte er zu
    einem geraten: Klartext zu reden. Anbei dazu ein alternativer Impuls.

    Um unserer Petition und unseren Anliegen Nachdruck zu verleihen, laden wir zur Beteiligung ein:
    Es sind am 6./7. März 2026 Mahnwachen vor der Dreikönigskirche – Haus der Kirche in Dresden zur
    Sitzung der Sondersynode der 28. Landessynode und die offizielle Übergabe der Petition an die
    Synodalpräsidentin geplant. Nähere Informationen dazu folgen noch.

Eine Großgemeinde ist sehr mit sich selbst beschäftigt. Wir wollen jedoch in die kirchenferne Gesellschaft ausstrahlen, Kirche für andere sein, so gut es geht. Dafür werden gesunde kleinere Gemeindestrukturen benötigt, um möglichst viele Berührungspunkte nach außen zu schaffen, in die Kommune und in die Nachbarschaft. Viele kleine Kugeln haben eine sehr viel größere Außenberührung als eine große.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

Weil Kirche und Gemeinde vor allem durch die Menschen, die sich engagieren und von Gemeinschaft und Selbständigkeit lebt.

Ich finde es weiterhin sehr wichtig, dass alle Grundstücke in welcher Form auch immer, bei den einzelnen Kirchengemeinden bleiben und betreut werden. Dankeschön

Ich bin GKR-Vorsitzender in einer kleinen Pfarrerlosen - Vakanz Kirchengemeinde.

Weil Kirchl . Leben in kleinen Einheiten
Vertrauensvoller, übersichtlicher und erreichbarer ist.

Damit Kirchgemeinden ihre Entscheidungshoheit behalten, besonders in rechtlichen Fragen und Personalentscheidungen.

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages. To the tools

Translate this petition now

new language version

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now