07.02.2026, 10:10
In den letzten Tagen wurde öffentlich erklärt, bei den Überlegungen zur Schließung der Kita Gussow gehe es nicht um Einsparungen, sondern um sinkende Geburtenzahlen. Diese Darstellung greift aus unserer Sicht zu kurz.
In den bisherigen Beratungen, unter anderem im Sozialausschuss, wurde die angespannte Haushaltslage ausdrücklich thematisiert. Zudem handelt es sich bei den aktuellen Kinderzahlen um eine vorübergehende Entwicklung, die maßgeblich auf den sogenannten „Coronajahrgang“ zurückzuführen ist.
Aus kurzfristigen Schwankungen eine dauerhafte Entscheidung wie die Schließung einer Kita abzuleiten, halten wir für falsch. Kleine Gruppen sind kein Nachteil, sondern ermöglichen eine qualitativ hochwertige und individuelle Betreuung.
Wir fordern weiterhin, von der Schließung der Kita Gussow abzusehen und alternative Lösungen zu prüfen, die Kinder, Familien und den Ort langfristig stärken.
Vielen Dank an die bereits über 400 Unterstützerinnen und Unterstützer – jede Stimme zählt.