#rettedeinehomöopathie: Sagen Sie Nein zur Streichung von Homöopathie bei Krankenkassen

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag, 
Bundesministerium für Gesundheit

874 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

874 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 21.04.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

26.04.2026, 01:23

Liebe Unterstützer,

ich möchte mich zuerst ganz herzlich bei Ihnen bedanken. 867 Menschen haben die Petition #rettedeinehomöopathie in sehr kurzer Zeit unterschrieben. Das ist ein starkes Signal – und es zeigt, dass das Thema viele bewegt.
Umso mehr bedaure ich, dass ich die Petition vorzeitig beenden musste.
Hintergrund ist eine Entwicklung, die viele von Ihnen nicht sehen konnten: Bereits eine zuvor von mir am 30.3. gestartete Petition beim Deutschen Bundestag wurde auf Wunsch von Homöopathie-Verbänden gestoppt. Die daraufhin am 21.4. gestartete Petition auf der Plattform openPetition wurde von Homöopathie-Verbänden aktiv boykottiert.

Unter diesen Bedingungen war es für mich als einzelner Initiator nicht möglich, die notwendige Dynamik zu erreichen, um das Quorum von 30.000 Unterschriften zu schaffen. Als Patient, Homöopathie-Nutzer und unabhängiger Journalist habe ich weder die zeitlichen noch die finanziellen Ressourcen, einen solchen doppelten Gegenwind der Verbände auszugleichen.

Mir ist wichtig, dass Sie wissen: Ihr Engagement war nicht umsonst. Die hohe Beteiligung in so kurzer Zeit zeigt, dass es eine reale Unterstützung für die Homöopathie gibt. Gleichzeitig macht der Verlauf deutlich, wie schwierig es aktuell ist, diese Unterstützung sichtbar und wirksam zu bündeln.
Gerade in einer Phase, in der politische Entscheidungen unmittelbar bevorstehen, wären gemeinsame, sichtbare Signale entscheidend. Dafür müssten Eigeninteressen von Organisationen hinter dem gemeinsamen Ziel für die Homöopathie zurückstehen. Es gilt daher: Eine Petition darf nicht von Organisationen verhindert werden, weil sie negative Auswirkungen auf das eigene Image befürchten. Ebenso darf eine Petition nicht von Organisationen gestartet werden, um politische Aufmerksamkeit für die eigene Vermarktung, etwa von Kongressen oder Veranstaltungen, zu nutzen.
Weitere Aktionen für die Homöopathie-Gemeinschaft habe ich bereits gestartet. Diese finden Sie im Homoeopathiewatchblog.de.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung, Ihr Vertrauen und die Zeit, die Sie sich genommen haben.
Herzliche Grüße und vielen Dank
Christian J. Becker


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