#SaveSevenich - Rettet das Sevenicher Auenland Biotop

Petition richtet sich an
Verbandsbürgermeister Maximilian Mumm; Stadtbürgermeister Erich Krämer; Landrat Marko Boos; Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie & Mobilität RLP; Wolfgang Treis, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord RLP

7.396 Unterschriften

Sammlung beendet

7.396 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2022
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten


30.09.2022, 13:20

Hallo Ihr Lieben!
Leider wurde die Bauleitplanung im Sevenicher Auenbiotop von den Ratsmitgliedern der Stadt Münstermaifeld noch immer nicht aufgegeben. Die Mehrheit ist dem Wunsch eines einzelnen Landbesitzers gefolgt und hat für die Planung eines Baugebietes inmitten des von der UN Dekade Biologische Vielfalt prämierten Biotopverbundes der Sevenicher Feuchtwiesen & Auen gestimmt. In dem nachfolgenden Film erklären:
Dr. Thomas Griese, Umwelt-Staatssekretär 2020,
Dr. Holger Schindler, Gewässerbiologe, Gutachter, wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Umweltforschung Landau & TU Kaiserslautern
Dr. Ulrich Kleeman, Präsident der Oberen Naturschutzbehörde SGD Nord 2020 und
Sabine Yacoub, Landesvorsitzende BUND Rheinland-Pfalz,
warum der Sevenicher Biotopverbund schutzwürdig, die Prämierung der Artennachweise verdient ist und deshalb mit dem Preis der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde.
Bitte seht selbst im folgenden Film: www.youtube.com/watch?v=xuZRVG4m77Y

Wir haben den Sammlungszeitraum zum Unterschreiben der Petition bis zum 1. Februar 2023 verlängert und visualisieren das nächste Ziel von 3000 Unterschriften.
GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS DOCH?!!!!
Wir danken Dir für Deine Mithilfe und Unterstützung.
Unser Herz schlägt für die vielen wunderbaren Lebewesen des Sevenicher Auenbiotopes.
Mögen sie noch lange und ungestört in Frieden leben.
Martina Grosvenor


30.09.2022, 08:32

Hallo Allerseits!
Wie Ihr bestimmt schon dem Zeitungsartikel in BLICK AKTUELL entnommen habt, wurde Dank Eurer Mithilfe das erste Etappenziel von 2000 Unterschriften erreicht.
Wir sind unfassbar dankbar für die überaus große Wertschätzung unserer Arbeit.
Mit Eurer Unterschrift habt Ihr Euer deutliches Missfallen an einer Bebauung inmitten der Retentionsfläche inmitten der Sevenicher Auenlandschaft zum Ausdruck gebracht. So viel Rückendeckung, auch durch fast 700 Kommentare, zum Teil mit fachlichen Argumenten, gibt Kraft und Mut für die ehrenamtliche Arbeit zum Erhalt eines wichtigen, artenreichen Lebensraumes. Die über 2000 Unterschriften zeigen den Verantwortlichen, wie wichtig es für jede Gemeinde ist, angesichts des Klimawandels und immer häufiger wiederkehrenden, gefährlichen Wetterereignissen, nicht mehr so weiter zu machen wie bisher.

Hinsichtlich der Bauplanung in den Sevenicher Auen gibt es noch nichts Neues zu berichten.
Deshalb haben wir den Sammlungszeitraum zum Unterschreiben der Petition bis zum 1. Februar 2023 verlängert und visualisieren das nächste Ziel von 3000 Unterschriften.
GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS DOCH?!!!!

Dafür bitten wir nochmals um Eure Mithilfe:
Wer beim Sammeln von Unterschriften helfen möchte, kann sich Listen hier bei Open Petition ausdrucken und dann an die Adresse der Bürgerinitiative per Post einsenden. Die Listen werden von Open Petition geprüft und die Zahlen veröffentlicht.
Auf Wunsch werden die Listen auch im Münstermaifelder Raum von uns abgeholt. Die Kontaktadresse ist auf jeder Liste zu finden.
Eine umfangreiche Darstellung mit Fakten zu der Sevenicher Auenlandschaft ist auf der Internetseite
www.auenschutz-sevenich-bi.de nachzulesen.

Ein besonders sehenswerter Filmbeitrag auf YouTube verdeutlicht das Anliegen mit wunderschönen Natur- und Soundaufnahmen aus der Sevenicher Aue:
www.youtube.com/watch?v=OMS03K_tOrk

In dem nachfolgenden Film erklären
Dr. Thomas Griese, Umwelt-Staatssekretär 2020,
Dr. Holger Schindler, Gewässerbiologe, Gutachter, wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Umweltforschung Landau & TU Kaiserslautern
Dr. Ulrich Kleeman, Präsident der Oberen Naturschutzbehörde SGD Nord 2020 und
Sabine Yacoub, Landesvorsitzende BUND Rheinland-Pfalz,
warum der Sevenicher Biotopverbund schutzwürdig, die Artennachweise verdient sind und deshalb mit dem Preis der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurden:
youtu.be/xuZRVG4m77Y

DANKE Euch allen, DANKE an DICH, ohne Dich wäre diese Arbeit nicht möglich!
Martina



01.09.2022, 07:41

Hallo Ihr Lieben!
Zeit für etwas beschauliches inmitten der sich überstürzenden Weltereignisse. Auf der Startseite unserer Petiton #SaveSevenich
www.openpetition.de/!SaveSevenich
und auf YouTube
www.youtube.com/watch?v=OMS03K_tOrk
gibt es nun einen kleinen Film zu sehen. Hier laden wir Dich ein...
Komm mit ins Sevenicher Auenland
LAUTSPRECHER AN
und tauche ein in die Klänge und Bilder, die Gesänge und das Leben inmitten der Sevenicher Auenlandschaft.
Ganz viel Freude 😊, einen wunderschönen Spätsommer mit Ruhe, Kraft und viel Natur
wünscht Euch
Martina

P.S. Noch ganz wichtig:
Bitte teilt diesen Film und den Link zur Petition so oft es möglich ist. Gerne dürft Ihr auch Unterschriftslisten ausdrucken, sammeln und zu uns schicken. Die Adresse steht auf dem Unterzeichnungsbogen drauf. Es darf auch eingescannt und per mail an uns geschickt werden.
Wir freuen uns so sehr über die tolle Hilfe, die Kommentare und vielerlei Unterstützung die Ihr uns jetzt schon gegeben habt!!! Jede weitere Idee die Petition zu verbreiten ist wirklich sehr willkommen!!!


25.08.2022, 10:00

myk.bund-rlp.de/fileadmin/mayenkoblenz/PDF/Biologische_Vielfalt_Sevenicher_Feuchtwiesen___Auen_20.2.2022.pdf
Im Geoprofil zeigt sich, warum Sevenich über viel Grundwasser, Oberflächenwasser & Quellen verfügt. Welche
dramatischen Folgen das bei starken Regenfällen hat, zeigt eine separate BUND Dokumentation mit Foto- und
Videoaufnahmen von Hochwasser & Überschwemmungen aus den Jahren 2013, 2015, 2016 und 2017. Die
Grafik veranschaulicht das Gefälle im Einzugsgebiet des Oberflächenwassers nach Sevenich. Die Sevenicher Senke liegt bei 180 m NHN. Im Nordwesten steigt das Gelände nach Pillig bis 220 m an und im Südosten Richtung Wierschem sogar bis auf 250 Höhenmeter. Folgt man dem Gelände weiter hangaufwärts bis nach Münstermaifeld, ergibt sich sogar eine Höhendifferenz von fast 100m, denn das Hochplateau von Münstermaifeld ist am höchsten Punkt 275m über NHN. In Sevenich laufen Bäche aus allen drei Richtungen zusammen und die in der Senke liegende Feuchtwiesenfläche speichert bei Regen große Wassermassen. Damit schützt sie nicht nur die tieferen Regionen Elztal und Moselkern vor Überschwemmung und Hochwasser, sondern begünstigt gleichzeitig auch eine besonders große Artenvielfalt, die sich hier dank dieses speziellen Biotopcharakters entwickeln konnte.


25.08.2022, 09:41

😘BLICK Aktuell 🗞️
www.blick-aktuell.de/Politik/Wohnen-mit-Pferdenin-375-Millionen-Liter-Flutwasser-520403.html
Gewässerexperte Dr. Schindler kommentierte zu Sevenich: “Gerade im Bezug zum Klimawandel ist es besonders wichtig, feuchte Naturlebensräume zu schützen, um die Feuchtigkeit im Naturkreislauf der lokalen Landschaft zu erhalten.“
Ortsbegehung auf Anregung des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative #SaveSevenich setzen sich BUND & NABU für den Schutz der Sevenicher Auen ein. 👍


19.08.2022, 09:10

Liebe Unterstützende,
wir freuen uns wirklich ganz riesig über die Solidarität die uns aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland erreicht. Das ist der energetische Treibstoff der uns neue Kreativität verleiht, unsere Stimme noch lauter der Natur zur Verfügung zu stellen. Eine große Hilfe ist uns die Unterstützung durch die Gruppen des NABU Osteifel und Koblenz, sowie durch den BUND Landesverband, der den Link zu unserer Petition auch auf seine Homepage gesetzt hat:
www.bund-rlp.de/service/presse/detail/news/wohnen-mit-pferden-in-375-millionen-liter-flutwasser/
Ganz wichtig ist jetzt nicht nachzulassen und weiterhin viele Stimmen für die Natur zu gewinnen. Dafür ist es auch hilfreich, diese Mail ganz einfach an Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen weiterzuleiten.

Eine interessante Neuigkeit möchten wir nun mit Dir teilen:
Auf Anregung des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz und des BUND Landesverband RLP fand am 9.8. eine Ortsbegehung mit Besprechung statt. Anlass war das geplante Bauprojekt „Wohnen mit Pferden“ inmitten der Sevenicher Auenlandschaft. Zugegen waren der Präsident der Oberen Naturschutzbehörde Wolfgang Treis mit Mitarbeiter*innen aus Naturschutz & Wasserwirtschaft, die Abteilungsleiterin für Umwelt und Bauen der Kreisverwaltung MYK Frau Dagmar Menges, die BUND-Landesvorsitzende Sabine Yacoub, Vorstandsmitglieder des BUND MYK und die NABU-Vorstände der Gruppen Koblenz und Osteifel.
BUND Pressesprecher Gavin Grosvenor erklärte während des Ortstermins, dass man anhand der digitalen Daten vom Rheinland-Pfälzischen Umweltministerium berechnen kann, wie groß das Oberflächenwasser-Einzugsbiet für Sevenich ist (wasserportal.rlp-umwelt.de/servlet/is/8464/): “Die digitale Karte des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität zeigt, dass sich Oberflächenwasser auf mehr als 5 km² sammelt. Die neueste Starkregenkarte des Landesamts für Umwelt zeigt zudem die höchste Starkregengefahrenstufe für Sevenich.“ Siehe: geoportal-wasser.rlp-umwelt.de/servlet/is/10081/. Dipl.-Ing. Grosvenor erläuterte den Anwesenden mit einem einfachen Rechenbeispiel, wie viel Wasser bei Regenereignissen in die Sevenicher Auen fließen kann: “Geht man nur von der Hälfte der Ahrtal-Regenmenge, die damals mindestens 150l/m² betrug, aus, so sammeln sich im Wassereinzugsgebiet oberhalb von Sevenich mehr als 375 Millionen Liter Wasser.“ Diese Berechnung wurde auch vom BUND-Gewässerexperten Dr. Holger Schindler bestätigt. Grosvenor ergänzte: „Wenn eine Dürrephase herrscht, ist der Boden nicht in der Lage das Wasser aufzunehmen. Stattdessen fließt dort das Bachwasser von drei Bächen und das Oberflächenwasser aus drei Himmelsrichtungen zusammen. Es sammelt sich dann am tiefsten Punkt in den Sevenicher Auenwiesen. Sollte hier tatsächlich das hochumstrittene Baugebiet entstehen, so würde nicht nur die artenreiche Fauna einen wichtigen Lebensraum verlieren. Durch die Versiegelung der Fläche könnte es für den bisherigen Siedlungsbereich und die bachabwärts folgenden Ortschaften zu verheerenden Folgen kommen. Am stärksten gefährdet wären aber die Familien, die am tiefsten Punkt in die Überschwemmungsfläche hinein gebaut hätten. Der Erhalt der Retentionsfläche sollte somit das oberste Ziel für Mensch & Natur sein.“ Gewässerexperte Dr. Schindler kommentierte zu Sevenich: “Gerade im Bezug zum Klimawandel ist es besonders wichtig, feuchte Naturlebensräume zu schützen, um die Feuchtigkeit im Naturkreislauf der lokalen Landschaft zu erhalten.“
Neben dem genannten Bauprojekt war auch der Schutz der Auenlandschaft vor anderen Eingriffen mit negativen Folgen für die Natur Thema. Die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass die Sevenicher Aue ein großes Potential für die Natur vorhält und dass der Schutz der Aue zu wichtigen Synergieeffekten für Mensch und Natur führt. Denn Naturschutz, Hochwasserschutz und Bevölkerungsschutz ergänzen sich hier. Aus diesem Grund hatte die Justiziarin des BUND-Landesverbands, Annette Lehnigk-Emden, bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bereits im Vorfeld die Ausweisung als festgesetztes Überschwemmungsgebiet beantragt. Die amtliche Festsetzung von Überschwemmungsgebieten dient der schadlosen Abführung von Hochwasser und sichert die dafür erforderlichen Flächen für den Hochwasserabfluss sowie Retentions- oder Rückhalteräume. Neue Baugebiete sind dort grundsätzlich verboten. Der Antrag ist derzeit noch in Bearbeitung. Bei dem Treffen wurde deutlich, dass das Heft des Handelns nun bei der Kreisverwaltung und der Stadt Münstermaifeld liegt. „Dank der kommunalen Planungshoheit muss die Stadt entscheiden, ob das Bauvorhaben ‚Wohnen mit Pferden‘ in der wertvollen Aue kommt oder nicht. Die Bürgermeisterin und die Stadträte tragen hier eine hohe Verantwortung. Sie entscheiden, ob mit Natur- und Hochwasserschutz das Gemeinwohl Vorrang bekommt vor dem Einzelinteresse eines Grundstücksbesitzers, der seine Wiese zu Geld machen will“, sagte BUND-Landesvorsitzende Sabine Yacoub.



15.07.2022, 05:23

Die Tagesschau schreibt am 15.7.2022 in einem Artikel zur Aufarbeitung der Flutkatastrophe vom Sommer 2021 mit dem Titel:

‚NIEMAND HAT SEINE ARBEIT GEMACHT
Im Rahmen eines Gedenkens an die Opfer der Flutkatastrophe sagte der NRW-Landtagspräsident André Kuper: "Wir fühlen mit den Hinterbliebenen, für die dieser Tag die Bilder von vor einem Jahr wiederbringt." Der neue NRW-Umweltminister Oliver Krischer von den Grünen fordert, den ökologischen und vorsorgenden Hochwasserschutz auszubauen, ausreichend zu finanzieren und personell besser auszustatten.
Eine Baustelle, an der nun viele akribisch arbeiten würden. "Auch wir schauen, wo wir mit Rückhaltebecken zum Beispiel Zuflüsse lenken könnten", erklärte beispielsweise die Bürgermeisterin von Bad Münstereifel, Sabine Preiser-Marian. DOCH SEI ES NICHT SO EINFACH WIE GEDACHT, SCHLIESSLICH GIBT ES IN DER EIFELREGION MEHRERE HUNDERT KLEINE BÄCHE, FLÜSSE UND SCHWACHSTELLEN. Das Land Nordrhein-Westfalen will hier nun groß investieren und hat Städten und Kommunen mehr als 740 Millionen Euro bereitgestellt - etwa um Kitas, Feuerwehrhäuser, Straßen und Brücken neu zu bauen. Eben auch um besonders auf Hochwasserschutz zu achten.
Und so radikal fällt das Urteil des Meteorologen Jörg Kachelmann während seiner Befragung im Untersuchungsausschuss zur Jahrhundertflut in Nordrhein-Westfalen aus:
"Das ist ganz, ganz wichtig, dass das nächste Mal die Behörden ihre Arbeit machen. Niemand hat diesmal seine Arbeit gemacht, mit den bekannten Folgen." ‘

Nach dieser Erkenntnis wiegt es umso schwerer nun endlich auch zu zeigen, dass man gelernt hat aus den Geschehnissen bei Starkregenereignissen.
Die Gewässer Waller- und Pilligerbach in Sevenich gehören zu den HUNDERT KLEINEN BÄCHEN, FLÜSSEN UND SCHWACHSTELLEN!
Die fast 400 Kommentare die zusätzlich zur Unterzeichnung der Petition #SaveSevenich abgegeben wurden, fordern eine Umkehr von der bisherigen Denkweise und die Logik verbietet eine Bebauung inmitten einer Retentionsfläche per se.
www.tagesschau.de/inland/flut-aufarbeitung-nrw-101.html


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