08.11.2026, 02:51
Ich habe einen Rechtschreibfehler gefunden.
Neue Begründung:
Das ensemble KONTRASTE mit seiner Konzertreihe "KONTRASTE – Klassik in der Tafelhalle" steht möglicherweise vor einem drastischen Einschnitt: Es stehen Kürzungen von bis zu 100 % der Zuwendung durch die Stadt Nürnberg im Raum. Das ensemble KONTRASTE wäre damit spätestens zu seinem 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2030 aus der Nürnberger Kulturlandschaft verschwunden.
2020 hat das Ensemble den Großen Kulturpreis der Stadt Nürnberg für seine Arbeit erhalten.
Nur sechs Jahre später stehensteht die Konzertreihe in der Tafelhalle Nürnberg und damit das Rückgrat des ensemble KONTRASTE vor dem Aus.
Wir verstehen, dass die Stadt Nürnberg sparen muss, um handlungsfähig zu bleiben. Und wir verstehen, dass jeder seinen Beitrag leisten muss. Aber die vorgeschlagenen Kürzungen der Zuwendung um
- 20.000 € (ca. 42 % der bisherigen Zuwendung) in den Jahren 2027 & 2028,
- 35.000 € (ca. 73 % der bisherigen Zuwendung) im Jahr 2029
- 47.900 € (100 % der bisherigen Zuwendung) im Jahr 2030
sind überproportional hoch und für uns nicht abzufedern. Wir haben mit Kürzungen gerechnet, können diese drastische Entscheidung jedoch nicht nachvollziehen. Seit Jahren arbeiten wir mit der gleichen Fördersumme, haben steigende Kosten durch unbezahlte Mehrarbeit und Einsparungen aufgefangen. Für die Kultur. Für die Stadt Nürnberg.
Wir erinnern an das Wahlprogramm der CSU 2026 als stärkste Fraktion im Stadtrat:
„Freie Akteure tragen zu Vielfalt und Qualität der Kunst- und Kulturlandschaft entscheidend bei. Deren Möglichkeiten gilt es zu erhalten und zu stärken.“
Wir erinnern an die Worte von Herrn OBM Marcus König anlässlich der Kulturpreisverleihung 2020:
„Kultur verbindet. Kultur bringt zusammen. Kultur regt zum Dialog an und verbindet Menschen.“
Wir erinnern an die Worte der ehemaligen Kulturbürgermeisterin Frau Prof. Dr. Julia Lehner anlässlich der Kulturpreisverleihung 2020:
„Wir dürfen Kunst und Kultur […] nicht als das Add-on, das Nice-to-have bezeichnen. Wir müssen wissen, dass Kunst und Kultur ein starkes Ausrufezeichen der Relevanz ist, der Relevanz für all unser Zusammenleben schlechthin. […] Wir haben versprochen, im Rahmen unserer Kulturstrategie einen Kulturrat zu etablieren, um insbesondere der freien Szene noch mehr Gewicht zu geben und sie letzten Endes Anteil nehmen lassen an unserem politischen Vorgehen.“
Wir bitten Sie und Euch, unsere Petition für den Fortbestand des ensemble KONTRASTE und seiner Konzertreihe in der Tafelhalle zu unterschreiben und so den Kulturabbau in Nürnberg zumindest teilweise zu stoppen!
www.ensemblekontraste.de
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 16 (2 in Nürnberg)