30.09.2026, 15:28
Liebe Mitstimmende,
in Sachen „Sicherheit an der Deponieabfahrt“ geht es voran, wenn auch langsam und noch lange nicht zufriedenstellend. Ich gehe gleich noch etwas auf das Erreichte und die weiteren Ziele ein.
Zunächst auch wichtig in dem Zusammenhang, aber natürlich vor allem für eine Verbesserung der gesamten Fahrradinfrastruktur ist die Teilnahme am Fahrradklimatest des ADFC. Die Ergebnisse werden den politischen Entscheidungsträgern jeweils regional zugestellt und bekommen bei hohen Teilnehmerzahlen dort sicherlich mehr Gewicht. Der Link kommt am Ende der Mail nochmal: https://fkt.adfc.de/ .
Was hat sich an der Deponieabfahrt getan:
Es wurde im Lauf der letzten Monate die Kennzeichnung des Radweges durch Pfeile in beide Fahrtrichtungen verbessert, das Stoppschild ein paar Meter nach oben gesetzt und auf die Fahrbahn ein großes „STOP“ markiert. Die Vorher-Nachher-Bilder im Anhang geben es hoffentlich wieder.
und
Die Polizei hat Kontrollen durchgeführt. Zitat aus einer Antwort der Pressestelle: „ Stichpunktkontrollen im August dieses Jahres ergaben mehrere Verstöße von Kraftfahrzeugen gegen das Verkehrszeichen 206 („Stoppschild“) “ .
Das finde ich erschreckend und deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Kraftfahrer fahren zum Teil mit vermeintlich guter Übersicht direkt in die Kreuzung oder zumindest lassen sie sich über die Stopplinie auf den Radweg rollen. Hohe Aufmerksamkeit ist also weiterhin gefragt.
Gleichzeitig wird davon gesprochen, dass die Stelle mit einem Unfall keine Häufungsstelle ist. Regelmäßige Kontrollen, also das einzige was für Abschreckung sorgen könnte, werden mit ziemlicher Sicherheit mit diesem Label nicht stattfinden.
So funktioniert auch aus ökonomischen Gründen leider Verkehrssicherheit.
Wie geht es weiter, welche Forderungen werden also von mir, auch in eurem Namen platziert :
1. Mindestens sollte die Markierung des Radweges noch prägnanter werden um die Versuchung des Überfahrens ohne Halt zu verringern. Ich werde ggü. des Landkreises auf der roten Markierung des Radweges bestehen. Das ist an vielen Neubau- und Sanierungsstellen Standard.
2. Ebenso werde ich auf Basis der Kontrollergebnisse der Polizei regelmäßige Kontrollen fordern und deren Ergebnisse einfordern.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Hier nochmal der Link zum Fahrradklimatest: https://fkt.adfc.de/ . Bitte mitmachen und gern auch weiter teilen.
Viele Grüße und sichere Fahrt allerseits
Jan Schulzig
01.02.2026, 15:02
Was hat sich bisher tatsächlich getan:
- Ein Verteilerkasten für Elektrik wurde im nördlichen Kreuzungsbereich aus der Sichtachse der Straße am Westufer in Richtung Großdeuben entfernt. Diese Maßnahme hilft vor allem, dass Autofahrer und Radfahrer sich dort besser sehen. Die Sicht der LKW-Fahrer sollte der Kasten aufgrund der erhöhten Position nicht beeinträchtigt haben.
- Die Vegetation im nördlichen Kreuzungsbereich wurde gestutzt. Schauen wir mal im Frühsommer wie die Sichtachsen sich dort entwickeln.
Mehr ist es leider erstmal nicht. Jedoch haben wir sowohl eine gute Begleitung durch die LVZ, als auch eine erhöhte Aufmerksamkeit des Stadtrates der Stadt Böhlen. Die Stadtverwaltung der Stadt Böhlen ist von Anfang an auf unserer Seite.
Im Dezember hatte ich die Verantwortlichen des Landkreises angeschrieben. Die Antwort der Behörde spricht von der Prüfung weiterer Maßnahmen und bittet um Geduld. Ich werde da dranbleiben und weitere Maßnahmen einfordern.
Eine Beobachtung von mir war, dass wenige LKW-Fahrer am Stoppschild nicht anhalten. Ich hatte dann einer betroffenen Spedition Bescheid gegeben. Die hatten ein offenes Ohr und haben das Thema sofort in ihre nächste Sicherheitsunterweisung einfließen lassen. Es lohnt sich sicher derlei Verfehlungen weiterzugeben. Denn genau dieses regelwidrige Verhalten führt zu Unfällen der hier geschehenen Art. Wer das selber nicht weitergeben möchte, kann die Information gern auch mir mitteilen.
Ich werde mich wieder mit hoffentlich weiteren guten Neuigkeiten melden. Gebt die Petition sofern ihr es noch nicht gemacht habt gern auch noch weiter. Sie ist noch bis zum 20.03. diesen Jahres offen.
Viele Grüße
Jan Schulzig
01.02.2026, 15:01
Liebe Unterstützende,
zunächst sende ich ein Dankeschön in die Runde für die vielen Unterschriften. Meine Erwartungen wurden da übertroffen.
Was hat sich bisher tatsächlich getan:
- Ein Verteilerkasten für Elektrik wurde im nördlichen Kreuzungsbereich aus der Sichtachse der Straße am Westufer in Richtung Großdeuben entfernt. Diese Maßnahme hilft vor allem, dass Autofahrer und Radfahrer sich dort besser sehen. Die Sicht der LKW-Fahrer sollte der Kasten aufgrund der erhöhten Position nicht beeinträchtigt haben.
- Die Vegetation im nördlichen Kreuzungsbereich wurde gestutzt. Schauen wir mal im Frühsommer wie die Sichtachsen sich dort entwickeln.
Mehr ist es leider erstmal nicht. Jedoch haben wir sowohl eine gute Begleitung durch die LVZ, als auch eine erhöhte Aufmerksamkeit des Stadtrates der Stadt Böhlen. Die Stadtverwaltung der Stadt Böhlen ist von Anfang an auf unserer Seite.
Im Dezember hatte ich die Verantwortlichen des Landkreises angeschrieben. Die Antwort der Behörde spricht von der Prüfung weiterer Maßnahmen und bittet um Geduld. Ich werde da dranbleiben und weitere Maßnahmen einfordern.
Eine Beobachtung von mir war, dass wenige LKW-Fahrer am Stoppschild nicht anhalten. Ich hatte dann einer betroffenen Spedition Bescheid gegeben. Die hatten ein offenes Ohr und haben das Thema sofort in ihre nächste Sicherheitsunterweisung einfließen lassen. Es lohnt sich sicher derlei Verfehlungen weiterzugeben. Denn genau dieses regelwidrige Verhalten führt zu Unfällen der hier geschehenen Art. Wer das selber nicht weitergeben möchte, kann die Information gern auch mir mitteilen.
Ich werde mich wieder mit hoffentlich weiteren guten Neuigkeiten melden. Gebt die Petition sofern ihr es noch nicht gemacht habt gern auch noch weiter. Sie ist noch bis zum 20.03. diesen Jahres offen.
Danke und viele Grüße
Jan Schulzig