14.09.2022, 13:37
Quellenangaben fehlten, Texte wurden überarbeitet
Neuer Petitionstext:
An den Grund-, Mittel- und Förderschulen im Freistaat fehlen 4.000 Lehrkräfte. Damit stehen nicht nur wichtige pädagogische Errungenschaften wie die Inklusion, der Ganztag, die Integration, die individuelle Förderung und die ganzheitliche Bildung auf dem Spiel. Vielmehr werden sogar die Kernbereiche des Unterrichts und die grundlegenden Strukturen der schulischen Bildung angegriffen.
Laut Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband gibt es vielerorts größere Klassen, Kürzungen bei unterschiedlichen Fächern wie Musik, Kunst oder Sport, bei Förder- und Differenzierungsangeboten, bei Arbeitsgemeinschaften und vielem mehr. Verbandspräsidentin Simone Fleischmann betont: "Es fällt Unterricht aus. Es werden KlassenStunden zusammengelegt,gestrichen. UnterrichtsstundenKinder sowiewerden Förderstundeneher fallensnach aus,Hause da die Lehrer nicht mehr die Ressourcen haben.geschickt.
Bildung,„Bildung, so heißt es immer so schön, ist unser höchstes Gut,Gut“, dafürsagt der Beisitzer des BLLV Kreisverbands Ingolstadt dem Donaukurier und stellt klar: „Dafür muss man aber auch etwas tun. Bildung hat also auch seinen entsprechenden Preis.Die Schulbildung unserer Kinder wird immer schlechter.Preis.“.
An den Grund- und Mittelschulen sind bedingt durch Corona und Flüchtlingswelle besonders viele Kinder mit Förderbedarf. Das bedeutet: Gerade diese Kinder, die in unsere Gesellschaft integriert werden müssten, fallen hinten runter. Das hat man bereits während der Corona-Pandemie bemerkt. Mit dem Lehrermangel potenziert sich das.
Es gibt Förderunterricht, damit man einzelne Kinder gezielt fördern kann: Kinder, die nicht gut genug Deutsch können, um dann in den anderen Fächern zeigen zu können, was sie draufhaben, oder aber Kinder, die gewisse Lernschwächen haben. Und dann ist klar: Wenn der Schulleiter sieht, mir fehlen drei Lehrkräfte, und da ist eine Lehrkraft mit einem einzelnen Kind beschäftigt, dann schicken wir den halt zurück in die Klasse, denn so kann ich eine ganze Klasse versorgen. Das heißt die Schwächsten, die wir im Schulsystem haben, leiden als allererstes darunter.
Das ist dann nicht nur pädagogisch hochproblematisch, sondern auch eine enorme psychische Belastung für die betroffenen Lehrkräfte, für die genau das zum professionellen Selbstverständnis gehört und eine Herzensangelegenheit ist.
Es müssen langfristig wirksame Maßnahmen ergriffen werden:werden. Der Mangel ist da und die Eltern, Kinder und Lehrer müssen nun darunter leiden.
Gleiche Besoldung füfür alle plus bessere Arbeitsbedingungen! Die Lehrerausbildung sollte außerdem flexibler gestaltet werden.
"Langfristig wäre eine Möglichkeit, dass man an der Lehrerbildung arbeitet. Dass man sagt, wir bilden nicht vom ersten Semester an auf eine Schulart oder auf ein Fach hin aus, sondern man macht ein pädagogisches Grundstudium, vier Semester, sodass ich erst mal alles Handwerkszeug, das ich als Lehrer brauche, habe, und kann mich danach auf eine Schulart sepzialisieren. Weil wenn ich dann, wenn ich fertig bin, als Lehrer und in der Schulart nicht gebraucht werde, dann ist es natürlich wesentlich leichter zu der Schulart, an der Lehrermangel ist, umzuswitchen, als es jetzt der Fall ist."
Neue Begründung:
www.br.de/nachrichten/bayern/bllv-es-fehlen-4-000-lehrkraefte-in-bayern,TH2nIBd
www.bllv.de/vollstaendiger-artikel/news/eltern-kinder-und-lehrer-leiden
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