• Änderungen an der Petition

    at 29 Jun 2021 09:12

    Es wurden zwei Tippfehler behoben, inhaltlich ist alles gleich geblieben.


    Neue Begründung:

    Die Unterzeichner*innen (Eltern, Erzieher*innen, Fachkräfte sowie Unterstützer*innen) der Petition fordern, dass eine Alternative gefunden wird und neue Optionen durchdacht werden. Aus folgenden beiden Hauptgründen sehen die Unterzeichner*innen eine neue Analyse anderer potenzieller Ausweichquartiere als erforderlich an:

    1. Mit den geplanten Bebauung ist die Abholzung eines Großteils des (alten) Baumbestands des hinteren Außengeländes (angrenzend an Grüngürtel) geplant. Gerade dieser Teil des Gartens bietet einen sehr wichtigen Mehrwert für Innenstadtkinder, lässt vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu und macht Naturerfahrung möglich. Zudem sind in Zeiten des Klimawandels - die Stadt Köln war 2020 die "heißeste Stadt in Deutschland" jede Rodung eines gesunden Baumes mit unschätzbar hohen Wert, welcher Lebensraum für Tiere bietet vor dem Abholzen zu bewahren! Siehe hierzu auch die Baumschutzsatzung (BSchS vom 01. August 2011) der Stadt Köln.
    2. Die Suche nach geeigneten Ausweichräumen aus 2016/2019 sollte nach wiederholt werden, dasda davon auszugehen ist, dass im Zuge der Corona-Pandemie etliche Bürogebäude in der Innenstadt leer stehen, welche kostengünstig und im Sinne der Nachhaltigkeit schneller nutzbar gemacht werden könnten. (Wie es das neu entstehende Gymnasium an der Aachener Straße in Müngersdorf sinnvoll das Bürogebäude von unity media umsetzt.)

    Die Presse wurde im Juli 2020 über dieses Bauvorhaben informiert, die tatsächlich Betroffenen (Eltern und Kinder) aber erst Mitte Juni 2021. Anstatt zusammen mit den Eltern und Kindern eine gute Lösung zu suchen, hat das Dezernat IV dem Vorhaben ohne Beteiligung zugestimmt. Große Teile der Elternschaft sind entsetzt über den Mangel an Transparenz von Seiten der Stadtverwaltung. Dies entspricht sicherlich nicht dem beschlossenen Leitlinienprozess Bürgerbeteiligung der Stadt Köln. Das Vorhaben hinterlässt einen sehr bitteren Nachgeschmack des "Done Deal" um Gegenstimmen möglichst klein zu halten. In einer Stadt, in der Partizipation und Mitbestimmung sowie demokratische Grundideen nichts zählen, können Familien nicht gut leben und Kinder sich nicht förderlich entwickeln.


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 67

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