Stadttauben brauchen betreute Taubenhäuser - Städte brauchen betreute Taubenhäuser

Petition richtet sich an
Deutscher Städte - und Gemeindebund

3.304 Unterschriften

Sammlung beendet

3.304 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 31.12.2021
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

13.03.2022, 06:43

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

nach der skandalösen Entscheidung der UNESCO die Brieftaubenzucht als Immaterielles Kulturerbe anzuerkennen; drehen wir den "Spieß sozusagen einfach mal um" !
Bitte unterschreibt die nachfolgende Petition von Brigitte Oettl:

www.petitionen.com/immaterielles_unesco_kulturerbe_haustaubenhaltung_columba_livia_forma_domestica-evolution_durch_jahrtausende_von_mythosokonomie_zum_soziokulturellen_element_der_stadt__wurde_im_augsburger_modell

Herzliche Grüße aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt


10.03.2022, 06:19

Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

leider ist es nun doch wahr geworden. Die Brieftaubenzucht ist von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe ernannt worden. Es ist eine Schande:
www.zeit.de/kultur/2022-03/immatrielles-kulturerbe-deutschland-unesco-apfelwein-brieftauben-pferdezucht

Ein Grund zur Auszeichnung:
„Bei den Brieftauben lobte die UNESCO, dass sich der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter einem Dialog mit Tierschutzorganisationen
geöffnet habe, um strittigen Punkten der Praktik stärker gerecht zu werden."

Davon haben die ehrenamtlichen Taubenhausbetreuer und Stadttaubenprojekthelfer bislang leider nichts gespürt. Nichts als leere Phrasen !

In einem Leserbrief in der "Zeit online" dazu steht folgendes:
"Nun ja, auch Tierquälerei gehörte schon immer zu kulturellen Traditionen, das ist also nur folgerichtig. Keine Frage, es gibt Menschen, die sich liebevoll um Tauben und Pferde kümmern. Und es gibt solche, die damit ihr Ego aufpolieren, Preise einheimsen und "Sport" betreiben wollen, ohne sich selbst zu bemühen.
Wenigstens sollten wir nun die Nachkommen der von Brieftaubenzüchtern "freigesetzten" Tiere vor dem Verhungern bewahren, statt sinnlose Fütterungsverbote zu verhängen. Stadttauben sind keine Vögel, die ihre Reproduktion "von Natur" regeln, sie wurden dazu gezüchtet, ständig zu brüten, unabhängig von der Jahreszeit, ein Fütterungsverbot bewirkt gar nichts, solange es keine betreuten Taubenschläge gibt, in denen artgerecht gefüttert und durch Tausch der Eier gegen Gipseier Populationskontrolle ausgeübt werden kann.
Und das wäre nun meine Vorstellung von Kultur: Eine Kultur der Verantwortlichkeit für das, was aus Kultur an Leid entstanden ist."

Mit herzlichen Grüßen
Jutta und Andreas Goldschmidt


08.03.2022, 11:44

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es:
"Empfehlungen zur tierschutzgerechten Bestandskontrolle der Stadttaubenpopulation"
Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen
- Überarbeitete Fassung September 2019 -

Das könnt ihr kopieren und googeln !
Dort werden auf 40 Seiten praktische Überlegungen zur Stadttaubenthematik gemacht !

In eigener Sache noch etwas sehr Dringendes:
Das "Fatima Weltapostolat" ruft alle auf, für den Frieden zu beten.
Auch unsere Stadttauben stehen symbolisch für den Frieden.
Beten wir also für den Frieden !

Fatima Weltapostolat:
fatima-bewegt.de/
Dokumentation Finding Fatima:
www.youtube.com/watch?v=FBaHrlKJDMk

Herzlichst
Jutta und Andreas Goldschmidt


26.02.2022, 05:27

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
die Lage der Menschheit und der Welt werden immer katastrophaler.
Schickt symbolisch Eure Friedenstaube als Zeichen der Hoffnung und der Liebe in die Welt.
Herzliche Grüße
Jutta und Andreas Goldschmidt


19.02.2022, 13:35

Liebe Unterstützer*innen,
im Link ein Schreiben von Dr. Christian Arleth ( Juristischer Referent der Stabsstelle der Landestierschutzbeauftragten von Berlin bei der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz ). Gemeinsam mit Berlins Tierschutzbeauftragten Frau Dr. Kathrin Herrmann setzt er sich vehement für Stadttauben ein. Ein Segen für die Stadttauben und ihre Rechte:

in-und-um-schweinfurt.de/lokales/leserbriefe/lesermeinung-der-schweinfurter-ob-sein-ordnungsreferent-und-die-stadttauben-ignoranz-der-fakten-und-tierquaelerei-im-schlimmsten-sinne/?fbclid=IwAR3bxe4khdCwTGBuz6X6pP_l2Ssk6iuC-a4tCD36CQkTEL8iHpEbiRZXqUM

Herzliche Grüße aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt


17.02.2022, 13:55

Liebe Unterstützer*innen, nachfolgendes Schreiben ( auszugsweise ) einer Taubenfreundin ging an den Bürgermeister von Emsdetten:
Liebe Taubenfreunde,
hier mein Schreiben an den Bürgermeister von Emsdetten vom heutigen Tage zu Euer aller Kenntnisnahme. Ich habe dieses auch an einige Stadträte dort geschickt.
Am 21.02.22 findet die nächste Stadtratssitzung statt, bei der auch Einwohnerfragen berücksichtigt würden, wie es in der Ankündigung steht.
Es wäre schön, wenn auch Ihr dorthin schreiben könntet. Danke!
oliver.kellner@emsdetten.de
fraktion@gruene-emsdetten.de
Fraktion-emsdetten@die-linke-steinfurt.de
Leon.huesmann@die-linke-steinfurt.de
www.hellwig.biz
info@emsdetten.de
___

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kellner,
mit großem Interesse habe ich Ihr Interview als Bürgermeister von Emsdetten vom 03.11.21 angesehen.
Meine Frage an Sie:
Wie sieht es eigentlich aus mit einem Stadttaubenmanagement in Ihrer Stadt? Ihnen ist vielleicht nicht bekannt, das große Tierschutzorganisationen schon lange Kampagnen gestartet haben, um dem schlechten Ruf der Stadttauben entgegenzuwirken und auf deren unübersehbares Leid hinzuweisen:
youtube.com/watch?v=EhqnhDekOz4&feature=share
www.aktiontier.org/tierschutz-kampagnen/stadttauben-gefiederte-obdachlose
www.peta.de/themen/stadttauben/
youtu.be/WCiwm9iHasw
Es gibt tierschutzgerechte Lösungen für dieses Problem: Taubenschläge nach dem Augsburger Modell, welches in Augsburg und vielen anderen Städten bereits erfolgreich betrieben wird:
youtube.com/watch?v=Yxb9Nkxx0yA&feature=share
Das zugrunde liegende Konzept von Rudolf Reichert sehen sie hier:
www.oedp.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/04205/Stadttaubenkonzept.pdf
Die Tatsache, dass die Frau, die aus Mitleid Tauben in Ihrer Stadt gefüttert hat und von einem Gericht kürzlich verurteilt worden ist, heißt das noch lange nicht, dass die Städte keine Verantwortung für ihre Stadttauben hat. Der Richter ging auf die tierschutzrechtlichen Argumentationen in keinster Weise ein, und das obwohl der Tierschutz im Grundgesetz seit nahezu 20 Jahren verankert und damit Staatsziel ist. Offensichtlich kannte er sich nicht mit dem Thema Stadttauben aus und hat die Frau verurteilt. Dieser Eindruck vermittelte sich mir auch aus diesem TV-Beitrag:
www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/muensterland/videos/video-urteil-hohe-strafe-fuers-taubenfuettern-100.html
Brief-, Zucht- und Hochzeitstauben landen auch regelmäßig in deutschen Städten, schließen sich in ihrer Not den Stadttauben an und müssen deren elendes Leben teilen und vermehren die Population. Was wird eigentlich gegen die Züchter unternommen? Diese müssten auch für die Kosten, die von ihren verlorenen Tieren ausgelöst werden, herangezogen werden!
Bitte informieren Sie sich zu diesem recht komplexen Thema und setzen Sie sich für die Einrichtung eines Taubenschlages nach dem Augsburger Modell ein. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die verurteilte, von Mitbürgern beschimpfte, diffamierte und sogar körperlich angegriffene Frau einen solchen Taubenschlag - nunmehr LEGAL - sehr gerne betreuen würde.
M.f.G.
S.B.


14.02.2022, 06:41

Liebe Unterstützer*innen,
bezüglich unserer gestrigen Nachricht zur drohenden Schließung des Taubenhauses in Halle an der Saale, hier noch weitere Kontaktadressen.
Örtliche Presse:
info@mz.de, redaktion.online@mz.de, naumburger.tageblatt@nt.de, Silvia.Zoeller@mz.de, verlagsleitung@wochenspiegel-halle.de
Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand ist nur über sein Rathaus-Impressum zu erreichen:
www.halle.de/de/Impressum/index.aspx
Frau Dr. Schwarzer und Frau Bastian vom zuständigen Veterinäramt sind unter:
m.halle.de/de/Verwaltung/Online-Angebote/Telefonbuch/Dienststellen/m.aspx?RecID=519
zu erreichen.
Bitte schreibt, damit das Taubenhaus weiterhin das Zuhause der Stadttauben bleibt.
Ihr könnt gerne den Text der gestrigen Nachricht kopieren und verwenden.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Saarland
Jutta und Andreas Goldschmidt


13.02.2022, 15:54

Liebe Unterstützer*innen,
wir müssen es verhindern!
Helft alle mit!
Schreibt an die verantwortliche Hausverwaltung:
hausverwaltungak@freenet.de
Torsten.Rambow@pik-immobilien.de
schleese@pik-immobilien.de

Uneinsichtigkeit führt ins Chaos. Ein Taubenschlag soll geschlossen werden. Diesmal in Halle an der Saale. Und das nur, weil sich die Verantwortlichen mit dem Augsburger Modell nicht auskennen, und die Sachlage deshalb falsch einschätzen!

Die Schließung passiert ohne Sachkenntnis. Wer gegen das Augsburger Modell entscheidet, übernimmt auch Verantwortung für die bleibende Verschmutzung und das Chaos auf den Häusern der Stadt!

Sollte der Schlag wirklich geschlossen werden, müssen die Verantwortlichen eine Alternative für die obdachlos gewordenen Tiere suchen.
Begründung:
Eine drohende Schießung entzieht den Tauben nicht nur ihre geschütze Bleibe sondern käme einer nach dem Tierschutzgesetz verbotenen Aussetzung ( § 3 Nr. 3 Tierschutzgesetz ) gleich.
Den Tauben in der kalten Jahreszeit die gesicherte Fütterung und Schlafstätte zu entziehen, verursacht bei den Tieren wegen ihrer Standortgebundenheit anhaltenden Stress, erhebliche Leiden bis hin zum Tod.
Zugleich ist ohne Taubenschlag eine unkontrollierte Vermehrung der Tauben zu erwarten, die das öffentliche Interesse für die Begrenzung der Stadttaubenpopulation dauerhaft missachtet.
Dies widerspricht der staatlichen Schutzpflicht für unserer Obhut anvertrauten Tiere. Der Tierschutz hat Verfassungsrang.
Wird der Taubenschlag sehenden Auges abgerissen, wird vielen Tauben sehr wahrscheinlich auch in strafbarer Weise Tierquälerei und Hungertod zugefügt. Der dauerhafte Entzug des geschützten Zuhauses und der Fütterung muss im gesetzlichen Sinne ( §17 Nr. 2 b TierSchG) als "länger anhaltender erheblicher Leiden" und die Tötung als unvernünftig gelten.
Aus den genannten Rechtsgründen sind die Verantwortlichen von Halle zum sofortigen Handeln verpflichtet.
Nach geltender Rechtsprechung kann solche Tat mit bis zu dreijähriger Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe geahndet werden.
Die Stadt Halle ist hiernach im Einklang mit den früheren Absichten gehalten, dem drohenden schweren Missstand durch eine sofortige Bereitstellung eines angemessenen Ersatzquartiers für die Betreuung der Tauben so zu begegnen, dass die beschriebene Aussetzung und Gefährdung der Tiere im dringenden öffentlichen Interesse vermieden wird.



07.02.2022, 07:43

Und wieder soll ein Taubenschlag geschlossen werden. Diesmal in Halle an der Saale. Und das nur, weil sich die Verantwortlichen mit dem Augsburger Modell nicht auskennen, und die Sachlage deshalb falsch einschätzen!

Andrea Kahe ist eine sehr engagierte Stadttaubenschützerin mit der nötigen Sachkenntnis über den Prozess der Taubenbetreuung. Sie hat einen offiziellen Auftrag erhalten, den Taubenschlag in Halle zu betreuen. Leider wurde durch verschiedene Umstände, wie z. B. Baustellen und entsprechenden Baulärm rund um den Taubenschlag, der Einzug der Tauben massiv verhindert. Auch ist die Leitung des Veterinäramtes ohne sich vorher anzukündigen einfach in den Taubenschlag hinein gegangen. Auch ein Schädlingsbekämpfer war einmal anwesend.

Jetzt wäre eine gute Zeit, die Tauben in den Schlag einzugewöhnen. Die Störungen sind beendet. Doch gerade jetzt soll der Taubenschlag am 25.02.2022 ersatzlos geschlossen werden. Der Hausverwalter, Herr Rambow hat gemeint, dass Frau Kahe in ihrer Betreuung versagt hat, weil der Taubenschlag in der Zeit der Baustellen leer geblieben ist. Dieser Vorwurf ist ohne Sachkenntnis und völlig fehl am Platz. Im Gegenteil, waren es immer die besagten Umstände, die den Einzug der Tauben verhindert haben. Außerdem hat man Frau Kahe vorgeworfen, dass die Tiere nur zum Essen n den Schlag kommen, aber sie es nicht schafft, dass sie auch bleiben. Deshalb hat man sie aufgefordert, auch das Futter zu reduzieren, was ebenfalls einen gegenteiligen Effekt auf den Erfolg der Betreuung zur Folge gehabt hat.

Andrea Kahe ist verzweifelt, weil die Tauben jetzt wieder auf der Straße bleiben, und die Verletzten keinen Schutz haben. Sie hat alles richtig gemacht, auch dass sie in der schwierigen Zeit die Tauben weiter gefüttert hat. Mit dieser Fütterung hat sie nämlich die Tauben weiterhin an den Standort, den Taubenschlag gebunden, damit die Eingewöhnung umso schneller nach der Beendigung der Bauzeit gelingen kann. Aber dies haben die Verantwortlichen offensichtlich nicht verstanden.

Deshalb müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen und Andrea Kahe unterstützen!

BITTE schreibt an:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand!
Sehr geehrter Herr Torsten Rambow: Torsten.Rambow@pik-immobilien.de
an die Besitzer: schleese@pik-immobilien.de
Sehr geehrtes Fr. Dr. Schwarzer (Veterinäramt): veterinaeramt@saalekreis.de
an PETA
an die Presse


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