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    25.05.2018 08:23 Uhr

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    Neue Begründung: Wir von AEBS haben eine Petition gegen die österreichische schwarz/blaue Regierung gestartet. Diese #Indexierung verstößt nicht nur gegen die europäischen Gesetze, sondern ist auch diskriminierend gegenüber im Ausland lebenden Kindern, deren Eltern in Österreich arbeiten und ihre Steuern bezahlen.
    Die schwarz/blaue Regierung muss bedenken, dass über 60.000 selbständige Personenbetreuer nach Österreich kommen, um Senioren und behinderte Personen zu betreuen und um ihr Leben etwas leichter und menschenwürdiger zu machen.
    Dabei vernachlässigen die selbständigen Personenbetreuer ihre eigene Familie und ihre Kinder, was für eine österreichische Familie nicht unbedingt verständlich ist. Stellen Sie sich vor, Sie würden selbst alle zwei Monate für jeweils einen Monat ihre Familie und Kinder alleine lassen und dann nach Hause kommen mit ca. 1.100,00 €. Oder Sie selbst kümmern sich um Ihre Mama oder ihren Papa 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr!
    Fast 90% der selbständigen Personenbetreuer haben diesen Job akzeptiert, weil das Einkommen in den Heimatländern katastrophal ist. Alle Betreuer machen diesen Job mit Liebe und Gehorsam, obwohl es ihnen im Herzen schmerzt, weil die eigenen Kinder nicht in der Nähe sind.
    Wir von AEBS haben in den letzten 3 Jahren öfter mit den österreichischen Wirtschaftskammern und dem Sozialministerium gesprochen, dass etwas nicht stimmt in dieser Branche. Die selbständigen Personenbetreuer sind Non-Stop in Bereitschaft. Keine Freizeit, keine Feiertage, keine Möglichkeit, selbst etwas zu unternehmen. Und sie verdienen nur ca. 1.100,00 € netto.
    Trotz unserer Bemühungen passierte nichts in den letzten Jahren in dieser Branche. Jetzt kommt eine neue Regierung und versucht noch zusätzliche Kürzungen an den Einkommen der Personenbetreuer zu machen, obwohl die den schwersten, aber gleichzeitig den liebevollsten Job in Österreich machen.
    Es ist noch zu bedenken, dass die Kinderbeihilfen, keine Sozialleistung sind, die man nach Region, Einkommen und Lebenshaltungskosten berechnet, sondern eine Steuerleistung. Die Steuerleistung ist die gleiche Leistung für alle.
    Sollte die Kurz-Regierung weiter auf diesem Modell der #Indexierung bestehen, begeht sie zwei Diskriminierungen gegenüber Tausenden von Kinder. Denn zum einem müsste man die #Indexierung für die gesamten Bezieher von Kinderbeihilfen machen, denn sogar in Österreich gibt es große Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten. Kinder, die in Tirol leben, haben vielleicht günstigere oder teurere Lebenshaltungskosten als in Wien. Kinder, die in Villach leben, haben günstigere oder teurere Lebenshaltungskosten als in Linz. Und zum zweiten, laut der österreichischen Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, werden die Österreicher/innen angestiftet, nach Belgien auszuwandern, denn die in Belgien lebenden Kinder werden mehr Kinderbeihilfe bekommen, als die, die in Österreich leben.
    Wir bitten alle, ob selbständige Personenbetreuer, Österreicher/innen oder Vermittlungsagenturen, bei dieser Petition mit zu machen. Es kann nicht an Geldern gespart werden auf Kosten der Kinder. Auch die 100 Millionen, die die Kurz-Regierung einsparen will, werden nicht bei den Kindern in Österreich landen.
    Der deutsch-rumänische Verein „Auch Engel brauchen Schutzengel e.V.“ mit Sitz in Passau, kümmert sich seit Jahren nicht nur um die armen und kranken Kinder in Rumänien, sondern unterstützt und berät und steht für die Menschenrechte der rumänischen Bürger die in Österreich und Deutschland in dem Bereich der 24-Stunden-Betreuung arbeiten, sowie Bauarbeiter, Saisonarbeiter, Kurierfahrer u.s.w.
    Auch Engel brauchen Schutzengel e.V.
    Bayerwaldstr. 36
    94163 Saldenburg
    Tel. +49 1573 7301941
    Fax. +49 3212 1334071
    www.aebs.org
    info@aebs.org
    www.facebook.com/NOindexierung/


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