Staatliche Förderung von Gnaden - bzw. Lebenshöfen

Petition richtet sich an:
Umweltministerium

2.086 Unterschriften

Sammlung beendet

2.086 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

03.10.2022, 06:33

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

neben der Lebenshofthematik möchten wir Euch heute diese aktuelle Petition zum Unterschreiben und Weiterverteilen senden:

www.wildtierschutz-deutschland.de/petition-hobbyjagd-abschaffen

Jagd und Jäger sind Teil unserer Naturschutzprobleme und stellen eine große Belastung für die Natur dar. Das wird auch dadurch deutlich, dass das Jagdrecht von allen arten-, natur- und tierschutzrechtlichen Neuregelungen der letzten Jahrzehnte abgeschottet wurde. Damit hat sich das Jagdrecht den Allgemeininteressen endgültig entzogen.



Auch in Konfliktsituationen (Naturschutz, Waldumbau, Wildtierkrankheiten, wirtschaftliche Schäden) ist die vergnügungsgeleitete Jagd keine Lösung. Das zeigt u.a. die Entwicklung der Bestände von Wildschweinen oder Waschbären in Deutschland, die trotz – oder gerade wegen – der intensiven Jagd seit Jahrzehnten zunehmen (2). Die Natur ist ein dynamisches, eigengesetzliches, grundsätzlich zur Selbsterhaltung fähiges, aber auch störungsanfälliges Wirkungsgefüge.



Dort, wo es offensichtlich zu Konflikten mit Wildtieren kommt, sollten jeweils im Einzelfall Managementpläne durch die Naturschutzbehörden erarbeitet und verfolgt werden. Zwingend erforderlich in diesem Zusammenhang halten wir eine Beurteilung aller Maßnahmen (Evaluierung) hinsichtlich ihrer Zielerreichung innerhalb jeweils kurzer Zeiträume. Das findet bis heute bei jagdlichen Maßnahmen so gut wie nicht statt.



Die Petition wendet sich Cem Özdemir (Bundeslandwirtschaftsminister), Steffi Lemke (Bundesumweltministerin), Virginijus Sinkevičius (EU-Umweltkommissar).


01.09.2022, 06:17

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir bleiben, was unsere Petition betrifft, weiterhin am Ball. Leider, und das kann aktuell jeder am eigenen Leib erfahren, tragen die Konflikte in der Welt nicht gerade dazu bei, dass Themen wie das unsere in den Blickwinkel der Politik gerückt werden. Vielmehr gilt es jetzt offensichtlich, die durch Politik und Lobbyismus selbstverschuldete globale Schieflage mit Milliardenbeträgen aus den Taschen der Steuerzahler wieder "glatt zu bügeln".
"Krieg als Geschäftsmodell" bei dem Konzerne, Spekulanten, Medien und Global-Player Milliardengewinne machen. Das musste jetzt so mal kommentiert werden.
Es ist eine Schande - das Tierwohl muss leider wieder mal hinten anstehen. In der Politik wird nirgendwo mehr geheuchelt wie im Tierschutz.
Wir geben die Hoffnung aber nicht auf und kämpfen weiterhin für die Tiere. Bleibt an unserer Seite.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt


16.03.2022, 14:43

Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen / Referat Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerdialog

Sehr geehrte Familie Goldschmidt,

vielen Dank für Ihre Email an den Bundesminister der Finanzen Christian Lindner. Er hat uns gebeten Ihnen zu antworten.

Das Gnaden- bzw. Lebenshöfe einen wesentlichen Beitrag zum Tierwohl leisten ist unbestritten. In Ihrer Petition sprechen Sie verschiedene Punkte an, die für Gnadenhofbetreiber vermeintlich bürokratische Hürden aufzeigen, die aber gleichzeitig auch dem Zweck dienen das Tierwohl zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere im Bereich der Impfungen für Nutztiere, aber auch was Schulungen für Personal und Ehrenamtliche angeht.

Eine explizite finanzielle Förderung der Gnadenhöfe kann seitens des Bundesministeriums der Finanzen nicht entschieden werden. Diese kann aber zum Beispiel aus den Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erfolgen. Einen Kontakt finden Sie hier:


Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL),
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin

poststelle@bmel.bund.de; www.bmel.de/DE/serviceseiten/kontakt/kontakt_node.html

Während der Coronapandemie haben außerdem verschiedene Landesministerien für Ernährung und Landwirtschaft Gnadenhöfe gesondert gefördert um zum Beispiel Futterkosten abzumildern. Dieses Engagement der Länder begrüßt der Bundesfinanzminister ausdrücklich. In der Regel kann vor Ort, also im Bundesland, am besten entschieden werden wo finanzielle Hilfe nötig, aber auch möglich ist. Daher bringen Sie Ihre Anregungen gerne auch bei den zuständigen Landesministerien zur Kenntnis. Die Kontaktdaten finden Sie auch hier am schnellsten Online.

Für Ihr persönliches Engagement in dieser Frage danken wir Ihnen und allen Betreibern von Gnaden- und Lebenshöfen ausdrücklich. Bleiben Sie dran!

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen behilflich gewesen zu sein und wünschen Ihnen alles Gute. Vor allem: Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Ihr Referat Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerdialog

Bundesministerium der Finanzen

Referat LB3 / Zi | Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerdialog

Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Internet:
www.bundesfinanzministerium.de


10.02.2022, 04:54

Liebe Unterstützer*innen,
nachfolgendes Schreiben des Bundesministeriums für Umwelt geben wir Euch zur Kenntnis. Wir bleiben also gespannt was das Bundesministerium für Landwirtschaft (BMEL ) uns schreibt.

Sehr geehrter Herr Goldschmidt,

für Ihr Schreiben vom 08.02.2022 an die Bundesministerin Steffi Lemke danken wir Ihnen.

Da Frau Lemke die Vielzahl der täglich eingehenden Anfragen und Kommentare leider nicht alle persönlich beantworten kann, hat sie uns gebeten, dies für sie zu übernehmen.

Für unsere Arbeit sind die direkten und unmittelbaren Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig. Nicht nur, weil sie oftmals wertvolle Anregungen geben, sondern auch, weil sie ein wichtiger Spiegel für unsere Politik sind.

Wir müssen Ihnen jedoch mitteilen, dass Ihnen das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in Ihrer Angelegenheit nicht weiterhelfen kann.
Die Zuständigkeit für Ihr Anliegen liegt innerhalb der Bundesregierung beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Des Weiteren äußert sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) nicht zu laufenden Petitionen.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und wünschen Ihnen bei der Verfolgung Ihres wichtigen Anliegens viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag


Ihre Bürgerkommunikation im BMUV
___
P II 3
Bürgerkommunikation

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit
und Verbraucherschutz (BMUV)

Stresemannstraße 128 - 130, 10117 Berlin
Telefon +49 (0) 228 99 305-0

E-Mail buergerinfo@bmu.bund.de
Internet www.bmuv.de
Facebook www.facebook.com/bmuv.bund
Twitter www.twitter.com/bmuv
Instagram www.instagram.com/umweltministerium/


08.02.2022, 06:41

Liebe Unterstützer*innen,
die Petition wurde am heutigen Tage beim Bundesumweltministerium, beim Bundeslandwirtschaftsministerium sowie beim Bundesfinanzministerium eingereicht.
Auf die Antworten sind wir gespannt. Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt



01.12.2021, 11:29

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten Euch ganz herzlich Danke sagen, dass Ihr für diese Petition unterschrieben, geworben und auch kommentiert habt und damit den Tieren eine Stimme gegeben habt. Knapp 600 mutmachende Kommentare sind insgesamt eingegangen.
Wir werden nunmehr die Einreichung vorbereiten und halten Euch weiterhin auf dem Laufenden. Nochmals Danke für Euer großartiges Engagement.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt


10.11.2021, 14:57

Liebe Unterstützer*innen,

wir sind überglücklich. Das Sammelziel von 2.000 ist geschafft. Bingo !!!
Wir sind sehr dankbar, dass es nun doch geklappt hat.
Allen ein ganz herzliches Dankeschön.
Die Petition läuft noch ein paar Tage und es kann noch fleißig unterschrieben werden.

Glückliche Grüße aus dem Saarland
Jutta und Andreas



17.10.2021, 16:24

Wir legen noch eine Schippe drauf und wollen so das Sammelziel erreichen !

Herzliche Grüße aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt


Neues Zeichnungsende: 30.11.2021
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1851


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