openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
  • Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt

    03-10-16 14:48 Uhr

    Liebe Unterstützer der Petition "Rundfunkbeitragstaatsvertrag kündigen",

    leider haben wir bis zum Ende des Zeitraums nicht mehr als 4% des Sammelziels erreicht. In Zahlen: Von 9.800 Unterschriften haben wir 439 erreicht.

    Woran das liegt, mag verschiedene Ursachen haben: Die Petition wurde zu wenig beworben, zu wenig geteilt, verlinkt, etc. Kurz sie hat zu wenig Öffentlichkeit erfahren.
    Vielleicht interessiert das Thema doch wesentlich weniger Menschen, als es auf mich den Eindruck gemacht hat. Vielleicht sehen weniger Menschen ein höchst fragwürdiges und ungerechtes System im bestehenden Vertrag.
    Vielleicht haben aber auch allzu viele Menschen in unserer Gesellschaft, insbesondere bei manchen Themen, einfach aufgegeben. Vielleicht möchten sie sich keine Hoffnungen mehr machen, darauf dass man etwas ändern kann. Vielleicht sehen sie keinen Sinn darin, gegen offensichtliches Unrecht und staatliche oder allgemein autoritäre Willkür aufzustehen.

    Wie es auch sei: Ich bin enttäuscht über den sehr schwachen Ausgang der Petition. Leider sehe ich weder im Netz noch auf anderem Wege vielversprechende Alternativen und Vorgehensweisen, die berechtigte Hoffnung auf eine baldige Änderung des Systems machen. Und so bleibt mir nur die Hoffnung, dass möglichst viele Menschen sich zumindest als Einzelne, als Verbraucher und Finanziers dieses Systems auflehnen. Und wenn es nur durch säumiges Zahlen, Zahlungen unter Vorbehalt oder Protestbriefe ist. Die Betreiber dieses Systems sollen die Unzufriedenheit der Menschen spüren, über deren Köpfe hinweg entschieden wurde und die zu Zahlern gegen ihren Willen für Leistungen, die sie nicht möchten, gemacht wurden.

    Ich wünsche Ihnen allen weiterhin einen kritischen Verstand und den Mut zu eigenständigem Denken.

    Mit besten Grüßen
    Sebastian Fischer