• Petition in Zeichnung - Wir wollen sichtbarer werden

    at 29 Mar 2021 00:03

    Liebe Unterstützende,

    vielen Dank für Ihre und Eure Unterschriften und die vielen Kommentare. Gestartet als kleine, spontane Aktion einiger Mütter sehen wir, dass es wichtig ist, dass auch unsere, meist leiseren Stimmen gehört werden, um sichere Bildung und Betreuung für unsere Kinder zu erreichen.

    Dafür müssen aus unserer Sicht als erstes die Inzidenzen und der R-Wert runter und dann alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen genutzt werden, um Schule sicher zu gestalten.

    Letzte Woche konnten wir unseren offenen Brief direkt an Herrn Kretschmer übergeben und auch in dieser Woche wollen wir versuchen, mit einer kleinen, coronakonformen aber gut sichtbaren Aktion wieder vor der Staatskanzlei am Dienstag (Kabinettspressekonferenz) ca. 13 Uhr zu sein. Für unserer weiteren Aktionen haben wir ein Padlet eingerichtet, wo jede*r mitdenken und mitgestalten kann, kreative Ideen oder tatkräftige Unterstützung aber auch Fachkenntnisse oder Links zu wichtigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind sehr willkommen.

    padlet.com/hultschclaudia/BrainstormingAktionKW13

    Kontakt zu mir direkt funktioniert am besten über die Funktion hier in openpetition. Ich melde mich dann gleich zurück.

    Vielen Dank noch einmal für jede Unterstützung und viele Grüße aus Dresden

    Andrea Mühle

  • Änderungen an der Petition

    at 23 Mar 2021 10:05

    Redaktionelle Korrektur von Rechtschreibfehlern nach Hinweisen eines Lesers. Vielen Dank dafür!


    Neuer Petitionstext:

    Kinder- und Jugendliche in den Mittelpunkt unserer gesellschaftlichen Strategie zur Bekämpfung der Pandemie

    Wir fordern:

    1.  Sofortige Schließung aller Schulen und Kitas (außer Notbetreuung) mindestens für die Osterferien, besser noch mindestens zwei Wochen nach den Osterferien, wenn bis dahin die 7-Tages-Inzidenz wieder deutlich unter 100 Fällen/100Fällen 000/100.000 EW gesunken sind.  ist.  

    2.  Möglichst umfassende Tests sind eine grundlegende Voraussetzung für jeden Öffnungsschritt, insbesondere für die Öffnung der Schulen. Ohne flächendeckende und regelmäßige Testung ist eine Öffnung der Schulen unverantwortlich.

    Bei Wiedereröffnung muss der Schulbesuch verbunden sein mit mindestens zweimal wöchentlicher Testung. Dabei ist zu prüfen, ob durch Pool-Testung die Barrieren (Testverweigerung der Eltern, Angst vor Stigmatisierung) abgebaut werden können. Ausreichende PCR-Testkapazitäten sind aus unserer Sicht dafür vorhanden. Die Tests sind ein Mittel der Selbstermächtigung der Schüler*innen, etwas, was sie über die AHA-Maßnahmen hinaus selbst zur Bekämpfung der Pandemie tun können. Außerdem ermöglichen sie bei geringeren Inzidenzen auch den sichereren Besuch von außerschulischen Angeboten.

    Testpflicht für Lehrer*innen und Lehrer, sonstiges Personal an Schulen und Erzieher*innen an Kitas ebenfalls mindestens zweimal je Woche. Die Tests sollten als Selbsttests durch den Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. 

    3.  An den weiterführenden Schulen ist das System Wechselunterricht mindestens bis zum Erreichen einer Inzidenz von 35 im Landkreis oder der kreisfreien Stadt fortzusetzen. An Grundschulen soll bis zum Erreichen einer 7-Tages-Inzidenz von 35 Fällen/100.000 EW Wechselunterricht eingeführt werden und der Hort die Funktion der Notbetreuung übernehmen.

    4.  Die Maskenpflicht soll an allen Schulen möglichst weitgehend auch während des Unterrichts eingeführt bzw. beibehalten werden. Auch der im Wechselunterricht mögliche Abstand von 1,5 m verhindert nicht die Ansteckung mit Aerosolen, insbesondere in wenig oder nicht ausreichend belüfteten Klassenzimmern. 

    5.  Die Anschaffung und der sichere Betrieb von Luftreinigern für Klassenzimmer, in denen keine ausreichende Lüftung möglich ist, mussmüssen dringend ermöglicht werden. Bis zur Bereitstellung eines Impfstoffes für Kinder ist jeder Schulbesuch mit einem Infektionsrisiko für die Schüler*innen verbunden, dassdas durch den Einsatz von Luftfiltern erheblich gesenkt werden kann. 

    6.  Für Kinder und Jugendliche, die an Homeschooling-Tagen keine ausreichende Unterstützung durch die Eltern erhalten können, etwa weil diese ihre Berufstätigkeit nicht im Homeoffice ausführen können oder aus anderen Gründen, müssen dringend andere Unterstützungsformen gefunden werden. Das kann durch regelmäßige Betreuung durch die Schulsozialarbeiter, sozialpädagogische Angebote in den Stadtteilen, PädagogikstudierendenPädagogikstudierende oder durch Lehrer*innen an den Schulen selbst über Videokonferenz oder in Einzel- oder Kleingruppenbetreuung erfolgen. Schulen können auch gezielt andere Eltern mit der Bitte um Unterstützung dieser Kinder und Jugendlichen ansprechen. Kein Kind darf in der Pandemie zurückgelassen werden! Wir sind überzeugt, dass dies durch gutes Zusammenwirken von Schule, Behörden und Zivilgesellschaft gelingen kann.

    7.  Die Präsenzpflicht an allen Schulen sollte mindestens bis zu den Sommerferien ausgesetzt werden. Dies ermöglicht Familien mit Kindern oder Angehörigen aus einer Risikogruppe eine eigenverantwortliche Entscheidung. Für diese Kinder sollte die notwendige Unterstützung der Schulen gewährleistet werden. Es sollte vor Ort in den Landkreisen oder Kommunen geprüft werden, wie eine zentral organisierte Betreuung dieser Kinder realisiert werden kann (z.B. von Lehrer*innen, die wegen Zugehörigkeit zu Risikogruppen ebenfalls nicht in Präsenz tätig werden können). 

    8.  Für dieses Schuljahr sollte der Notendruck möglichst minimiert werden. Schüler*innen und Lehrer*innen leisten seit einem Jahr so viel, um mit den Auswirkungen der Pandemie fertig zu werden. Daher sollte Wissensvermittlung entsprechend desdem WissenserwerbsWissenserwerb in den häuslichen Lernzeiten erfolgen. Der Fokus muss darauf liegen, daraus entstandene Ungleichheiten so weit es geht auszugleichen und nicht, so viele Zensuren wie möglich zu erhalten.  

    9.  Kinder und Jugendliche dürfen nicht nur in ihrer Rolle als Schüler bzw. Schülerin wahrgenommen werden. Eine Strategie muss ihre sozialen Bedürfnisse insgesamt in den Blick nehmen, die auch ihre Teilhabe am außerschulischen Leben umfasst. Je niedriger die 7-Tage-Inzidenz umso sicherer können sich Kinder bewegen und soziale Kontakte außerhalb ihrer Familie und der Schule knüpfen und pflegen.



    Neue Begründung:

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmer, 

    sehr geehrter Herr Staatsminister Piwarz, 

    sehr geehrte Frau Staatsministerin Köpping,

    Kinder und Jugendliche müssen endlich in den Mittelpunkt des Denkens über die Pandemie gestellt werden. Zum einen, weil sie nun seit einem Jahr stark von den Einschränkungen betroffen sind, ohne dass es außer Homeschooling irgendwelche Konzepte zu ihrer Unterstützung gegeben hätte. Persönliche Kontakte, Sport im Verein, musizieren und singen mit anderen, Jugendtreffs, Beratungsmöglichkeiten, all das ist nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich. 

    Zum anderen, weil sie, inzwischen auch wissenschaftlich belegt, beim Besuch von Kitas und Schulen zur Verbreitung des Virus in erheblichem Maße beitragen können. Wir möchten, dass unsere Kinder die Möglichkeit zum Schulbesuch haben. Aber uns Eltern und unseren Kindern ist es ebenso wichtig, dass das Risiko des Schulbesuchs durch Ausnutzung aller vorhandenen und von der Wissenschaft empfohlenen Möglichkeiten reduziert wird. 

    Es kann nicht sein, dass Schulen auf oder zu die einzigen Alternativen darstellen. Durch Tests, Hygienemaßnahmen, Digitalisierung und die Einbindung von anderen Akteur*innen eröffnen sich Möglichkeiten, für eine sichere und gerechtere Bildung auch unter Pandemiebedingungen.

    Daher fordern wir eine Strategie, die sicheres Lernen für alle Kinder und Jugendlichen ermöglicht, dazu beiträgt, dass die Inzidenzen deutlich und nachhaltig sinken und damit auch Öffnungsperspektiven für außerschulische Aktivitäten schafft.

    Die Strategie sollte sich an den Empfehlungen für eine NoCovid-Strategie ausrichten, muss aber im sozialen Bereich noch darüber hinaus gehen. Die Strategie muss offenenoffen und konkret gegenüber Schulen, Kitas, Eltern aber auch den Kindern und Jugendlichen selbst kommuniziert werdenwerden. Vor allem letztere wurden bisher viel zu wenig in die Strategien eingebunden.

    Sicherheit für Kinder in der Pandemie gibt es erst, wenn ein Impfstoff für sie zur Verfügung steht. Dies ist im Moment nicht absehbar. Daher sind alle Anstrengungen, die eine sichere Bildung für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen, sehr gerechtfertigt. 

    Unterzeichner*innen

    Andrea Mühle

    Claudia Hultsch

    Anja und Andreas Traut

    Franziska Hähnlein und Frank Bär


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 243 (232 in Sachsen)

  • Änderungen an der Petition

    at 22 Mar 2021 13:59

    Initatiorinnen der Petition sind engagierte Eltern. Der Titel wurde geändert um klar zu stellen, dass die Petition nicht von der Intiative @BildgSicherSN (Twitter) initiert wurde. Diese strebt einen noch geringern Inzidenzwert für Schulöffnungen anstrebt.


    Neuer Titel: #BildungAberSicherSichere und gerechte Bildung in Sachsen - auch während der Pandemie
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 69 (68 in Sachsen)

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