Region: Germany
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Schließung der Polikliniken in Griechenland sofort stoppen!

Petitioner not public
Petition is addressed to
Deutschder Bundestag, Europaparlament

1,482 Signatures

Petitioner did not submit the petition.

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  1. Launched 2014
  2. Collection finished
  3. Submitted
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  5. Failed

News

01/02/2015, 10:07

Liebe UnterzeichnerInnen der Petition
der Petitiosausschuss des Bundestages hat sie abgelelhnt (die Pet. falle nicht in die Bundestagskompetenz), der Ausschuss des Europaparlaments hat bisher den Erhalt bestätigt, aber sonst nichts.

Es hat inzwischen Verbesserungen für Unversicherte gegeben (seit dem 28.6.14)

Unversicherten GriechInnen und legalen MigrantInnen verspricht die Regierung eine kostenlose Versorgung in Hospitälern. Das Problem bleibt bestehen, dass die öffentlichen Hospitäler durch die dramatisch reduzierten Budgets völlig überlastet sind. Die Fälle mehren sich, wo versicherte griechische Patientinnen von Hospital zu Hospital geschickt werden, weil sie nicht behandelt werden können. Kürzlich hat eine der größten Kliniken im Raum Athen (das KAT) angekündigt, dass sie keine Operationen mehr durchführen könne, weil ihr Budget diese nicht mehr abdeckt.
Wie soll unter diesem Spardiktat die Zahl von 3 Millionen Unversicherten zusätzlich betreut werden können?
Das Problem der Zuzahlungen zu Medikamenten für die Unversicherten und Arbeitslosen ist auch nur teilweise gelöst. Nur besonders teure Medikamente (z.B. gegen Krebs) sollen den Unversicherten kostenlos gegeben werden, das ist ein Fortschritt. Für andere Medikamente müssen sie zuzahlen.

Die Zuzahlungen für Medikamente in Griechenland sind oft extrem hoch:
Die Preise für Medikamente setzen sich in Gr. aus zwei Teilen zusammen:
1. eine Art „Grundpreis“, das ist der „Versicherungspreis“;
2. der „Handelspreis“, das ist der Versicherungspreis plus Handelsspanne.
Den Versicherungspreis übernimmt die Versicherung. Es werden aber Zuzahlungen der Patienten verlangt: Krebspatienten zahlen nichts dazu, „Normalpatienten“ bis zu 25% dieses „Versicherungspreises“.
Die „Handelsspanne“ bis zum „Handelspreis“ wird von den Kassen nicht übernommen, d.h. sie muss von allen Patienten gezahlt werden.

Die Probleme des Gesundheitswesens lassen sich erst lösen, wenn von der Sparpolitik abgerückt wird.

Ich hoffe, dass die Wahlen in Griechenland am 25.1. dafür eine breite Mehrheit ergeben.
Für weitere Informationen zu Griechenland gibt es inzwischen eine Internetseite auf der sich viele Griechenlandsolidaritätsgruppen vernetzt haben.
griechenlandsoli.wordpress.com/
Herzliche Grüße
Gerd Bock


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