Liebe Theaterfreunde,
seit heute „hängen“ wir an der Callenberger Unterführung in Coburg.
Aktueller Zwischenstand: 3160 Unterschriften
Ziel: 5000
Folgende Aussagen haben wir:
Antrag Barbara Kammerscheid, Stadträtin CSU (ehem. SBC) vom 25. Februar 2016 im Stadtrat: „Prüfung der Festlegung von Budgets für das Landestheater Coburg ab der Spielzeit 2017/2018“.
Ergänzungsantrag Mathias Langbein (SBC) ebd.:
„Die Stadtverwaltung möge prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, ab der Spielzeit 2017/2018 für das Landestheater eine Reduzierung des Budgets festzulegen.“
Antrag Wählergemeinschaft Pro Coburg 24. Januar 2019 :
„Die bisher als Interimsspielstätte geplanten Neubauten auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände sollen dauerhaft die neue Spielstätte des Landestheaters Coburg werden.“
Angesichts solcher Überlegungen des Stadtrats in der Vergangenheit und der vagen Aussagen in der Gegenwart müssen wir weiterhin im Gespräch und am Ball bleiben.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung !
Team Altstadtfreunde Coburg e.V.
Sehr geehrter Herr Freise, vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können ihm dadurch Nachdruck verleihen, dass Sie ihn an den Oberbürgermeister und Stadtrat von Coburg senden.Vielleicht finden sich auch noch weitere Unterstützer. Vielen Dank! Team Altstadtfreunde Coburg e.V.
Diese Petition ist mir deshalb wichtig, weil ich davon überzeugt bin, daß nur ein ganz massiver Widerstand auf allen Ebenen (und das nicht nur per Petitionen !) den Verantwortlichen der Stadt Coburg nachdrücklich und zwingend vor Augen führt, was hier auf dem Spiel steht und daß ihnen klar wird, was sie erwarten dürfen, wenn sie das Theatergebäude zweckentfremden oder gar eine Totalschließung vornehmen. Ich setze persönlich alles daran - und ich werde sicher nicht der einzige Bürger der Stadt Coburg sein, der so denkt - daß dieses Herz inmitten von Coburg dauerhaft schlägt und wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft kräftige und unüberhörbare kulturelle Impulse verleiht; es muß den Verantwortlichen folglich klar gemacht werden, daß bei Nichtbeachtung des breiten Willens der Bürgerschaft nach dauerhaften Erhalt des Theaters am Schlossplatz ein politischer Flächenbrand entstehen wird, den alles Wasser der Itz nicht löschen wird.
Noch ein letztes Wort: es ist aus meiner Sicht beschämend und vielsagend, wie wenig Bedeutung eine Gruppe von Verantwortlichen aus Verwaltung und Politik ganz offenbar kulturellen Interessen und Notwendigkeiten entgegenbringt, denn wie sonst soll man sich ein solches Desinteresse erklären. Kunst und Kultur ist mehr als die Organisation diverser "Events" oder sonstiger reiner Spaß- und Unterhaltungsveranstaltungen - es wird Zeit, daß diese Leute das begreifen. Ich will ihnen mit meiner Stimme das Nachdenken leichter machen.
Liebe Theaterfreunde,
seit dem Start im September haben wir schon viel erreicht. 2235 Unterschriften.Das sind 45% unseres Sammelziels! Herzlichen Dank!
Es hat sich herausgestellt, dass gerne noch viel mehr Bürger unsere Petition unterstützen würden, wenn sie handschriftlich unterschreiben könnten.
Deshalb unsere Bitte: Laden Sie aus dem blauen Feld der Petition (s. Anlage) die Unterschriftenliste und den Text herunter und kopieren Sie diese.
Fragen Sie in Apotheken, Geschäften, Vereinen u.s.w. ob Sie diese dort auslegen dürfen. Vielleicht können Sie auch in Ihrer Nachbarschaft und bei Freunden sammeln.
Volle Listen können Sie scannen, auf Ihrem Desktop speichern und dann über die Petitionsseite hochladen.
Oder schicken an:
Altstadtfreunde Coburg e.V.
Lothringer Str. 6
96450 Coburg
Natürlich können Sie diese Listen nicht nur in Coburg sondern auch in der Region auslegen, da das Landestheater Coburg auch dort sehr viele Freunde hat.
Kommentar
Dipl.-Ing. Architekt Wolfram Richter, Dresden:
"Kulturerbe, Historie der Stadt, Vertrag Prinz Albert, Tradition.
Jede Stadt mit mehreren Theatern wird reicher, nicht nur an Kultur. Sie gewinnt an Menschen, am Dialog."
Sehr geehrter Herr Richter,
wir freuen uns sehr, dass Sie die Chance von mehreren Theatern in Coburg als Bereicherung für den Menschen sehen. Wir werden diesen Aspekt verstärkt in die Diskussion mit der Stadt einbringen.
Liebe Theaterfreunde,
Coburger Tageblatt 18.09.2023: Interview mit Martin Mittag, Landtagsabgeordneter CSU, Mitglied des einflussreichen Theaterausschusses.
Zitat:"Ich sage zum einen: Das Landestheater muss und soll erhalten werden....Die Kosten dürfen aber nicht ins Unendliche steigen. Deshalb wundere ich mich, dass es zu den jetzigen Sanierungplänen keinen Plan B gibt. Vielleicht wären ja Teillösungen möglich. In diesem Zusammenhang sehe ich das 'GLOBE' als große Chance. Denn das 'GLOBE' könnte Teil dieser Lösung sein. Man könnte es zum Beispiel langfristig für eine Sparte des Theaters nutzen und dadurch das große Haus am Schlossplatz entlasten." Zitat Ende
Liebe Unterstützer ,
fragen Sie Herrn Mittag, wie sich ein solcher PLAN B gestalten soll. Was ist mit den anderen Sparten? Welche Sparte soll im GLOBE sein? Wird der Staat sich dann noch mit 75% an der Sanierung des Großen Hauses beteiligen ? Was passiert finanziell und kulturell mit der Stadt, wenn das Haus am Schlossplatz nicht saniert wird?
Kontakte Martin Mittag MdL:
mittag@csu-mdl.de
Luitpoldstr. 19 96145 Sesslach Tel.: 09569/1899878 oder schreiben Sie einen Leserbrief:o.schmidt@infranken.de;redaktion.coburg@infranken.de
Fragen Sie Herrn OB Sauerteig öffentlich und Ihnen bekannte Stadträte, ob sie die Sache genauso sehen.
Oberbürgermeister Dominik Sauerteig , Markt 1 96450 Coburg
obm@coburg.de T.: 09561/89-1011
Prof.Dr. Christian Illies,Coburg " Der Staatsvertrag war die Sternstunde Coburgs im 20. Jahrhundert, dessen Kündigung wäre der Tiefpunkt des 21.Jahrhunderts."
Werben Sie weiter für Unterstützer. Nur wenn wir viele sind, haben wir Gewicht. Am 8.10. ist Landtagswahl!
Vielen Dank und beste Grüße Altstadtfreunde Coburg e.V.