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  • Änderungen an der Petition

    14-12-17 15:50 Uhr

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    Neue Begründung: Hier ein Auszug von der aktuellen Pressemeldung des Zoo's:
    Aktuell gibt es Überlegungen, ob eine Abgabe der beiden Schimpansen nun doch eine Option sein könnte. Möglicherweise können sie in für sie passenden Gruppen älterer Schimpansen in anderen Zoos aufgenommen werden. Dies könnte für beide Schimpansen eine Chance sein, ihr weiteres Leben mit mehreren Artgenossen unter guten Bedingungen zu verbringen. Beide Tiere hätten in ihrer neuen Umgebung ständigen Zugang zu einer Außenanlage, was in Wuppertal nicht gewährleistet werden kann. Im Grünen Zoo teilen sich die Schimpansen die Außenanlage mit den Bonobos. Leider können die Schimpansen die Außenanlage aufgrund der räumlichen Gegebenheiten im Menschenaffenhaus jedoch deutlich seltener als ursprünglich erhofft nutzen.
    Ob es tatsächlich zu einer Abgabe der beiden Schimpansen kommt, steht zum derzeitigen Zeit-punkt noch nicht fest. Gemeinsam mit den beteiligten Zoos und dem Europäische Erhaltungszuchtprogramm wird aktuell geprüft, ob ein Transfer von Schimpansen „Kitoto“ und „Epulu“ möglich und sinnvoll ist. Dabei werden natürlich auch die Besonderheiten und das Alter der Tiere mit berücksichtigt. Sollte ein Umzug der beiden in Betracht kommen, wird natürlich auch ein Plan für den Fall entwickelt, dass die beiden Tiere nicht in ihrer neuen Umgebung zurechtkommen sollten.
    Statement von Claudia Otte:
    Alte Bäume sollte man nicht verpflanzen, Kitoto und gerade Epulu sind eine Institution im Wuppertaler Zoo, er kennt seine Leute, er kennt die Stammbesucher, freut sich wenn die bekannten Gesichter vor seinem Gehege stehen und auf eine ihm gewohnte Art und Weise mit ihm kommunizieren. Da Epulu nur noch fünf bis zehn Jahre Lebenserwartung hat, sollte man ihm eine Trennung von seinem vertrauten Zuhause, seinen vertrauten Pflegern und seiner vertrauten Partnerin ersparen. Das Gleiche gilt für Kitoto, die vor der Vergesellschaftung mit Epulu auch ein ausgesprochenes Problemtier war. Beide konnten nicht mit anderen Schimpansen vergesellschaftet werden. Jetzt soll das möglich sein ?
    Laut einem vom Zoo Wuppertal in Auftrag gegebenen Gutachten( www.zoo-wuppertal.de/fileadmin/zoo_wuppertal/img/content/startseite/Stellungnahme_zur_Schimpansenhaltung.pdf ) aus dem Jahre 2013 Stellungnahme_zur_Schimpansenhaltung.pdf von Dr. Wolfram Rietschel, Fachtierazt für Zoo- und Wildtiere, wäre der Versuch eines Transfer der Tiere oder gar einer Integration der Tiere in eine bestehende Schimpansengruppe, mit nicht vorhersehbaren Risiken verbunden und vom tiergärtnerischen Standpunkt aus Unsinn. Die Empfehlung von Dr Rietschel lautet:,, Unter Berücksichtigung aller mir bekannten Fakten komme ich, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile zu dem Schluss, dass es für die beiden Schimpansen am besten ist, im Zoo Wuppertal zu bleiben.”
    Weiter schreibt Dr Rietschel in seinem Gutachten:,, Ob eine Abgabe an eine andere Haltung im Inland oder Ausland den Tieren eine bessere Lebensqualität ermöglicht, ist sehr zu bezweifeln. Außerdem kann man auch aus Tierschutzgründen einem 44jährigen ( jetzt 50) jährigen Schimpansen einen derartigen Wechsel kaum zumuten.” Zudem sind in diesem Falle auch Absatz 4 des ,, Geltungsbereich und allgemeine Grundsätze” des Säugetiergutachtens zu beachten: Besonders sorgfältig ist das individuelle Risiko einer abrupten Veränderung der Haltungsumstände bei älteren Tieren abzuwägen, die einen großen Teil ihrer Lebensspanne unter anderen Bedingungen verbracht haben”
    Die Probleme bei der Nutzung ( Zuweg) Außenanlage, könnten durch Verschalungen (Sichtschutz) umgangen werden. Interne Quellen vermuten eine Vergrößerung der Bonobogruppe und damit würde natürlich mehr Platz im Menschenaffenhaus gebraucht. Sollte das ein Grund sein, die beiden Schimpansen zu trennen und in andere Zoos abzugeben und die damit einhergehenden Risiken in Kauf zu nehmen, wäre das Vorschieben einer Chance auf ein besseres Leben, aus Tierschutzgründen nicht zu verstehen.
    Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz hat im übrigens noch 2013 den beiden Schimpansen “Bestandsschutz” zugesagt. Das heißt, dass Epulu bis zu seinem natürlichen Lebensende im Zoo Wuppertal bleiben wird, erst dann soll Kitoto in andere Obhut kommen.
    Dr. Lawrenz und sein Team sollten sich wirklich überlegen, ob es das wert ist, diesen alten Schimpansen, der nur noch wenige Jahre zu leben hat, noch in fremder Umgebung zu verbringen. Hier in Wuppertal ist sein Zuhause, hier sollte er mit Kitoto bleiben dürfen.


  • Änderungen an der Petition

    14-12-17 15:48 Uhr

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    Neue Begründung: Hier ein Auszug von der aktuellen Pressemeldung des Zoo's:
    Aktuell gibt es Überlegungen, ob eine Abgabe der beiden Schimpansen nun doch eine Option sein könnte. Möglicherweise können sie in für sie passenden Gruppen älterer Schimpansen in anderen Zoos aufgenommen werden. Dies könnte für beide Schimpansen eine Chance sein, ihr weiteres Leben mit mehreren Artgenossen unter guten Bedingungen zu verbringen. Beide Tiere hätten in ihrer neuen Umgebung ständigen Zugang zu einer Außenanlage, was in Wuppertal nicht gewährleistet werden kann. Im Grünen Zoo teilen sich die Schimpansen die Außenanlage mit den Bonobos. Leider können die Schimpansen die Außenanlage aufgrund der räumlichen Gegebenheiten im Menschenaffenhaus jedoch deutlich seltener als ursprünglich erhofft nutzen.
    Ob es tatsächlich zu einer Abgabe der beiden Schimpansen kommt, steht zum derzeitigen Zeit-punkt noch nicht fest. Gemeinsam mit den beteiligten Zoos und dem Europäische Erhaltungszuchtprogramm wird aktuell geprüft, ob ein Transfer von Schimpansen „Kitoto“ und „Epulu“ möglich und sinnvoll ist. Dabei werden natürlich auch die Besonderheiten und das Alter der Tiere mit berücksichtigt. Sollte ein Umzug der beiden in Betracht kommen, wird natürlich auch ein Plan für den Fall entwickelt, dass die beiden Tiere nicht in ihrer neuen Umgebung zurechtkommen sollten.
    Statement von Claudia Otte:
    Alte Bäume sollte man nicht verpflanzen, Kitoto und gerade Epulu sind eine Institution im Wuppertaler Zoo, er kennt seine Leute, er kennt die Stammbesucher, freut sich wenn die bekannten Gesichter vor seinem Gehege stehen und auf eine ihm gewohnte Art und Weise mit ihm kommunizieren. Da Epulu nur noch fünf bis zehn Jahre Lebenserwartung hat, sollte man ihm eine Trennung von seinem vertrauten Zuhause, seinen vertrauten Pflegern und seiner vertrauten Partnerin ersparen. Das Gleiche gilt für Kitoto, die vor der Vergesellschaftung mit Epulu auch ein ausgesprochenes Problemtier war. Beide konnten nicht mit anderen Schimpansen vergesellschaftet werden. Jetzt soll das möglich sein ?
    Laut einem vom Zoo Wuppertal in Auftrag gegebenen Gutachten Gutachten( www.zoo-wuppertal.de/fileadmin/zoo_wuppertal/img/content/startseite/Stellungnahme_zur_Schimpansenhaltung.pdf ) aus dem Jahre 2013 Stellungnahme_zur_Schimpansenhaltung.pdf von Dr. Wolfram Rietschel, Fachtierazt für Zoo- und Wildtiere, wäre der Versuch eines Transfer der Tiere oder gar einer Integration der Tiere in eine bestehende Schimpansengruppe, mit nicht vorhersehbaren Risiken verbunden und vom tiergärtnerischen Standpunkt aus Unsinn. Die Empfehlung von Dr Rietschel lautet:,, Unter Berücksichtigung aller mir bekannten Fakten komme ich, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile zu dem Schluss, dass es für die beiden Schimpansen am besten ist, im Zoo Wuppertal zu bleiben.”
    Weiter schreibt Dr Rietschel in seinem Gutachten:,, Ob eine Abgabe an eine andere Haltung im Inland oder Ausland den Tieren eine bessere Lebensqualität ermöglicht, ist sehr zu bezweifeln. Außerdem kann man auch aus Tierschutzgründen einem 44jährigen ( jetzt 50) jährigen Schimpansen einen derartigen Wechsel kaum zumuten.” Zudem sind in diesem Falle auch Absatz 4 des ,, Geltungsbereich und allgemeine Grundsätze” des Säugetiergutachtens zu beachten: Besonders sorgfältig ist das individuelle Risiko einer abrupten Veränderung der Haltungsumstände bei älteren Tieren abzuwägen, die einen großen Teil ihrer Lebensspanne unter anderen Bedingungen verbracht haben”
    Die Probleme bei der Nutzung ( Zuweg) Außenanlage, könnten durch Verschalungen (Sichtschutz) umgangen werden. Interne Quellen vermuten eine Vergrößerung der Bonobogruppe und damit würde natürlich mehr Platz im Menschenaffenhaus gebraucht. Sollte das ein Grund sein, die beiden Schimpansen zu trennen und in andere Zoos abzugeben und die damit einhergehenden Risiken in Kauf zu nehmen, wäre das Vorschieben einer Chance auf ein besseres Leben, aus Tierschutzgründen nicht zu verstehen.
    Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz hat im übrigens noch 2013 den beiden Schimpansen “Bestandsschutz” zugesagt. Das heißt, dass Epulu bis zu seinem natürlichen Lebensende im Zoo Wuppertal bleiben wird, erst dann soll Kitoto in andere Obhut kommen.
    Dr. Lawrenz und sein Team sollten sich wirklich überlegen, ob es das wert ist, diesen alten Schimpansen, der nur noch wenige Jahre zu leben hat, noch in fremder Umgebung zu verbringen. Hier in Wuppertal ist sein Zuhause, hier sollte er mit Kitoto bleiben dürfen.