13.05.2026, 05:53
"In Baden-Württemberg werden jährlich tausende Nilgänse geschossen" --> "In Deutschland werden jährlich tausende Nilgänse geschossen"
Neue Begründung:
Stuttgart muss zeigen, dass Konflikte zwischen Mensch und Tier verantwortungsvoll gelöst werden können. Der Abschuss von Nilgänsen darf nicht zur schnellen Standardantwort werden, nur weil andere Maßnahmen Zeit, Planung und Konsequenz erfordern.Bereits heute werden in Baden-WürttembergDeutschland jedes Jahr tausende Nilgänse geschossen – trotzdem wächst die Population weiter. Gleichzeitig fehlen in Stuttgart weiterhin belastbare Daten darüber, wie groß die tatsächlichen Schäden sind und welche Maßnahmen langfristig am besten wirken.Es gibt zahlreiche Alternativen: Eieraustauschprogramme, Vergrämung durch Hütehunde, technische Vergrämung, bessere Fütterungsverbote oder eine Anpassung von Grünflächen und Uferbereichen. Viele dieser Maßnahmen werden bereits in anderen Städten eingesetzt. Und die meisten sollten sich auch als deutlich kosteneffizienter erweisen, was in Anbetracht des Sparhaushalts ein weiteres Argument ist.Die Frage ist deshalb nicht, ob gehandelt werden soll – sondern wie. Eine moderne Stadt muss zuerst die Lösungen ausschöpfen, die Konflikte reduzieren, ohne Tiere zu töten.Deshalb setzen wir uns gemeinsam für ein Nilgänsemanagement ein, das wissenschaftlich, verhältnismäßig und tierschutzkonform ist.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 59 (12 in Stuttgart)