12.11.2023, 13:53
Wolfgang Freise, Coburg 26.10.2023
Diese Petition ist mir deshalb wichtig, weil ich davon überzeugt bin, daß nur ein ganz massiver Widerstand auf allen Ebenen (und das nicht nur per Petitionen !) den Verantwortlichen der Stadt Coburg nachdrücklich und zwingend vor Augen führt, was hier auf dem Spiel steht und daß ihnen klar wird, was sie erwarten dürfen, wenn sie das Theatergebäude zweckentfremden oder gar eine Totalschließung vornehmen. Ich setze persönlich alles daran - und ich werde sicher nicht der einzige Bürger der Stadt Coburg sein, der so denkt - daß dieses Herz inmitten von Coburg dauerhaft schlägt und wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft kräftige und unüberhörbare kulturelle Impulse verleiht; es muß den Verantwortlichen folglich klar gemacht werden, daß bei Nichtbeachtung des breiten Willens der Bürgerschaft nach dauerhaften Erhalt des Theaters am Schlossplatz ein politischer Flächenbrand entstehen wird, den alles Wasser der Itz nicht löschen wird.
Noch ein letztes Wort: es ist aus meiner Sicht beschämend und vielsagend, wie wenig Bedeutung eine Gruppe von Verantwortlichen aus Verwaltung und Politik ganz offenbar kulturellen Interessen und Notwendigkeiten entgegenbringt, denn wie sonst soll man sich ein solches Desinteresse erklären. Kunst und Kultur ist mehr als die Organisation diverser "Events" oder sonstiger reiner Spaß- und Unterhaltungsveranstaltungen - es wird Zeit, daß diese Leute das begreifen. Ich will ihnen mit meiner Stimme das Nachdenken leichter machen.
08.09.2023, 08:05
Korrektur eines Rechtschreibfehlers: traditionell statt traditional
Neuer Petitionstext:
Das Landestheater am Schlossplatz in Coburg muss als traditionalertraditioneller Ort für das Dreispartentheater erhalten bleiben!
Neue Begründung: Dieses Haus wurde 1840 als herzogliches Theater eröffnet und steht unter Denkmalschutz. Laut Staatsvertrag von 1919 übernimmt der Freistaat Bayern 40 %40 % der Kosten für den laufenden Betrieb und die Stadt Coburg verpflichtet sich, „das frühere Hoftheater unter der Bezeichnung ‚Coburger Landestheater‘ auf seiner bisherigen künstlerischen Höhe“ fortzuführen und „die laufende Unterhaltung der Baulichkeit“ zu gewährleisten.
In der 2016 zwischen Freistaat Bayern und der Stadt Coburg geschlossenen Finanzierungsvereinbarung sichert der Freistaat eine Übernahme von 75 %75 % der Kosten für die Sanierung des Haupthauses zu.
Zitat Oberbürgermeister Tessmer, 2017 :
„Die Finanzierungsvereinbarung mit dem Freistaat Bayern ist ausgehandelt, das Staatliche Bauamt hat vor einem Jahr die Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben und im Herbst 2016 vergeben. Und jetzt wird eben geplant.“
Der Spielbetrieb lief trotz baulicher Mängel weiter.
In der Stadtratssitzung v. 24.01.2019 hatte die Wählergemeinschaft Pro Coburg e.V. folgenden Dringlichkeitsantragfolgenden Dringlichkeitsantrag gestellt:
1. „Die bisher als Interimsspielstätte geplanten Neubauten auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände sollen dauerhaft die neue Spielstätte des Landestheaters CoburgLandestheaters Coburg werden.
2. Das bisherige, so genannte ‚Große Haus‘ am Schlossplatz, wird nur in so weit saniert, dass ein Betrieb als Veranstaltungsstätte für kleinere Events, Galas, Empfänge, …Empfänge, … oder Firmenveranstaltungen, ohne größeren technischen Bedarf … möglich ist.“
Laut Protokoll über die Stadtratssitzung v. 24.01.2019 TOP 1 wurden wurden u.a. folgende Argumente gegenArgumente gegen diesen Antrag vorgetragen:
- Die Interimsspielstätte („Globe“) sei nicht für dauerhaften Betrieb geeignet.
- „Den großen Bauunterhalt des ‚Globe‘ trage dann die Stadt Coburg.“
- Der Freistaat werde den Spielbetrieb im „Globe“ nicht finanzieren.
- Es wird bezweifelt, dass der Freistaat bereit sei 75% der Sanierungskosten für das Haus am Schloss platz zu übernehmen, um eine Eventlocation daraus zu machen.
Es Es stelle sich die Frage, ob es wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig sei, das Haus am Schlossplatz als Spielstätte aufzugeben und dauerhaft in das „Globe“ zu ziehen.
Daraufhin hatte Pro Coburg e.V. den Antrag zurückgenommen.
Im Mai 2023 wurde die Betriebsgenehmigung des Haupthauses aufgrund schwerer baulicher Mängel nach mehreren Verlängerungen endgültig entzogen. Ab Herbst 2023 läuft der Spielbetrieb in der Ausweichstätte „Globe“ am ehemaligen Güterbahnhof.
Obwohl bisher nicht einmal eine aktuelle, belastbare Kostenschätzung vorliegt, hat sich schon zum jetzigen Zeitpunkt eine Mehrheit des Stadtrates für Ausstiegsklauseln aus dem Sanierungsvorhabendem Sanierungsvorhaben entschieden.
So ermöglicht beispielsweise die neue, im Juli 2023 unterzeichnete Finanzierungsvereinbarungunterzeichnete Finanzierungsvereinbarung zwischen der Stadt Coburg und dem Freistaat Bayern zwei Möglichkeiten des Ausstiegs in der Planungsphase.
Zitat Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, April 2023:
„Noch sind die Kosten lediglich ein Kostenrahmen. Im Laufe der Planungsphasen wird dieser Kostenrahmen durch auf konkreten Planungen basierende Kostenschätzung, Kostenberechnung und Kostenvoranschlag ersetzt. Sobald Kostenschätzung und Kostenvoranschlag vorliegen, hat der Coburger Stadtrat jeweils erneut die Möglichkeit, über die Generalsanierung abzustimmen.“ abzustimmen.“
Das Landestheater als Dreispartenhaus ist das Herzstück des Coburger Kulturlebens, zieht überregional Besucher an und wirkt durch Gastspiele weit über die Stadtgrenzen.
Das Landestheater ist ein bedeutender Standortfaktor für unsere global agierenden Unternehmen.
Forderung: Das Landestheater Coburg muss als Dreispartentheater am Schlossplatz erhalten bleiben!
Bitte helfen Sie den Altstadtfreunden Coburg e.V. beie.V. bei ihrem Anliegen.
Unterzeichnen Sie jetzt! Vielen Dank!
Altstadtfreunde Coburg e.V.
Neues Zeichnungsende: 05.09.2024
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 51 (51 in Deutschland)