Politische Priorität für Kindeswohl in der Pandemie!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bundestag Petitionsausschuss

104 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

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Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

15.01.2021, 08:46

Ändering aufgrund von Rechtschreibung bzw.Rechtschreibfehlerund besserer Lesbarkeit


Neuer Petitionstext:

Die Vermeidung eines überlasteten Gesundheitssystems hat seit Pandemiebeginn Priorität bei allen Überlegungen und Beschlüssen der Bundesregierung und den Landesregierungen (www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressekonferenz, 14.12.2020). Während der Lockdowns wird allen Menschen dringend empfohlen zu Hause zu bleiben und Sozialkontakte zu vermeiden (www.aerztezeitung.de/Politik/ Merkel-Bitte-bleiben-Sie-zu-Hause). Kinder und Jugendliche sollen zu Hause betreut und beschult werden. Nicht jeder Mensch, nicht jedes Kind hat ein sicheres Zuhause. Meiner Meinung nach müssen sich die o.g. politisch entscheidenden Akteure ab sofort mit gleicher Priorität und mit dem gleichen Engagement ebenso für den Schutz von benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus schwierigen familiären Verhältnissen einsetzen, damit diese keine, durch pandemiebedingte Massnahmen bedingte, seelische und körperliche Schäden erleiden. Nicht alle Kinder haben das Glück, zu Hause von fürsorglichen, interessierten und psychisch stabilen Eltern/-teilen betreut zu werden und selbst diese geraten in der Pandemie an ihre Grenzen, ist mein Eindruck. Kinder u.Jugendliche aus Familien mit viel Unterstützungs- und Begleitungsbedarf brauchen grundsätzlich und in der aktuell unsicheren und ihnen auch angstmachende Lage insbesondere weiterhin und ununterbrochen vertraute stabilisierende Strukturen mit sicheren, pädagogisch geleiteten Anlaufstellen (wie z.B. ein Kinder- und Jugendfreizeitzentrum).

Es muss sofort verbindlich ausgeschlossen werden, dass diese Betreuungsangebote verschiedener Träger erneut pandemiebedingt komplett geschlossen werden können. (www.come-on.de/lennetal/werdohl/coronavirus-werdohl-jugendzentren-bleiben-vorerst-geschlossen), fordere ich.

Hinzu kommt der wichtige Aspekt, dass diese Einrichtungen weiterleitende und somit eine eingreifende und entscheidende Funktion innehaben bei häuslicher Gewalteskalation und dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Wenn diese Stellen wegbrechen (sowie auch Kitas und Schulen), dann drohen gefährliche Situationen. Mehr Gewalt und Opfer werden befürchtet (Aktuelle Stunde, WDR, Heinz Hilgers, Dt.Kinderschutzbund, 11.1.21). Unsicherheit und Sorge, welche sich auf mögliche unerkannte Fälle von Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung junger Menschen bezieht, sowie auf evtl.nicht erkannte Badarfe von Familien, Kindern und Jugendlichen wird aufseiten von Jugendämtern geäussert (Deutsches Jugendinstitut, Studie 06/20, Kinder-und Jugendhilfe in Zeiten von der Corona-Pandemie, S.68). Es darf nicht geschehen, dass Kinder und Jugendliche von den ihnen vertrauten Betreuungspersonen weggeschickt werden müssen aufgrund von pandemiebedingter Personenanzahlbeschränkung, sondern es muss dem Kind o.Jugendlichen dann ein alternatives, ansprechendes, für sie auch gut erreichbares Betreuungsangebot gemacht werden. Sie könnten sich ansonsten ausgegrenzt fühlen, was unbedingt verhindert werden muss, denke ich.

Mein Vorschlag ist, dass Räume und Personal hierfür schnellstmöglich vom Staat finanziert werden und Konzepte von Fachleuten erstellt werden müssen. Zum Beispiel könnten Pädagogik-oder Psychologiestudenten und Studentinnen angefragt werden, um in der Pandemie einen Zuverdienst erhalten zu können. Kinder und Jugendliche brauchen "echte" menschliche Kontakte (In einer Pandemie im Rahmen eines sehr guten Hygienekonzeptes), digitale Aufrüstung kann "echtes" Zusammensein nicht ersetzen. Ihnen ihre sozialen Räume und Zufluchten zu verschliessen, kann sich deshalb aus meiner Sicht sehr negativenegativ auswirken auf ihre weitere Entwicklung, meiner Auffassung nach.Entwicklung.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 11 (11 in Deutschland)


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